Gebeth zu Gott um
Habakuk 2. 3. Erhaltung seines Volks.
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17. Denn der Frevel, am Libanon begangen,wird dich überfallen, und die verstörten Thierewerden dich schrecken, um der Menschen Blutswillen, und um des Frevels willen im Lande, undin der Stadt, und an allen, die darinnen woh-nen, begangen.
18. Was wird dann helfen das Bild, das seinMeister gebildet hat, und das falsche gegosseneBild, darauf sich verläßt sein Meister, daß erstumme Götzen machte?
i s. Wehe dem, * der zum Holz spricht: Wacheauf! und zum stummen Stein: Stehe auf! Wiesollte es lehren? Siehe, i- es ist mit Gold und Sil-ber überzogen, und ist kein Odem in ihm.
* 1 Kon. 13, 26. 27. 1- Ps. 115, 4. Ps. 135, 15. 17.
20. Aber der * Herr ist in seinem heiligen Tem-pel. Es sey vor i- ihm stille alle Welt.
* Ps. 11, 4. 1- Ps. 46, 11. Zach. 2, 13.
Das 3. Capitel.
Gcbcth zu Gott um Erhaltung seines Volks.
i'^ieß ist das Gebeth des Propheten Ha-^ bakuks für die Unschuldigen:
2. Herr, ich habe dein Gerücht gehöret, daßich mich entsetze. Herr, du machst dein Werklebendig mitten in den Jahren, und lassest eskund werden mitten in den Jahren. WennTrübsal da ist, so denkest du der Barmherzigkeit.
3 . Gott kam vom Mittag, und der Heiligevom Gebirge Paran, Sela. Seines Lobes warder Himmel voll, und * feiner Ehre war dieErde voll. * es. 6 ,3. Ps. 72,19.
Sein Glanz war wie Lickt; Glänzen gingenvon seinen Händen ; daselbst war heimlich seineMacht.
5. Vor ihm her ging Pestilenz: und Plageging aus, wo er hin trat.
6 . Er stand und maß das Land, er schaueteund zertrennete die Heiden, daß der Welt Bergezerschmettert wurden und sich bücken mußten dieHügel in der Welt, da er ging in der Welt.
7 . Ich sah der Mohren Hütten in Mühe, undder Midianiter Gezelte betrübt.
8 . Wärest du nicht zornig, Herr, inderFluth,
und dein Grimm in den Wassern, und deinZorn im Meer; da du auf deinen Rossen rittest,und deine Wagen den Sieg behielten?
y. Du zogest den Bogen hervor, du ge-schworen hattest den Stämmen, Sela; undtheiltest die Ströme ins Land.
10. Die Berge sahen dich, und ihnen wardbange, * der Wasserstrom fuhr dahin, die Tiefeließ sich hören, die Höhe hob die Hände auf»
* 2 Mos. 14, 21 . Jos. 3, 13.
11. Sonne * und Mond standen still. DeinePfeile fuhren mit Glänzen dahin, und deineSperre mit Blicken des Blitzes. * 8°s. 10 , 13 .
12. Du zertratest das Land im Zorn, undzerdroschest die Heiden im Grimm.
13 . Du zogest aus, deinem Volk zu helfen,'zu helfen deinem Gesalbten: du zerschmissest dasHaupt im Hause des Gottlosen, und entblöße-test die Grundfeste bis an den Hals, Sela.
1 Du wolltest fluchen dem Scepter des Hauptssamt seinen Flecken, die wie ein Wetter kommenmich zu zerstreuen, und freuen sich, als fräßensie den Elenden verborgen.
15. Deine Pferde gehen im Meer, im Schlammgroßer Wasser.
16. Weil ich solches höre, ist mein Bauchbetrübt, meine Lippen zittern von dem Geschrey;Eiter gehet in meine Gebeine, ich bin bey mirbetrübt. O daß ich ruhen möchte zur Zeit derTrübsal, da wir hinauf ziehen zum Volk, dasuns bestreitet.
17. Denn der Feigenbaum wird nicht grünen,und wird kein Gewächs seyn an den Weinstöcken;die Arbeit am Oehlbaum fehlet, und die Aeckerbringen keine Nahrung; und Schafe werden ausden Hürden gerissen, und werden keine Rinderin den Ställen seyn.
18. Aber Ich will mich * freuen des
Herrn, und fröhlich seyn in Gott,meinem Heil. * Esi,j. ei, 10.
19. Denn der Herr Herr ist meine Kraft,und wird meine Füße machen wie Hirschfüße;und wird mich in der Höhe führen, daß ich fingeauf meinem Saitenspiel.
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