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[1] (1821) [Altes Testament]
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859
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Holofernes macht großes Schrecken. Iudrth 2. 3. -4. Israel rüstet sich mit Gebeth. 859

13. Und zerstörete Melothi, eine berühmteStadt, und beraubete alle Leute in Tharfis,und die Kinder Jsmael, die da wohneten gegender Wüste und gegen Mittag des Landes Chellon.

i^. Er zog auch über den Phrath, und kamin Mesopotamien, und zerstörete alle hohe Städte,die er fand, vom Bach Mamre an bis an dasMeer.

15. Und nahm die Grenzen ein, von Cilicienan bis an die Grenze Joppe, die gegen Mittagliegen.

16 . Und führete auch weg die Kinder Midian,und ranbete alles ihr Gut; und schlug alle, dieihm widerstrebten, mit der Schärfe des Schwerts.

17 . Darnach reifete er hinab in das Land Da-maskus, in der Ernte; und verbrannte allesihr Getreide, und ließ niederhanen alle Bäumeund Weinberge.

1 8. Und das ganze Land' fürchtete sich vor ihm.

* c. 4, 1.

Das 3. Capitel.

Holofernes Sieg über die ausländischen Könige.

1. A>a schickten die Könige und Fürsten von^ Syrien, Mesopotamien, Syrien Sobal,

Lybien und Cilieien, ihre Bothschaften ausallen Städten und Ländern. Die kamen zuHolofernes, und sprachen:

2 . Wende deinen Zorn von uns;

3 . Denn es ist besser, daß wir NebucadNezar,dem großen Könige, dienen, und dir gehorsamseyn, und lebendig bleiben, denn daß wir um-kommen und gewinnen gleichwohl nichts.

Alle unsere Städte, Güter, Berge, Hügel,Aecker, Ochsen, Schafe, Ziegen, Rosse undKameele, und was wir nur haben, dazu auchunser Gefinde, ist * alles dein; schaffe damit,was du willst. 'i Kön.n, 4.

5. Ja auch wir samt unfern Kindern find deineKnechte. Komm zu uns, und seo unser gnädi-ger Herr, und brauche unsers Dienstes, wie dirsgefällt.

6. Da zog Holofernes vom Gebirge herab mitdem ganzen Kriegsvolk, und nahm die festenStädte und das ganze Land ein.

7. Und las da Knechte aus, das beste Volk,das er unter ihnen fand.

8. Davon erschraken alle Lande so sehr, daßdie Regenten und Vornehmsten aus allen Städ-ten samt dem Volk ihm entgegen kamen, undnahmen ihn an mit Kränzen, Kerzen, Reigen,Pauken und Pfeifen,

9. Und konnten dennoch mit solcher Ehre keineGnade erlangen.

10. Denn er zerbrach ihre Städte, und haueteihre Haine um.

i i. Denn NebucadNezar, der König, hatteihm gebothen, daß er alle Götter in den Ländernvertilgen sollte, auf daß alle Völker, die Holo-fernes bezwingen würde, ihn allein für Gottpriesen.

12 . Da er nun SyrienSobal, Apamea undMesopotamien durchzogen hatte, kam er zu denEdomitern ins Land Gabaa, und nahm ihreStädte ein, und lag allda dreyßtg Tage lang.Jndeß forderte er sein Kriegsvolk alles zusammen.

Das -4. Capitel.

Leiblich« und geistliche Schutzwehr derer zu Bethulr«.

1. A>a die Kinder Israel, die im Laude Juda^ wohneten, solches höreten; ' fürchteten

sie sich sehr vor ihm, *e. 2, in.

2 . Und * Zittern und Schrecken kam sie an:Denn sie besorgten sich, er möchte der SradtJerusalem und dem Tempel des Herrn auch sot thun, wie er den andern Städten, und ihrenGötzenhäusern gethan hatte.

* Ps. 48/ 7. -k- Lsaj. 10/ 10. 11. e. »6, 2«.

3. Darum sandten fie in das ganze Land Sa-maria umher bis an Jericho, und besetzten dieFestungen auf den Bergen.

Und machten Mauern um ihre Flecken,und schafften Vorrath zum Kriege.

6. Und der Priester Jojakim schrieb zu allen /so gegen Esdrelom wohneten, das ist, gegendem großen Felde bey Dothaim, und zu allen,da die Feinde möchten durchkommen, daß fiedie Klippen am Gebirge gegen Jerusalem soll-ten verwahren.

6. Und die Kinder Israel thaten, wie ihnenJojakim, des Herrn Priester, befohlen hatte.

7. Und alles Volk schrie mit Ernst zum Herrn,

und fie und ihre Weiber demüthigten sich mit *Faßen und Bethen. * 8°n. 3 , 5 .

8. Die Priester aber zogen Säcke an, und dieKinder lagen vor dem Tempel des Herrn, unddes Herrn Altar bedeckte man mit einem Sack.

9 . Und fie schrien zum Herrn, dem Gott Is-raels einmüthiglich, daß ihre Kinder und Weibernicht weggeführet, ihre Städte nicht zerstöret,ihr Heiligthum nicht verunreiniget, und sie vonden Heiden nicht geschändet würden.

10 . Und Jojakim, der Hohepriester des Herrnging umher, vermahnete das ganze Volk Israel,

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