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Nachfrage Holofernes.
Judith 4. 5.
Ackiors Nachricht.
i i. Und sprach: Ihr sollt ja wissen, daß derHerr euer Gedeih erhören wird, so ihr nichtablasset mit Fasten und Bethen vor dem Herrn.
12. Gedenket an Mose, den Diener des Herrn,der nicht mit dem Schwert, sondern ' mit heili-gem Gedeih den Amalek schlug der sich auf seineKraft und Macht, auf sein Heer, Schild,Wagen und Reiter verließ. * 2 Ms.i 7 ,n.
13. So soll es auch gehen allen Feinden Israels,so ihr euch also bessert, wie ihr angefangen habt.
1^. Nach solcher Vermahnung bathen sie denHerrn, und blieben vor dem Herrn; also, daßauch die Priester in Säcken gingen, und Ascheauf dem Haupt hatten, und also Brandvpferdem Herrn aufrichteteu; und bathen Alle denHerrn von ganzem Herzen, daß er sein VolkIsrael besuchen wollte.
Das 5 . Capitel.
Holofernes erkundiget von Achter , wie «s um die Israeliten beschaffen sey.
1. Nnd es ward dem Holofernes, dem Feld-^ hauptmann von Assyrien, angesagt, daß
die Kinder Israel sich rüsteten, und sich wehrenwollten, und wie sie die Klippen am Gebirgeeingenommen hätten. Da ergrimmete Holofer-nes, und forderte alle Obersten und Hauptleuteder Moabiter und Ammoniter, und sprach zuihnen:
2. Saget an, was ist dieß für ein Volk, das
im Gebirge wohnet? Was haben sie für großeStädte ? Was vermögen sie? Und was für Kriegs-volk und Könige haben sie? Daß sie allein vorallen andern im Morgenlande uns verachten,und sind uns nicht * entgegen gegangen, daß sieuns annehmen mit Frieden ? ' c. 3, 8 .
3 . Da * antwortete Achior, der Oberste aller
Kinder Ammon , und sprach: * c. 13,26.
> 4 . Mein Herr, willst du es gerne hören, sowill ich dir die Wahrheit sagen, was dieß fürein Volk sey , das im Gebirge wohnet, und dirnicht lügen.
5. Dieß Volk ist aus Chaldäa hergekommen.
6 . Und hat erstlich in Mesopotamien gewöh-net : denn sie wollten nicht folgen den Götternihrer Väter in Chaldäa.
7. Darum verließen sie die Sitten ihrer Väter,welche viele Götter hatten, auf daß sie dem eini-gen Gott des Himmels dienen möchten, welcherihnen auch geboth zu ziehen von dannen, undzu wohnen in * Haran. *1 Ms. 11,31.
8 . Da nun in allen den Ländern theure Zeitwar, reiferen sie hinab in Egyptenland. Da ist
ihrer in vier hundert Jahren so viel geworden,daß man sie nicht zählen konnte.
9. Da aber der König in Egypten sie * be-schwerete mit Er deführen und Ziegelmachen , seineStädte zu bauen ; riefen sie zu ihrem HErrn ,der schlug ganz Egypten mit mancherley Plage.
* 2 Mos. 1/ 10.
10. Da nun die * Egypter sie von sich ausge-gestoßen hatten, und die Plage von ihnen abließ,und wollten sie wieder fangen, und zu Dienstins Land führen; that -t ihnen Gott des Him-mels das Meer auf, also, daß das Wasser aufbeiden Setten fest stand, wie eine Mauer; undsie gingen trocknes Fußes auf des Meeres Grund,und kamen davon. * 2 Ms. 12,33. ff 2 Ms. 14,21.
11. Da aber die Egypter ihnen mit ihrem gan-zen Heer nacheileten, wurden ' sie alle ersäuftim Meer, also, daß auch nicht Einer wäre über-blieben, der es Härte können nachsagen.
* 2 Mos. 14, 28.
12. Und da dieß Volk aus dem rothen Meerkam, lagerte es sich in der Wüste des BergesSina, da zuvor kein Mensch wohnen, noch sichenthalten konnte.
13. Da * ward das bittere Wasser süß, daßsie es trinken konnten, und t krigten Brot vornHimmel vierzig Jahre laug.
* 2 Mos. 13/ 23. ff 2 Mos. 16/ 33.
1^. Und wo sie zogen ohne Bogen, Pfeil,Schild und Schwert; da stritt Gott für sie,und fiegete.
15. Und Niemand konnte diesem Volk Scha-den thun, ohne allein wenn es abwich von denGebothen des Herrn, seines Gottes.
16. Denn so oft sie anßer ihrem Gott einenandern anbetheten, wurden sie erschlagen undweggeführet mit allen Schanden.
17. So oft aber sie es reuete, daß sie abge-wichen waren von den Gebothen ihres Gottes,gab ihnen der Gott des Himmels wiederumSieg wider ihre Feinde.
18. Darum vertilgten sie der Cananiter Könige,den Jebusitcr, den Pherefiter, den Hethiter,den Heviter, den Amoriter, und alle Gewaltigezu Hesbon; und nahmen ihr Land und Städteein;
19. Und ging ihnen wohl, so lange sie sichnicht versündigten an ihrem Gott. Denn ihrGott hasset das Unrecht.
20. Sie sind auch vor diesen Zeiten oft vertrie-ben von vielen Völkern, und weggeführet infremde Länder, darum, daß sie abgewtchen waren