816 Bußfertige Israeli ten. H o s e a 6. 7. Königsfest.
(Anfang des 6. Capitels.)
to.Die Fürsten Juda find gleich denen, diedie ' Grenze verrücken; darum will ichmeinen Zorn über fie ausschütten, wie Wasser.
* 3 Mos. 19/ 14. c. 27/ 17.
i i. Ephraim leidet Gewalt und wird geplagt,daran geschiehet ihm recht; denn der hat fichgegeben auf (Menschen-) Geboth.
12. Ich bin dem Ephraim eine Motte, unddem Hause Juda eine Made.
13. Und da Ephraim seine Krankheit, und Judaseine Wunden fühlete, zog Ephraim hin zu Assur,und schickte zum Könige zu Jareb; aber er konnteeuch nicht helfen, noch eure Wunden heilen.
i^. Denn * ich bin dem Ephraim wie ein Löwe,und dem Hause Juda wie ein junger Löwe. Ich,Ich zerreisse fie, und gehe davon, und führefie weg, und Niemand kann fie erretten.
* 3 Nos. 32/ 22.
15. Ich will wiederum an meinen Ort gehen,bis fie ihre Schuld erkennen und mein Angesichtsuchen; * wenn es ihnen übel gehet, so werdensie mich frühe suchen müßen (und sagen):
* Esaj. 26/ 16 .
Das 6. Capitel.
Gottes Straft und Züchtigung reizet zur Buße.
1. bwmmt, wir wollen wieder zum Herrn:^ Denn Er hat uns zerrissen, er wird uns
auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird unsauch verbinden.
2. * Er macht uns lebendig nach zweyen Tagen,er wird uns am dritten Tage aufrichten, daßwir vor ihm leben werden. *3Mos.32/V.
3. Dann werden wir Acht darauf haben und flei-ßig seyn, daß wir den Herrn erkennen. Denner wird hervor brechen wie die schöne Morgen-röthe, und wird zu uns kommen * wie ein Regen,wie ein Spatregen, der das Land feuchtet.
* 3 Mos. 11/ 14.
4. Wie will ich dir so wohl thun, Ephraim!Wie will ich dir so wohl thun, Juda! Denn dieGnade, so ich euch erzeigen will, * wird seynwie eine Thauwolke des Morgens, und wie einThau, der frühe Morgens fich ausbreitet.
* Mich. 6, 6.
5. Darum hösie, (hoble/schlage) ich fie durch diePropheten, und * tödte sie durch meines Mun-des Rede, daß dein Recht an das Licht komme.
* Zcr. 23/ 29. 2 Kor. 3/ 6.
6. Denn ich habe * Lust an der Liebe,und nicht am Opfer; und am Erkennt-niß Gottes, und nicht am Brandopfer.
' i Sam. 13, 2S.
7. Aber sie übertreten den Bund, 'wie Adam;darinnen verachten fie mich. * i M-s. 3/ 6.
8. Denn * Gilead ist eine Stadt voll Abgötte-rei) und Blutschulden. *0.12,12.
9 . Und die Priester samt ihrem Haufen findwie die Ströter, (Straßenrüuber) so da lauern aufdie Leute und würgen auf dem Wege, der genSichern gehet; denn fie thun, was fie wollen.
10 . Ich sehe im Hause Israel, davor mir
grauet; denn da * huret Ephraim, so verunrei-niget fich Israel. *«.3/3.
11. Aber Juda wird noch eine Ernte vor fich
haben, wenn ich * meines Volks Gefängniß wen-den werde. *3 Mos. 30,3.
Das 7. Capitel.
Klag« über Israel, und Verkündigung der verdienten Strafen.
i.IAenn ich Israel heilen will, so findetfich erst die Sünde Ephraims und dieBosheit Samariä, wie * fie Abgötterei) treiben.Denn wiewohl fie unter fich selbst mit Dieben,
und auswendig mit Räubern geplagt find;
* «. 12 / 1 .
2. Dennoch wollen fie nicht merken, daß ichalle ihre Bosheit merke. * Ich sehe aber ihrWesen wohl, das fie allenthalben treiben.
* «. 3/ 3.
3. Sie vertrösten den König durch ihre Bos-heit, und die Fürsten durch ihre Lügen;
Und find allesamt Ehebrecher, gleichwie einBackofen, den der Becker heizet, wenn er hatausgeknetet, und läßt den Teig durchsäuern undaufgehen.
5. Heute * ist unsers Königs Fest (sprechensie), da fangen die Fürsten an i-vom Wein tollzu werden; so ziehet er die Spötter zu fich.
* 2 Mos. 32/ 3. -s Hof. 4/ 11.
6. Denn ihr Herz ist in Heister Andacht, wieein Backofen, wenn fie opfern und die Leutebetrügen; aber ihr Decker schläft die ganzeNacht, und des Morgens brennet er lichterloh.
7. Noch find fie so heisser Andacht, wie einBackofen. Ob gleich ihre Richter aufgefressenwerden, und alle ihre Könige fallen; noch ist'keiner unter ihnen, der mich anrufe.
* Hiob 27/ 10. Ps. 14/ 4.
8. Ephraim menget fich unter die Völker;Ephraim ist wie ein Kuchen, den Niemandumwendet.
9 . Sondern Fremde fressen seine Kraft; nochwill Er es nicht merken: er hat auch graueHaare gelugt; noch will Er es nicht merken.
10. Und