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[1] (1821) [Altes Testament]
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887
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wird verlacht.

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Tobias begräbt die Todten / T 0 Vias 4. 2. 3.

er ihn tödlen/ und nahm ihm alle seine Güter.

23. Tobias aber floh mit seinem Weibe undSohne, und hielt stch heimlich bey guten Freun-den.

2-L. Aber nach fünf und vierzig Tagen * wardder König von seinen eigenen Söhnen erschlagen.

* 2 Kön. 19/ 37. 2 Ehr. 32/ 21.

25 . Und Tobias kam wieder heim, UN- allessein Gut ward ihm wieder gegeben.

Das 2. Capitel.

Der gutthätige Tobias wird in seinem Hauskreuz von den nächstenFreunden verspottet.

1. Darnach auf des Herrn Fest, da Tobias^ in seinem Hause ein herrliches Mahl

zugerichtet hatte, sprach er zu seinem Sohne:Gehe hin und * lade die Gottesfürchtigen ausunserm Stamm, daß fie mit uns essen.

* Luc. 14/ 13.

2. Und als er wieder heim kam, sagte er demVater Tobia, daß Einer auf der Gasse todtläge.

3. Da stand Tobias bald auf vom Tisch, vordem Essen, und ging * zu dem todten Leichnam,und hob ihn auf, und trug ihn heimlich in seinHaus, daß er ihn des Nachts heimlich begrübe.

* c. 1/ 20.

Und als er die Leiche heimlich versteckt hatte, er sein Brot mit Trauren,

5. Und dachte an das Wort, welches der Herrgeredet hatte * durch Amos, den Propheten;

* Amos 8, 10.

6. Eure * Feyertage sollen zu Trauertagen

Werden. *lMace.i/4i.

7. Und des Nachts ging er hin, und begrubden Todten.

8. Seine Freunde aber alle straften ihn, undsprachen: Jetzt neulich hat dich der König umder Sache willen heissen tödten, und ' bist kaumdavon gekommen, noch begräbst du die Todten.

* 0. 1/ 22. 23.

9. Tobias aber fürchtete * Gott mehr, denn denKönig, und trug heimlich zusammen die Erschla-genen , und hielt sie heimlich in feinem Hause,und des Nachts begrub er fie. * Gesch. 3,29.

10. Es begab sich aber auf einen Tag, da erheim kam, als er Todte begraben hatte, undmüde war, und sich neben eine Wand legte, undeiuschlief;

i t. Schmeißte eine Schwalbe aus ihrem Nest,das fiel ihm also heiß in die Augen, davon warder blind.

12. Solche Trübsal aber ließ Gott über ihn

kommen, daß die Nachkommen ein Cxempel derGeduld hätten, wie * an dem heiligen Hiob.

* Jac. 5/ 11 .

13. Und nachdem er ' von Jugend auf Gottgefürchtet, und seine Gebothe gehalten hatte,zürnete noch murrete er nicht wider Gott, daßer ihn hatte lassen blind werden; sondern bliebbeständig in der Furcht Gottes, und dankte Gottalle sein Lebenlang. * e. i/ 4.

1^. Und wie * die Könige des heiligen Hiobsspotteten; also verlachten Tobiam feine eigeneFreunde, und sprachen: * H>°b 4/ 6.

15. Wo ist nun dein Vertrauen, darum dudein Almosen gegeben und so viele Todte begra-ben Haft?

16. Und Tobias strafte fie, und sprach:

17. Saget nicht also; denn * wir find Kin-

der der Heiligen, und warten auf einLeben, *c.«/-.

18. Welches Gott geben wird denen,so im Glauben stark und fest bleibenvor ihm.

19. Hanna aber, * sein Weib, die arbeitete

fleißig mit ihrer Hand, und ernährete ihn mitSpinnen. * c. i/ 9.

20. Es begab sich aber, daß sie eine jungeZiege hetmbrachte.

21. Und da sie ihr Mann Tobias hörete blö."en,sprach er: Sehet zu, * daß fie nicht gestohlen sey,gebet es dem rechten Herrn wieder, denn unsgebühret nicht zu essen vom gestohlnen Gut,oder dasselbige anzurühren. * 3 Mos. 22/1.

22. Ueber diese Rede ward * seine Hausfrau zor-nig , antwortete und sprach: Da fiehet man,daß dein Vertrauen nichts ist, und deine Almo-sen verloren sind. * Hwb 2,9.

23. Mit solchen und andern Worten mehrwarf sie ihm sein Elend vor.

Das 3. Capitel.

Eebcth des alten Tobias und Sara/ und dessen Erhörung.

1. ^>a seufzte Tobias tief, und hob an zu^ weinen und zu bethen, und sprach:

2. Herr, "dubist gerecht, und alles dein Thunist recht, und eitel Güte und Treue.

* Ps. 119/ 137.

3. Und nun, -mein Herr, fe? mir gnädig undräche nicht meine Sünde;'gedenke nicht meineroder meiner Väter Missethat. * Ps- 2-/ 7. Ps. 79,8.

L. Denn weil wir deine Gebothe nicht gehal-ten haben; so find wir auch dahin gegeben un-fern ' Feinden, daß sie uns berauben, gefangen