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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
751
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Der Abgöttischen Heseki

und siehe, sie halten die Weinreben an dieNasen.

18. Darum will Ich auch wider sie mit Grimmhandeln / und ' mein Auge svll ihrer nicht ver-schonen , und will nicht gnädig seyn. Und ffwenn sie gleich mit lauter Stimme vor meinenOhren schreyen, will ich sie doch nicht hören.

* c. 7/ 4. 9. t. 9/ 10. ff Esaj. 1, 15.

Das 9. Capitel.

Strafe der Abgöttischen.

1. Nud er rief mit lcutter Stimme vor meinen

Ohren / und sprach: Es ist nahe gekom-men die Heimsuchung der Stadt/ und ein jeg-licher ha-be ein -nördlich Waffen in seiner Hand.

2. Und siehe, es kamen sechs Männer auf demWege vom Oberthor her / das gegen Mitternachtstehet; und ein Jeglicher hatte ein schädlich Waf-fen in seiner Hand. Aber es war Einer unterihnen / der hatte Leinwand an und ein Schreib-zeug an seiner Seite. Und sie gingen hinein,und traten neben den ehernen Altar.

3. Und die Herrlichkeit des Gottes Israelserhob sich von dem Cherub, über dem sie war,zu der Schwelle am Hause; und rief den, derdie Leinwand anhatte und das Schreibzeug anseiner Seite.

Und der Herr sprach zu ihm: Gehe durchdie Stadt Jerusalem, und * zeichne mit einemZeichen an die Stirn die Leute, so da seufzenund jammern über alle Gräuel, so darinnengeschehen. * 2 Mos. 12,23. Off. 7,3.

Z. Zu jenen aber sprach er, daß ich es höret-:Geher diesem nach durch die Stadt, und schla-get darein; eure * Augen sollen nicht schonen ,noch übersehen. * c. 8, i«.

6. Erwürget beydes Alte, Jünglinge, Jung-frauen, Kinder und Weiber, alles todt: aberdie das Zeichen an sich haben, derer sollt ihrkeinen anrühren. * Fanget aber an an meinemHeiligthum. Und sie fingen an an den altenLeuten, so vor dem Hause waren. *i Pa. 4,17.

7. Und er sprach zu ihnen : Verunreiniget dasHaus, und machet die Vorhöfe voll todter Leich-name; gehet heraus. Und sie gingen heraus,und schlugen in der Stadt.

8. Und da sie ausgeschlagen hatten, war Ichnoch übrig. Und ich * fiel auf mein Angesicht,schrie und sprach: Ach Herr Herr, willst dudenn alle Uebrigen in Israel verderben, daß duLeinen Zorn so ausschüttest über Jerusalem?

* 1. 11/ 13.

! l 8. 9. 10. Strafe. 761

9. Und er sprach zu mir: Es ist die Missethatdes Hauses Israel und Juda allzusehr groß;es ist eitel Gewalt im Lande, und Unrecht inder Stadt. Denn sie' sprechen: Der Herr hatdas Land verlassen, und der Herr siehet uns nicht.

* c. 3/ 12.

10. Darum * soll mein Auge auch nicht schonen,will auch nicht gnädig seyn: sondern ich willihr Thun auf ihren Kopf werfen.

* c. 7/ 4. 9. c. 8/ 18.

11. Und siehe, der Mann, der die Leinwandanhatte und das Schreibzeug an seiner Seite,antwortete und sprach: Ich habe gethan, wiedu mir gebothen hast.

Das 10. Capitel.

Gesicht von glühenden Kohlen und des Herrn Herrlichkeit.

1. Nnd ich sah, und siehe, am Himmel über^ dem Haupt der Cherubim war es gestal-tet wie ein Saphir, und über denselbigen wares gleich anzufehen ' wie ein Thron.

* c. 1/ 25. Off. 4/ 2. 3.

2. Und er sprach zu dem Manne im Lein-wand: Gehe hinein zwischen die Räder unterden Cherub, und fasse die Hände voll glühenderKohlen, so zwischen den Cherubim sind, undstreue sie über die Stadt. Und er ging hinein,daß ich es sähe, da derfelbige hinein ging.

3. Die Cherubim aber standen zur Rechten amHause, und der Vorhof ward inwendig vollNebel.

Und die Herrlichkeit des Herrn * erhob sichvon dem Cherub zur Schwelle am Hause; undff das Haus ward voll Nebel, und der Vorhofvoll Glanz von der Herrlichkeit des Herrn.

*0-9/3. ff Esaj. 6/ 4.

5. Und man hörete die Flügel der Cherubimrauschen bis heraus vor den Vorhof; wie eineStimme des allmächtigen Gottes, wenn er redet.

6. Und da er dem Manne im Leinwand gebo-then hatte und gesagt: Nimm Feuer zwischenden Rädern unter den Cherubim; ging derfelbigehinein , und trat bey das Rad.

7. Und der Cherub streckte seine Han- herauszwischen den Cherubim zum Feuer, das zwischenden Cherubim war, nahm davon, und gab esdem Manne in Leinwand in die Hände; derempfing es, und ging hinaus.

8. Und erschien an den Cherubim gleichwieeines Menschen Hand unter ihren Flügeln.

9. Und ich sah,' und siehe, vier Räder standmbey den Cherubim, bey einem jeglichen Cherub