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[1] (1821) [Altes Testament]
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886
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Tobiä

Tobias i.

gottseliger Wandel.

gen und doch zusammen lauten/ wie man sol-ches an der That wohl stehet.

13 . Denn was auf dem Lande zu seyn pflegt,das war im Wasser; und was im Wasser zuseyn pflegt, ging auf dem Lande.

19. Das Feuer "war mächtig im Wasser über

seine Kraft; und das Wasser vergaß seine Kraftzu löschen. * e. i 6 ,17.

20. Wiederum die Flammen verzehrten nicht

das Fleisch der sterblichen Thiere, so daruntergingen, und * zerschmelzten nicht die unsterbliche

Speise, die doch wie ein Eis leichtlich zerschmolz.* c. 16/ 27.

21. Herr, du hast dein Volk allenthalben herr-lich gemacht und geehret, und hast fie nicht ver-achtet, sondern allezeit und an allen Orten ihnenbeygestanden.

Das Buch Tobiä.

Das 1. Capitel.

Don des alten Tobias Geschlecht, Gottesfurcht und Kreuz.

1 sLs war ein Mann, mit Nahmen Tobias,V- aus dem Stamm Naphthali, aus einerStadt in Ober-Galiläa, über Äser, an derStraße zur linken Seite gegen dem Meer.

2. Derselbige * ward mit gefangen zu den Zei-

ten Salmanassers des Königs in Assyrien. Undwiewohl er also unter Fremden gefangen war,ist er dennoch i- von Gottes Wort nicht abge-fallen. * 2 Kön. 17 , 6 . 1 - Judith 11, 13 .

3 . Und alles, was er hatte, theilte er seinenMitgefangenen Brüdern und Verwandten mit.

Und wiewohl er der jüngste Mann wardes Stamms Naphthali, so hielt er sich dochnicht kindisch.

5 . Und da sonst Jedermann den goldenen Käl-

bern diente, welche * Jerobeam, der König Is-raels, hatte machen lassen, meidete er doch sol-chen Gräuel, *1 Kön. 12,2«.

6 . Und hielt stch zum Tempel und Gottesdienst

* zu Jerusalem, und diente da dem Herrn, undbethete an den Gott Israels, gab auch seine **Erstlinge und i- Zehnten ganz treulich;

* 3 Mos. 12, 11. 1 Kön. 8 , 3 . *»2 Mos. 23 , IS. s L Mos. 11 , 22 .

7 . Also, daß er allezeit im dritten Jahr denFremdlingen , Witwen und Waisen ihren Zehn-ten gab.

8 . Solches hielt er von Jugend auf, nachdem Gesetz des Herrn.

9. Da er nun erwachsen war, nahm er einWeib, auch aus dem Stamm Naphthali, mitNahmen Hanna, und zeugete mit ihr einen Sohn,welchen er auch Tobias nannte;

10. Und * lehrte ihn Gottes Wort von Ju-

gend auf, daß er Gott fürchtete, und die Sündemeidete. * 2 Tim. 3,13.

11. Und als er mit feinem ganzen Stamm mitseinem Weibe und Kindern, unter den Gefange-nen weggeführet ward in die Stadt Ninive,

12. Und Jedermann von den Opfern undSpeisen der Heiden; hüthete er sich , und ver-unreinigte sich nicht mit solcher Speise.

13 . Und weil er von ganzem Herzen den Herrnfürchtete, gab ihm Gott Gnade vor Salmanasser,dem Könige zu Assyrien,

1^. Daß er ihm erlaubete frey zu gehen, wo erhin wollte, und auszurichten, was er zu thunhatte.

i s. So zog er nun zu allen, die gefangen wa-ren, und tröstete sie mit Gottes Wort.

16. Und er kam in die Stadt Rages in Me-den, und hatte bey sich zehn Pfund Silber,damit ihn der König begäbet hatte.

1 7 . Und da er unter andern Israeliten sah einenmit Nahmen Gabel, aus seinem Stamm, dersehr arm war, that er ihm daffelbige Geld, undnahm eine Handschrift von ihm.

18. Lange aber hernach, nach dem Tode Sal-manassers , da sein Sohn Sennaherib nach ihmregierte, welcher den Kindern Israel feind war;

19. Ging Tobias täglich zu allen Israeliten,und * tröstete fie, und t theilte einem Jeglichenmit von seinen Gütern, was er vermochte.

* V. 13 . -s v. 3 .

20. Die ' Hungrigen speisete er, die Nackenden

kleidete er, die Erschlagenen und Todten begruber. * ssaj. 38 ,7.

21. Sennaherib aber, der König, war geflo-hen aus Judäa, da * ihn Gott geschlagen hatteum seiner Lästerung willen. Da er nun wiederkam, war er ergrimmet, und ließ viele der Kin-der Israel todten; derselbigen Leichname ver-schaffte Tobias zu begraben. * Es. 37,36.

22. Als aber solches der König erfuhr, hieß