Burg zu Jerusalem belagert. 1 Maccabaer 6 . Antiochl Heer ist den Juden zu mächtig. 9^7
sie unser einen ergriffen, tödteten sie ihn undtheilten unser Erbe unter sich.
25 . Und plagten nicht allein uns, sonderntrieben solches im ganzen Lande.
26. und jetzt belagern sie die Burg zu Jeru-salem, sie zu erobern, und haben das Heilig-thum und Bethzura befestiget.
27. Wo du nicht eilen wirst, ihnen zu wehren,werden sie stärker werden und mehr Schadenthun, und wirst sie nicht mehr bezwingen können.
2 8 . Da der König * solches hörete, ergrtmmeteer sehr, und ließ zusammen fordern seine Für-sten und Hauptleute über das Fußvolk und überdie Reisigen; *«.3,27.
29. Und nahm fremde Knechte an aus denInseln;
3 0. Und brachte zusammen hundert tausendMann zu Fuß, zwanzig tausend zu Roß, undzwey und dreyßig Elephanten, zum Kriege ge-wöhnet.
3 1. Dieß Heer zog durch Jdumäa; und da sieans Land kamen, belagerten sie Bethzura undmachten davor mancherlei) Kriegsrüstung zumSturm ; aber die Juden fielen heraus, und ver-brannten diese Werke, und stritten ritterlich.
32. Und Judas zog ab von der Burg Sion,und kam mit dem Heer gen Bethzachara gegendes Königs Lager.
33. Da war der König Morgens frühe aufvor Tage, und führete das Heer an die Straßevor Bethzachara, und ließ die Schlachtordnungmachen und trompeten,
3 L. Und die Elephanten mit rothem Wein undMaulbeersast besprützen , fie anzubringen und zuerzürnen,
35. Und theilten die Elephanten in die Hau-fen , also, daß je zu einem Elephanten tausendMann zu Fuß in eisernen Helmen und Harni-schen , und fünf hundert Pferde verordnet wurden.
36 . Diese warteten also auf den Elephanten,daß fie nicht von ihm wichen; und wohin manden Elephanten wandte, da mußten fie auch hin.
37. Und trug ein jeder Elephant einen hölzer-nen Thurm, darinnen waren je zwey und drey-ßig Krieger und der Mohr, so die Bestie re-gierte.
38 . Den übrigen reisigen Zeug ordnete er aufbeydcn Seiten, das Fußvolk zu bewahren, daßes nicht zertrennet würde.
39. Und da die Sonne aufging, und schien aufdie goldene Schilder; leuchtete das ganze Gebirgedavon, als wäre es eitel Feuer.
> 40 . Und des Königs Heer zog ein Theil aufdem Gebirge, ein Theil herunter im Blachftlde,in guter Ordnung, und vorsichtiglich.
^1. Und wer fie hörete, der entsetzte sich vordem grausamen Getöne und der grossen Mengeund Getümmel, das sie mit dem Harnisch undEisen machten: denn es war ein sehr groß undwohlgerüstet Volk.
>42. Und Judas zog auch gegen ihnen in seinerOrdnung, sich zu wehren, und schlug sechs hun-dert todt aus des Königs Heer.
^3. Und einer, genannt Eleasar, der SohnSaura, merkte einen Elephanten, der war höherund besser gerüstet, denn die andern, und dachteder König wäre darauf;
> 4 > 4 . Und wagte sich, daß er das Volk Israelerrettete und einen ewigen Nahmen erlangete.
> 45 . Lief mit großer Kühnheit hinzu, drangdurch die Feinde, und tödlete ihrer Viele aufbeyden Seiten.
> 46 . Und machte sich unter den Elephanten, undstach ihn, daß der Elephant umfiel auf ihn undstarb, und schlug ihn auch todt.
>47. Dieweil aber die Juden sahen, daß desKönigs Heer eine solche große Macht war, wichenfie beyfeits, und ließen die Feinde auf dießmahlvon sich.
> 48 . Darum zog des Königs Heer fort gen Je-rusalem, und kam in Judäa.
>49. Aber die auf Bethzura konnten Hungershalben nicht länger -arinn bleiben: denn es wardas siebente Jahr, darinnen man die Feldermußte feyern lassen; und * sie erlangten Geleitevom Könige, daß sie sicher heraus möchten gehen.
* e. it, 66.
50. Da nahm der König Bethzura ein, undlegte Kriegsvolk darein, diese Festung zu be-wahren.
51. Und zog fort gen Sion, und belagertedas Heiligthum eine lange Zeit, und richtete da-gegen auf allerley Geschütz.
52. Es wehrete sich aber das Volk Israel imHeiligthum viele Tage, und machten auch Geschützund Krtegsrüstung wider die Feinde.
53. Cs hatte aber auch nicht zu essen, dieweiles das siebente Jahr war; und die fremden Ju-den, so aus der Heiden Ländern in Judäa umSicherheit willen geführet waren, hatten denVorrath alle Verzehrer.
5>4. Und wurden der Heiligen sehr wenig, dennsie starben Hungers; darum mußten fie von einan-der ziehen, und sich in andere Städte theilen.