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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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924
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Gebet!) Sirachs.

Sir ach 35. 36.

924 Rechte Opfer. Wltwenlhränen.

5. Von Sünden lassen, das ist ein Gottes-dienst , der dem Herrn gefällt; und aufhörenUnrecht zu thun, das ist ein rechtes Sühnopfer.

6. Du * sollst aber darum nicht leer vor dem

Herrn erscheinen. ' 3 Mof.is,iü.

7. Denn solches muß man auch thun um Got-tes Geboths willen.

8. Des Gerechten Opfer macht den Altar reich,und sein * Geruch ist süße vor dem Höchsten.

* 1 Mos. 8, 21.

y. Des Gerechten Opfer ist angenehm, unddesselben wird nimmermehr vergessen.

ro. Gib Gott seine Ehre mit fröhlichen Au-gen , und deine Erstlinge ohne allen Fehler.

11. Was du gibst, das * gib gern, und heiligedeine Zehnten fröhlich. *2C°r. 9,7.

12. Gib dem Höchsten, nachdem er dir bescherethat; und was deine Hand vermag, das ' gibmit fröhlichen Angen. *2Cor. 9 , 7 .

13. Denn der Herr, der ein Vergelter ist,wird dir es siebenfältig vergelten.

12,. 'Verstümmle deine Gabe nicht; denn es istnicht angenehm. * 3 Mos. 22,20.

15. Suche nicht Vortheil, wenn d» opfernsollst; denn der Herr ist ein Racher, und'vorihm gilt kein Ansehen der Person. - Gesch. 10,34.

16. Er hilft dem Armen, und stehet keine Per-son an, und erhöret das Gebelh des Belei-digten.

17. Er verachtet des Waisen Gebeth nicht,noch die Witwe, wenn sie klagt.

18. Die ' Thränen der Witwen fließen wohl

die Backen herab; *2M°s.22,2Z.

19. Sie schreyen aber über sich, wider den,der sie heraus dringet.

20. Wer' Gott dienet mit Lust, der ist ange-nehm, und sein Gebeth reichet bis an die Wolken.

' «. 18, 23.

21. Das Gebeth der Elenden dringet durch dieWolken, und läßt nicht ab, bis es hinzu komme,und höret nicht auf, bis der * Höchste darein sehe.

' Klagl. 3, 30.

22. Und der Herr wird recht richten und stra-fen, und nicht verziehen, noch die Länge leiden,bis er den Unbarmherzigen die Lenden zerschmettere,

23. Und sich an solchen Leuten räche, und ver-tilge alle, die Jene beleidigen, und die Gewaltder Ungerechten stürze,

2^. Und ' gebe einem Jeglichen nach seinenWerken, und lohne ihnen, wie sie es verdienthaben, ' Pf. 62, 13. Rom. 2, s.

25. Und räche sein Volk, und erfreue sie mitseiner Barmherzigkeit.

26. Gleichwie der Regen wohl kommt, wennes dürre ist, also kommt die Barmherzigkeitauch in der Noch zu rechter Zeit.

Das 36. Capitel.

Gcboth des Dolko Gottes um Gnade, Rache und Hülfe.

1. ^err, allmächtiger Gott, erbarme dich un-^ serer,

2. Und ' siehe darein, und erschrecke alle Völ-ker. ' Pf. 80 , 17.

3. Hebe deine Hand auf über die Fremden,daß sie deine Macht sehen.

^ Wie du vor ihren Augen geheiliget wirstbey uus: also erzeige dich herrlich an ihnen vorunfern Augen,

5. Auf' daß sie erkennen, gleichwie wir erken-nen, daß kein anderer Gott sey, denn du, Herr.

' 2 Kon. 19, 19.

6. Thue neue Zeichen und neue Wunder.

7. Erzeige deine Hand und rechten Arm herrlich.

8. Errege den Grimm, und schütte Zorn aus.

9. Reiß den Widersacher dahin, und zerschmeisseden Feind.

10. Und eile damit, und denke an deinen Eid,daß mau deine Wuuderthat preise.

11. Der Zorn des Feuers müsse sie verzehren,die so sicher leben; und die deinem Volk Leidethun, müssen umkommen.

12. Zerschmettere den Kopf der Fürsten, dieuns feind sind und sagen: Wir sind es.allein.

13. Versammle alle Stämme Jakobs, und laßsie dein Erbe seyn, wie von Anfang.

1^. Erbarme dich deines Volks, das von dirden Nahmen hat, und des Israels, den du *nennest deinen ersten Sohn. ' 2 Mos. 4, 22 .

15. Erbarme dich der Stadt Jerusalem, dadein Heiiigthnm ist, und da du wohnest.

16. Richte Zion wieder an, daß daselbst deinWort wieder anfgehe, daß deine Ehre im Volkgroß werde.

17. Erzeige dich gegen die, so von Anfang deinEigenthum gewesen sind; und erfülle dle Weis-sagungen, die in deinem Nahmen verkündigetfind.

18. Vergilt denen, so auf dich harren, daßdeine Propheten wahrhaftig erfunden werden.

19. Erhöre, Herr, das Gebeth derer, die dichanrufen, nach dem Segen Aarons über deinVolk, auf daß alle, so auf Erden wohnen,erkennen, daß du, Herr, der ewige Gott bist.