Furcht des Herrn.
Sir ach 4l. 42. Löbliche und sträfliche Schamhaftigkeit. 929
17. Wohlthim aber ist * wie ein gesegneterGarten, und Barmherzigkeit bleibt ewiglich.
, * verS 28 .
18 . Wer sich mit seiner Arbeit nährt, und *
läßt ihm begnügen, der hat ein fein ruhigesLeben. Das heißt einen Schatz über alle Schätzefinden. * 1 Tim. 6/ 6.
19. Kinder zeugen und die Stadt bessern, machtein ewiges Gedächtniß; aber ein ehrliches Weibmehr, denn die alle beyde.
20. Wein * und Saitenspiel erfreuen das Herz;aber die Weisheit ist lieblicher, denn die beyde.
* Ps. 101 / 13 . Sir. 31 / 32 . 34 . 33 .
21. Pfeifen und Harfen lauten wohl; abereine * freundliche Rede besser, denn die beyde.
* Spr. 12/ 23 .
22. Dein Auge flehet gerne, was lieblich undschön ist; aber eine grüne Saat lieber, denndie beyde.
23 . Ein Freund kommt zum andern in derNoth; aber Mann und Weib vielmehr.
2^. Ein Bruder hilft dem andern in der Noth;aber Barmherzigkeit hilft vielmehr.
25. Gold und Silber erhalten einen Mann;aber vielmehr ein guter Rath.
26. Geld und Gut macht Muth; aber viel-mehr die Furcht des Herrn.
27. Der * Furcht des Herrn mangelt nichts,und sie bedarf keiner Hülfe. ' e. i/19.
28. Die Furcht des Herrn ist ein gesegneterGarten, und ist nichts so schön, als fie.
29. Mein Kind, gib dich nicht aufs betteln;es ist besser sterben, denn betteln.
3 0. Wer flch auf eines andern Tisch verlaßt,der gedenkt flch nicht mit Ehren zu nähren:denn er muß flch versündigen um fremder Speisewillen.
31. Aber davor hüthet flch * ein vernünftiger
weiser Mann. '-.32,22. c. 38 / 4 .
32. Betteley schmeckt wohl dem * unverschämten
Maul; aber er wird zuletzt ein böses Fieberdavon kriegen. ' Luc. 16/ 3.
Das 41. Capitel.
Vox Vergleichung etlicher sonderbaren Stücke. Vom Schmarutze»und Betteln. Von der Furcht des Todes.
1. ^) Tod, wie bitter bist du, wenn an dich^ gedenkt ein Mensch, der gutt Tage und
genug hat, und ohne Sorge lebr,
2. Und dem es wohl gehet in allen Dingen,und noch wohl essen mag.
3 . O Tod, wie wohlthust -u dem Dürftigen,
Der da schwach und alt ist, der in allenSorgen steckt, und nichts Vessers zu hoffen,noch zu gewarten hat.
5. Fürchte den Tod nicht. Gedenke, daß es also
vom Herrn geordnet ist über * alles Fleisch, beydesderer, die vor dir gewesen sind, und nach dirkommen werden. *Ps. «9,49.
6 . Und was wegerst du dich wider GottesWillen; du lebest zehn, hundert oder tausendJahre?
7. Denn im Tode fragt man nicht, wie langeEiner gelebt habe.
(Anfang deS 4 r. CaxitclS.)
8 . ^>ie * Kinder der Gottlosen, und die sich^ zu den Gottlosen gesellen, werden eitel
Gräuel. * W«sh. 3 /12.
y. Der Gottlosen Kinder Erbgut kommt um,und ihre Nachkommen müssen verachtet seyn.
10. Die * Kinder müssen klagen über den gott-
losen Vater; denn um feinet willen sind fieverachtet. * W-ish. s, 16. c. 4 / 6 .
11. Wehe euch Gottlosen, die ihr des Höch-sten Gesetz verlasset!
12. Ihr lebet oder sterbet, so seyd ihr * ver-flucht. *3 Mos. 28/ 13 .
13. Gleichwie * alles, so aus der Erde kommt,wiederum zur Erde wird: also kommen die Gott-losen aus dem Fluch zur Verdammniß.
* Pred. 12 , 7 .
1^. Eines Menschen Leiden mag hier währen,so lange er lebt; aber der Gottlosen Nähmemuß vertilget werden, denn er taugt nicht.
15. Siehe zu, daß du einen guten Nahmenbehaltest; der bleibt gewisser, denn tausend großeSchätze Gold.
16. Ein Leben, es sey wie gut es wolle, so
währet es eine kleine Zeit; * aber ein guter Nähmebleibt ewiglich. *Pr-r>. 7,2.
17. Meine Kinder, wenn es euch wohl gehet,so sehet zu , und bleibet in Gottesfurcht.
18. Warum * schämet ihr euch meiner Worte?
* Marc. 8 , 38 .
19. Man * schämet flch oft, da man sich nicht
schämen sollte; und billigt oft, das man nichtbilligen sollte. ' c. 4 ,23.
20. Es fckäme sich Vater und Mutter der Hu-rerey, ein Fürst und Herr der Lügen ,
21. Ein Richter und Rath des Unrechten, dieGemeine und Volk des Ungehorsams,
22. Ein. Nächster und Freund, Leid zu thun,ein Nachbar des Stehlens.
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