Judas zerstört Carnaim.
1 Maccabäer 5.
Gestrafter Ehrgeiz. 9Z5
hart geschlagen, daß aus ihnen diesen Tag beyacht tausend todt blieben.
35. Darnach zog Judas gen Maspha, stürmeteund eroberte sie, und ließ alle Mannsbilder dar-innen tödten, und plünderte und verbranntedie Stadt.
36 . Darnach gewann er * Casbon, Mageth,Bosor und die andern Städte in Galaad. * v. 26.
37. Aber Timotheus brachte wiederum ein gro-ßes Heer zusammen, und lagerte sich gegen Ra-phon jenseit des Bachs.
38 . Da "schickte Judas Kundschafter hin, und
ließ besehen, wie stark die Feinde wären, undwie sie lägen. Diese sagten ihm wieder, daßes eine große Menge wäre aus allen Heidenumher; 'Jos. 2,1.
39. Daß sie auch Kriegsknechte aus Arabienbey sich hätten, denen sie Sold müßten geben;und daß sich das Heer jenseit des Bachs gelagerthätte, und wären gerüstet zur Schlacht. Darumzog Judas aus wider sie.
40. Und Timotheus sprach zu seinen Haupt-leuten: Wenn Judas au den Bach kommt undso muthig ist, daß er herüber ziehen darf; sokönnen wir ihm nicht widerstehen, sondern erwird uns schlagen.
41 . Wenn er sich aber fürchtet, und darf nichtüber den Bach herüber; so wollen wir über dasWasser, und ihn angreifen und schlagen.
42. Da nun Judas an den Bach kam, stelleteer die Priester an das Wasser, und geboth ihnen,sie sollten alles Volk hinüber treiben, daß sie dieFeinde hülfen schlagen; und Niemand sollte da-hinten bleiben.
43. Da nun also Judas und sein Heer erstlichüber das Wasser kamen; flohen die Feinde, undließen ihre Mehre fallen, und kamen in einenTempel in der Stadr Carnaim.
44 . Wer Judas eroberte die Stadt, und ver-brannte den Tempel und alle, die darinnen waren :und Carnaim ward zerstöret, und konnte sich nichtschützen vor Juda.
45. Darnach ließ Judas alles Volk Israel,
das in Galaad war, Klein und Groß, Weibund Kind zusammen kommen, * daß es mit inJudäa zöge. *0.23.
46 . Und auf dem Wege kamen sie zu einergroßen festen Stadt, Ephron, die an der Straßelag, da man durch mußte und nicht neben hinziehen konnte.
47. Nun wollten die Leute zu Ephron Judamnicht durchlassen:
48 . Sondern machten sich in die Stadt, undhielten die Thore zu.
49. Aber Judas sandte zu ihnen, sagte ihnenFrieden zu, und bath freundlich,
50. Daß man sie durchließe: denn ihnen solltekein Schaden von den Seinen geschehen; er be-gehrte nichts, denn allein durchzuziehen. Aberdie von Ephron wollten sie nicht einlassen.
si. Da ließ Judas ausrufen im ganzen Heer,daß das Kriegsvolk eine Ordnung machen sollteund den Sturm anlaufen, ein jeder Haufe anseinem Ort. Also stürmeten sie die Stadt denganzen Tag und die ganze Nacht, und erober-ten sie.
52. Und Judas ließ erstechen alle Mannsbilderdarinnen, plünderte und zerstörte sie, und zogdurch über die todten Körper hin. Und kamenüber den Jordan, auf das Blachfeld gen Beth-san über.
53. Und Judas trieb das Volk fort, das sichdahinten säumete, und tröstete sie die ganze Reiseaus, bis er sie in das Land Judäa brachte.
54 . Da zogen sie auf den Berg Sion mit gro-ßen Freuden, und opferten Brandopfer, daßihnen Gott Sieg gegeben, und sie mit Freudenwieder heimgebracht hatte.
55. Dieweil aber Judas und Jonathas in Ga-laad waren, und Simon, ihr Bruder, in Ga-liläa vor Ptolemais,
56 . Und Joseph, der Sohn Zacharia, undAzaria, die Haupleute, höreten von ihrem Siegund großen Thaten, sprachen sie:
57. Wir "wollen auch Ehre einlegen, und dieHeiden um uns her angreifen. * c. 3, iL
58 . Und gebothen ihrem Kriegsvolk, daß siesollten auf seyn; und zogen gen Jamnia.
59. Da zog wider sie heraus Gorgias mitseinem Heer,
60. Und schlug den Joseph und Azaria in dieFlucht, und jagte sie bis in das Land Juda. UndIsrael verlor den Tag viel Volk, nahmlich beyzwey tausend Mann,
61. Darum, daß sie Judä und seines Bruders
* Befehl nicht gehorchet hatten, und sich aus eige-ner Vermessenheit unterstanden, einen Ruhm zuerjagen. * v 19.
62. So sie doch nicht die Leute waren, denenGott verliehen hatte, daß Israel durch sie gehol-fen würde.
63. Aber Judas und seine Brüder wurden großgeachtet bey dem ganzen Israel und bey allenHeiden:
Eeeeee 2