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Trost -er Juden.
Habakuk 2. 3.
Untergang der Babylonier.
i i. Alsdann werden sie einen neuen Muthnehmen, werden fortfahren und sich versündigen;dann muß ihr Sieg ihres Gottes seyu.
12 . Aberdu, Herr, mein Gott, mein Heiliger,
der du von Ewigkeit her bist, * laß uns nichtsterben: sondern laß sie uns, o Herr, nur eineStrafe seyn; und laß sie, o unser Hort, unsnur züchtigen. * Z-r. io, 24 . c. 46, 28 .
13 . Deine Augen sind rein, daß du Uebels nichtsehen magst, und dem Jammer kannst du nichtznsehen. Warum ' siehest du denn zu den Ver-ächtern , und schweigest, daß der Gottlose ver-schlinget den, der frömmer denn er ist?
* Hiob 21 , 7. Lcr. 12 , 1 .
i^. Und lassest die Menschen gehen, wie Fischelm Meer, wie Gewürm, * das keinen Herrn hat?
' 4 Mos. 27, 17.
iZ. Sie ziehen es alles mit dem Hamen, undfangen es mit ihrem Netz, und sammeln es mitihrem Garn; deß freuen sie sich, und sind fröhlich.
io. Darum opfern sie ihrem Netz, und räu-ehern ihrem Garn, weil durch dieselbigen ihrTheil so fett, und ihre Speise so völlig gewor-den ist.
1 7. Derhalben werfen sie ihr Netz noch immeraus, und wollen nicht aufhören Leute zu er-würgen.
Das 2. Capitel.
Gottes Vcrhcissungen und Wahrheit. Der Glaube macht gerecht.
Vom Untergang der Babylonier.
1. ^>ie * stehe ich auf meiner Huth, und trete
auf meine Feste, und schaue und sehe zu,was mir gesagt werde, und was ich antwortensoll dem , der mich schilt. * Esaj. 21 ,8.
2 . Der Herr aber antwortet mir, und spricht:Schreibe das Gesicht, und mahle es auf eineTafel, daß es lesen könne, wer vorüberläuft(nähmlich also:)
3 . Die Weissagung wird ja noch er-füllet werden zu seiner Zeit, und wirdendlich freyanTag kommen, und nichtaußen bleiben. Ob sie aber verziehet,so ' harre ihrer; sie wird gewißlichkommen, und nicht verziehen.
' Ps. 27, 14. Ps. 42, 6.
Siehe, wer halsstarrig ist, der wirdkeine Ruhe in seinem Herzen haben;denn der Gerechte'lebet seines Glau-bens» * Rom. 1 , 17.
(Anfang des 3. CapitelS.)
5. H!ber der Wein betrugt den stolzen Mann," daß er nicht bleiben kann, welcher seine
Seele auffperret wie die Hölle, und ist gerade,wie der Tod, der nicht zu sättigen ist, sondernrafft zu sich alle Heiden, und sammelt zu sich alleVolker.
6. Was gilt es aber? Dieselbigen alle werdeneinen Spruch von ihm machen, und eine Sageund Sprüchwort, und werden sagen: Wehedem, der sein Gut mehret mit fremdemGut! Wie lange wird es währen? Undladet nur viel Schlamm auf sich.
7. O wie plötzlich werden aufwachen, diedich beissen, und erwachen, die dich wegstoßen?Und du mußt ihnen zu Theil werden.
8. Denn du hast viele Heiden geraubt; so wer-den dich wieder rauben alle Uebrigen von den Völ-kern , * um der Menschen Bluts willen, und umdes Frevels willen im Lande, und in der Stadt,und an allen, die darinnen wohnen, begangen.
* verS 17.
9. Wehe dem, der da geizt zum Unglück seinesHauses, ans daß er sein Nest in die Höhe lege,daß er dem Unfall entrinne.
10. Aber dein Rathschlag wird zur Schandedeines Hauses geratheu; denn du hast zu vieleVölker zerschlagen, und hast mit allem Muth-willen gesündiget.
11. Denn auch die Steine in der Mauer wer-den schreyen, und die Balken am Gesperre werdenihnen antworten.
12 . Wehe * dem, der die Stadt mit Blut bauet,und zurichtet die Stadt mit Unrecht!
* Jcr. 22 , 13. Ez. 24, s. Mich. 3, io. Nah. 3, 1 .
13. Ist es nicht also, daß vom Herrn Zebaothgeschehen wird? Was dir die Völker gearbeitethaben, muß mit Feuer verbrennen; und daran dieLeute müde geworden sind, muß verloren seyn.
i^. Denn "die Erde wird voll werdenvom Erkenntniß der Ehre des Herrn,wie Wasser, das das Meer bedeckt.
* Es. II, S
15. Wehe dir, der du deinem Nächsten einschen--kest, und mischest deinen Grimm darunter, undtrunken machest, daß du leine Scham sehest.
16 . Man wird dich auch sättigen mit Schandefür Ehre. So * saufe D u nun auch, daß du tau-melst : denn dick wird umgeben der Kelch in derRechten des Herrn, und mußt schändlich speyenfür deine Herrlichkeit.
* Ps. 60 , L. Ps. 73, 9. Esaj. 41, 17.
17. Denn