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[1] (1821) [Altes Testament]
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817
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Sünden der Israeliten. H o s e a 7. 8. 9. Derselben Strafe. 817

io. Und die Hoffart Israels wird vor ihrenAugen gedemüthiget; noch bekehren sie sich nichtzum Herrn, ihrem Gott, fragen auch nicht nachihm in diesem allen.

i i. Denn Ephraim ist wie eine verlockte Taube,die nichts merken will. Jetzt rufen sie Egyptenan, dann laufen sie zu Assur.

12. Aber indem sie hin und her laufen, will

* ich mein Netz über sie werfen und herunterrücken, wie die Vögel unter dem Himmel; ichwill sie strafen, wie man prediget in ihrerVersammlung. ' - Ko». 17,4.

13. Wehe ' ihnen, daß sie von mir weichen;

sie müßen verstöret werden, denn sie find ab-trünnig von mir geworden. Ich wollte siewohl erlösen, wenn sie nicht Wider mich Lügenlehreten. * 9/ 12 .

1^. So * rufen sie mich auch nicht an von Her-zen, sondern lören (heule») auf ihren Lagern. Sieversammeln sich um Korns und Mofts willen,und find mir ungehorsam. * Ps. 14 ,4.

15. Ich lehre sie, und stärke ihren Arm;aber sie denken Böses von mir.

16. Sie bekehren sich, aber nicht recht, sondernsind * wie ein falscher Bogen; darum werdenihre Fürsten durch das Schwert fallen; ihr Dro-hen soll in Egyptenland zum Spott werden.

* Ps. 78, -7.

Das 8. Capitel.

Dic Gottlosen und Abtrünnigen sollen auLgcrottet werden.

1. Hssufe * laut wie eine Posaune (und sprich):

Er kommt schon über das Haus desHerrn wie ein Adler; darum, daß sie meinenBund übertreten und von meinem Gesetz abtrün-nig werden. * Es»» 48 ,1.

2. Werden sie dann zu mir schreyen: Du histmein Gott, wir kennen dich Israel.

3. Israel verwirft das Gute; darum muß sieder Feind verfolgen.

Sie machen Könige, aber ohne mich; siesetzen Fürsten, und ich muß es nicht wissen.Aus ihrem Silber und Gold machen sie Götzen,daß * sie ja bald ausgerottet werden.

' 4 Mos. 4, 26 . c. 8, 19 .

5 . Dein Kalb, Samaria, verstößt er; meinZorn ist über sie ergrimmet: es kann nicht langestehen, sie müßen gestraft werden.

6. Denn das Kalb ist aus Israel hergekom-men , und ein Werkmann hat es gemacht, undkann ja kein Gott seyn; darum soll das KalbSamaria zerpülvert werden.

7 . Denn sie * säen Wind, und werden Unge-witter einernten, ihre Saat soll nicht aufkommen,und ihr Gewächs kein Mehl geben; und ob esgeben würde, sollen es doch Fremde fressen.

' Jcr. 12 , 13. Mich. 6, 15.

8 . Israel wird aufgesressen; die Heiden gehen

mit ihnen um, wie mit einem unwerthen ' Ge-fäß ; ' Ps. 3r, 13 .

9 . Darum, daß sie hinauf * zum Assur laufen,wie ein Wild in der Irre. Ephraim schenktden Buhlern, und gibt den Heiden Tribut.

* c. L, 13. «. 7, ii.

10. Dieselben Heiden will ich nun über siesammeln; sie sollen der Last des Königs undder Fürsten bald müde werden.

11. Denn Ephraim hat der Altäre viel ge-macht , zu sündigen; so sollen auch die Altäreihm zur Sünde gerathen.

12. Wenn ich ihm gleich viel von meinem Ge-

setz schreibe, so wird es geachtet' wie eine fremdeLehre. * Ma«. i, 27 .

13. Daß sie nun * viel opfern und Fleisch her-bringen und essen es, so hat doch der Herr keinGefallen daran; sondern er will ihrer Misserhatgedenken und ihre Sünden heimfuchen, die sichzu Egypten kehren. * Es-». 1 , 11 .

1^. Israel vergißt feines Schöpfers und bauetKirchen, so macht Juda viele feste Städte; aberich will * Feuer in seine Städte schicken, welchessoll seine Häuser verzehren. * s«. 17, -7. Amos 4, 6 .

Das 9. Capitel.

Schwere Strafen folgen auf schwere Sünden.

1. Au darfst dich nicht freuen, Israel, noch^ rühmen, wie die Völker; denn du * hurest

wider deinen Gott, damit du suchest Huren-lohn, daß alle Tennen voll Getreide werden.

' Ps. 73, 27.

2. Darum so sollen dich die Tennen und Kel-ter nicht nähren, und der Most soll dir fehlen.

3. Und sollen nicht bleiben im Lande desHerrn; sondern Evhraim muß wieder in Egyp-ten, und muß in Assyrien, das unrein ist, essen.

- 4 . Daselbst sie dem Herrn kein Trankopfervom Wein, noch etwas zu Gefallen thun kön-nen. Ihr Opfer soll seyn wie der BetrübtenBrot, an welchem unrein werden alle, die davonessen; denn ihr Brot müßen sie für sich selbstessen , und soll nicht in des Herrn Haus gebrachtwerden.

5. Was wollt ihr alsdann auf den Jahrszeiten,und auf den Feyertagen des Herrn thun?

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