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[1] (1821) [Altes Testament]
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956
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und Tod.

956 Antiochi Reue 1 Mac ca

6 -j. Und wo man sie nannte, wurden sie ge-priesen.

65 . Und Judas zog aus mit seinen Brüdernwider die Kinder Esau gegen Mittag, underoberte Hebron und die Flecken umher, undverbrannte ihre Mauern und Thürme.

66 . Und kehrete um in der Heiden Land genSamaria.

67 . Da sind viele Priester umgekommen , welcheauch zu kühn waren und die Feinde ohne Rathund Befehl angriffen.

68 . Darnach zog Judas gen * Asdod in derHeiden Land, und riß die Götzenaltare ein,und verbrannte die Götzen, und plünderte dieStädte, und kam wieder heim in das Land Juda.

* 5 Mos. 7/ 2. 25.

Das 6. Capitel.

Von AiitiochnS des Edcln Tode.

1. Aa aber der König Antiochus oben im-^ nigreich hin und her reifete, hörete er

von der berühmten Stadt Elymais in Persien,daß viel Gold und Silber und großer Reichthumda wäre;

2. Und daß im Tempel großes Gut und diegoldene Kleider, Harnische und Schilder wären,die der Sohn Philipp!, Alexander, der Königaus Makedonien, dahin gegeben hatte.

z. Darum kam Antiochus vor die Stadt, siezu erobern und zu plündern: aber die in derStadt waren verwarnet.

Darum waren sie auf, sich zu wehren. UndAntiochus konnte nichts schaffen, sondern mußtewieder abziehen, und kehrete um gen Babylonmit großem Unmuth.

Z. Da kam ihm Bothschaft, "daß sein Heer,das er in das Land Juda gesandt hatte, geschlagenwäre, " c. 4 /14.34.

6 . Und daß " Lysias hätte fliehen müssen, und

daß die Juden in seinem Lager großes Gut undviele Waffen gewonnen, damit sie sich hernachbesser gerüstet hätten, und mächtiger gewordenwären, " c. 4 ,35.

7 . Und hätten den Gräuel aus dem Tempel zuJerusalem geworfen, und das Heiligthum wiedermit festen Mauern bewahret, wie zuvor, dazuauch Berhzura befestiget.

8 . Da Antiochus solches hörete, erschrak ersehr, und ward hoch betrübt, legte sich nieder,und ward vor Leid krank, daß sein Vornehmennicht gerathen war.

9. Und blieb lange in dieser Stadt; denn der

bäer 5. 6.

Kummer ward je länger je größer, und machteihn so schwach, daß er sah, daß er sterben müßte.

io. Darum forderte er seine Freunde zu sich,und sprach zu ihnen: Ich kann keinen Schlafmehr haben, vor großem Kummer und Herze-leid , das ich habe.

ir. Ach wie hat sichs so gar mit mir umge-kehret! So lange ich regieret habe, habe ichFreude und Sieg gehabt, und bin den Meinenauch lieb und Werth gewesen.

12. Aber nun bin ich so herzlich betrübt, undgedenke an das Nebel, das ich " zu Jerusalemgethan habe; da ich alle goldene und silberneGefäße aus dem Tempel wegführete, und ließunschuldige Leute in Judäa tödten. * i, 23.39.

13. Daher kommt mir jetzt alles Unglück, undmuß in einem fremden Lande von dieser Trau-rigkeit sterben.

1^. Und er forderte einen seiner Freunde,Philippum, den verordnete er zum Hauptmarmüber das ganze Königreich;

15. Und gab ihm die Krone, Mantel undRing, und befahl ihm, seinen Sohn, Len jun-gen Antiochus, aufzuziehen und in das König-reich einzusetzen.

16. Darnach " starb Antiochus in derselbigen

Stadt, im hundert und neun und vierzigstenJahr. . "Dan. 8 ,25.

17. Da nun Lysias hörete, daß der König todtwar, machte er zum Könige den Sohn Antio-chus des Edeln, den jungen Antiochus, welchesZuchtmeister er gewesen war, und nannte ihnEupator.

18. Nun thaten die Heiden, so die Burg aufSion noch innen hatten, dem Volk Israel imHeiligthum vielen Schaden; denn sie hatten eineFestung.

19. Darum nahm Judas vor, sie zu belagern,damit er sie vertilgen möchte.

20. Und das Volk kam zusammen im hundertund fünfzigsten Jahr, und brachten davor aller-lei) Kriegsrüßungen und Geschütz.

21. Und etliche Heiden kamen aus der Burg,daß sie zum Könige zögen, Hülfe zu suchen. Zudiesen thaten sich viele Abtrünnige aus Israel,die zogen mit ihnen zum Könige, und sprachen:

22. Warum willst du nicht strafen und unsereBrüder rächen?

23. Denn wir wollten deinem Vater unter-than, und seinen Gebothen gehorsam seyn.

2^. Da siel unser Volk von uns ab; und wo