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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
839
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Straf-

Habakuk i.

predigt.

Zebaoth; * ich will dir dein Gebräme aufdecken un-ter dein Angesicht, und will den Heiden deineBlöße, und den Königreichen deine Schande zeigen.

* Esaj. 47/ 3.

6. Ich will dich ganz gräulich machen, und dichschänden, und einen Scheusal aus dir machen;

7. Daß alle, die dich sehen, von dir fliehen undsagen sollen: Ninive ist verstöret; wer will Mit-leiden mit ihr haben? Und wo soll ich dir Tröstersuchen?

8. Meinest du, du seyst besser, denn die StadtNo der Regenten, die da lag an den Wassern undrings umher Wasser hatte, welcher Mauern undFeste war das Meer?

s. Mohren und Egvpten war ihre unzählicheMacht, Put und Lybien waren deine Hülfe.

10. Noch hat sie mäßen vertrieben werden, undgefangen wegziehen; und sind ihre Kinder auf allenGaffen erschlagen worden; und um ihre Edelnwarf man das Loos, und alle ihre Gewaltigenwurden in Ketten und Fesseln gelegt.

11. Also mußt Du auch trunken werden, unddich verbergen, und eine Feste suchen vor demFeinde.

12. Alle deine festen Städte sind wie Feigenbäu-me mit reifen Feigen; wenn man sie schüttelt,daß sie dem ins Maul fallen, der sie essen will.

13. Siehe, dein Volk soll zu Weibern werden

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in dir; und die Thore deines Landes sollen dei-nen Feinden geöffnet werden ; und das Feuer solldeine Riegel verzehren.

14. Schöpfe dir Wasser, denn du wirst bela-gert werden; bessere deine Festen; gehe in denThon, und tritt den Leimen, und mache starkeZiegel.

is. Aber das Feuer wird dich fressen, und dasSchwert tödten, es wird dich abfressen, wiedie Käfer, es wird dich überfallen, wie Käfer,es wird dich überfallen, wie Heuschrecken.

16. Du Haft mehr Händler, denn Sterne amHimmel sind; aber nun werden sie sich ausbrei-ten, wie Käfer, und davon fliegen.

17. Deiner Herren ist so viel, als der Heuschre-cken, und deiner Hauptleute, als der Käfer,die sich an die Zäune lagern in den kalten Tagen,wenn aber die Sonne aufgehet, heben sie sichdavon, daß man nicht weiß, wo sie bleiben.

18. Deine Hirten werden schlafen, o Königzu Affur, deine Mächtigen werden sich legen;und dein Volk wird auf den Bergen zerstreuetseyn, und Niemand wird sie versammeln.

19. Niemand wird um deinen Schaden trauern,noch sich um deine Plage kränken; sondern alle,die solches von dir hören, werden mit ihrenHänden über dich klappen. Denn über wen istnicht deine Bosheit ohne Unterlaß gegangen?

Oer Proph

Das 1. Capitel.

Einfall der Chaldäer wider Juda.

i.^ieß ist die Last, welche der ProphetHabakuk gesehen hat.

2. Herr, wie lange' soll ich schreyen; und duwillst nicht hören? Wie lange soll ich zu dir rufenüber Frevel; und du willst nicht helfen?

* Ps. 13/ 2. 3. Pf. 22, 2.

3. Warum lässest du mich sehen Mühe undArbeit ? Warum zeigest du mir Raub und Fre-vel um mich? Es gehet Gewalt über Recht.

4. Darum gehet es gar anders, denn recht,und kann keine rechte Sache gewinnen; denn derGottlose übervortheilt den Gerechten, darumgehen verkehrte Urtheile.

s. Schauet unter den Heiden, sehet und ver-wundert euch; denn ich will etwas Lhun zu euernZeiten, welches ihr nicht glauben werdet, wennman davon sagen wird.

et Habakuk.

6. Denn siehe, ich will die Chaldäer erwecken,ein bitterund schnell Volk; welches ziehen wird,so wett das Land ist, Wohnungen einzunehmen,die nicht sein sind;

7. Und wird grausam und schrecklich seyn; dasda gebiethet und zwinget, wie es will.

8. Ihre Rosse sind schneller, denn die Parden;so sind sie auch beißiger, denn die * Wölfe desAbends. Ihre Reiter ziehen mit großen Haufenvon ferne daher, als flögen sie, wie -r die Adlereilen zum Aas. * Z-ph. 3 ,3. 1- Matth. 21,28.

9. Sie kommen allesamt, daß sie Schaden thun;wo sie hin wollen, reisten sie hindurch, wie einOstwind; und werden Gefangene zusammen raffenwie Sand.

10. Sie werden der Könige spotten, und derFürsten werden sie lachen. Alle Festungen wer-den ihnen ein Scherz seyn; denn sie werdenSchutt machen, und sie doch gewinnen.