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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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930
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930 Löbliche und sträfliche Schamhaftigkeit. Sirach 42 . 43 . Preis der Werke ».Geschöpfe Gottes.

2Z. Schäme dick/ daß du mit deinem Armauf dem Brot über Tische liegest.

2L. Schäme dich daß du übel bestehest in derRechnung, und nicht dankest, wenn man dichgrüßt.

25 . Schäme dich, nach den Huren zu sehen,und dein Angesicht von deinen Blutsfreunden zuwenden.

26. Schäme dich, das Erbtheil und Morgen-gabe zu entwenden, und * eines Andern Weib zubegehren. * 2 Mos. 20 , 14 . 17 . Matth, 5 , 28 .

27. Schäme dich, eines Andern Magd zubegehren, und um ihr Bette zu stehen.

28. Schäme dich,' deinem Freunde aufzurücken;und wenn du ihm etwas gibst, so verweise es

jhlN Nicht. ' e. 18, 15. c. 20 , 15.

29. Schäme dick, nackzusagen alles, was dugehöret hast, und * zu offenbaren heimliche ver-traute Rede. Also schämest du dich recht, undwirst allen Leuten lieb und werth seyn.

* c. 27, 17. 19. 24.

Das 42. Capitel.

Fluch der Gottlosen. Guter Nähme. Falsche Scham.

i.Isber dieser Stücke * schäme dich keines, und^ um Niemandes willen thue Unrecht: nähm-ltch des Gesetzes und Bundes des Höchsten;

* c. 22/ 31.

2. Den Gottesfürchtige» bey Recht zu erhalten;

3. Treulich handeln gegen den Nächsten undGesellen, den Freunden das Erbtheil zuzu-wenden ,

Fleißig seyn, rechtes Maß und Gewicht zuhalten, * zufrieden seyn , du gewinnest viel oderwenig, * Phu. 4 /12.

s. Recht handeln mit zeitlichem Guth im Kaufenund Verkaufen, die Kinder mit Fleiß ziehen,den bösen Knecht wohl stäupen,ß. Vor einem bösen Weibe das Deine wohl be-wahren , wo viel Zugreifens ist, alles wohl ver-schließen ,

7. Was man ihnen muß unter die Hände geben,alles zählen und abwägen, alle Ausgabe undEinnahme anschreiben,

8 . Die Unverständigen und Thoren unterwei-sen, auch die gar alten Leute, daß sie sich nichtmit den jungen hadern. Also wirst du ein rechtwohlgeschickter Mensch, und bey allen Leutengelobet.

9. Eine Tochter, die noch unberathen ist, machtdem Vater viel Wachen, und das Sorgen fürsie nimmt ihm viel Schlaf; weil sie jung tst,

daß sie möchte veralten, oder wenn sie einenMann kriegt, daß er ihr möchte gram werden;

10. Oder weil sie noch Jungfrau ist, daß siemöchte geschändet, und in des Vaters Hanseschwanger werden: oder wenn sie bey dem Manneist, daß sie sich nicht recht halten, ober er keinKind mit ihr haben möchte.

11. Wenn deine' Tochter nicht schamhaftig ist,so halte sie hart, daß sie dich nicht deinen Fein-den zum Spott mache, und die ganze Stadtvon dir sage, und du von einem jeden Sckandehören, und dich vor allen Leuten schämen müssest.

* c 26/ 13.

12. Siehe' dich nicht um nach schönen Men-schen, und sey nicht so gerne um die Weiber.

* Hiob 3i, 1 .

13 . Denn gleichwie aus den Kleidern Mottenkommen: also kommt von Weibern viel Böses.

1^. Es ist sicherer bey einem bösen Manne zuseyn, denn bey einem freundlichen Weibe, dieihn zu Hohn und Spott macht.

(Anfang des 43. Capitcls.)

is.Hch will nun preisen des Herrn Werke, undaus der heiligen Schrift seine Werke ver-kündigen , wie ich es gelesen habe.

16. Die Sonne gibt aller Welt Licht, undihr Licht ist das allerhelleste Licht.

17. Es ist auch den Heiligen von dem Herrnnoch nie gegeben, daß sie alle seine Wunder * aus-sprechen könnten; denn der allmächtige Herr hatsie zu groß gemacht, und alle Dinge sind zugroß, nach Würden zu loben. *e. 1«, 2.

18. Er allein * erforschet den Abgrund, und

der Menschen Herzen, und weiß, was sie ge-denken. *Ps. 139,1. 2 . Her. 17, 9. 10 .

19 . Denn der * Herr weiß alle Dinge, und

fiehet, zu welcher Zeit ein Jegliches geschehenwerde. *J»h. 21 , 17 .

20. Er verkündiget, was vergangen, und waszukünftig ist, und offenbaret, was verborgenist; er verstehet alle Heimlichkeit, und ist ihmkeine Sache verborgen.

21. Er beweiset seine große Weisheit herrlich;und er ist von Ewigkeit bis in Ewigkeit.

22. Man kann ihn weder größer noch geringermachen, und er bedarf keines Raths.

23 . Wie * lieblich find alle seine Werke, wie-

wohl man kaum ein Fünklein davon erkennenkann. * c. 3S, 23 .

2^i. Es lebt alles, und bleibt für und für;und wozu er ihrer bedarf, sind sie alle gehorsam.25. Es find * immer zwey gegen zwev, und eins