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[1] (1821) [Altes Testament]
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750
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Avgstterey

Hesekiel 7. 8.

der Jude».

22. Ich will ' mein Angesicht davon kehren,

daß sie meinen Schatz ja wohl entheiligen; jaRäuber sollen darüber kommen, und es enthei-ligen. * ä Mos. SS, so.

23. Mache Ketten; denn das Land ist vollBlutschulden, und die Stadt voll Frevel.

24. So will ich die Aergsten unter den Heidenkommen lassen, daß sie sollen ihre Häuser ein-nehmen; und will der Gewaltigen Hoffart einEnde machen, und ihre Kirchen entheiligen.

25. Der Ausrotter kommt; da werden sie Frie-den suchen, und wird nicht da seyn.

26. Ein ' Unfall wird über den andern kom-men, ein Gerücht über das andere. So werdensie dann ein Gesicht bey den Propheten suchen;aber es wird weder Gesetz bey-k den Priestern,noch Rath bey den Alten mehr seyn.

* Hiob 1, 14. -i- Mal. 2 , 7.

27. Der König wird betrübt seyn, und dieFürsten werden traurig gekleidet seyn, und dieHände des Volks im Lande werden verzagt seyn.Ich will mit ihnen umgehen, wie sie gelebthaben; und will sie richten, wie sie es verdienethaben, daß sie' erfahren sollen, Ich sey der Herr.

* c. 13/ 23.

Das 8. Capitel.

Abgötterey eine Ursach der künftigen Strafe.

1. Nnd es begab sich im sechsten Jahr, am^ fünften Tage des sechsten Monarhs, daß

ich saß in meinem Hause, und die Alten ausJuda saßen vor mir; daselbst siel die Hand desHerrn Herrn auf mich.

2. Und siehe, ich sah, daß von seinen Lendenhernnterwärts war gleich wie Feuer; aber obenüber seinen Lenden war es licht Helle;

3. Und reckte ans gleich wie eine Hand, undergriff mich bey dem Haar meines Haupts. Daführete mich ein Wind zwischen Himmel undErde, und brachte mich gen Jerusalem meinemgöttlichen Gesicht zu dem innern Thor, das gegenMitternacht stehet; da denn saß ein Bild, zumVerdruß dem Hausherrn.

4. Und siehe, da war die Herrlichkeit des

Gottes Israels, wie ich sie zuvor gesehen hatte *im Felde. * -z.

5. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind,hebe deine Augen auf gegen Mitternacht. Undda ich meine Äugen aufhob gegen Mitternacht,siehe, da saß gegen Mitternacht das verdrießlicheBild am Thor des Altars, eben da man hineingehet.

6 . Und er sprach zu mir: Du Menschenkind,sichest du auch, was diese thun, nähmlich großeGräuel, die das Haus Israel hier thut, daß siemich ja ferne von meinem Heiligthum treiben?Aber du wirst noch mehr größere Gräuel sehen.

7. Und er führete mich zur Thür des Vorhofes;da sähe ich, und siehe, da war ein Loch in derWand.

8. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind,grabe durch die Wand. Und da ich durch dieWand grub, siehe, da war eine Thür.

9 . Und er sprach zu mir: Gehe hinein undschaue die bösen Gräuel, die sie allhier thun.

10. Und da ich hinein kam, und sah, siehe,

da waren * allerley Bildnisse der Würmer undThiere, eitel Scheue!, und allerley Götzen desHauses Israel, allenthalben umher an der Wandgemacht; * Rom. i, 23 .

11 . Vor welchen standen fiebenzig Männer ausden Aeltesten des Hauses Israel, und Jasanja,der Sohn Saphans, stand auch unter ihnen;und ein Jeglicher hatte sein Räuchwerk in derHand, und ging ein dicker Nebel auf vom Räuch-werk.

12. Und er sprach zu mir: Menschenkind,

stehest du, was die Äeltesten des Hauses Israelthun in der Ftnfterntß, ein Jeglicher in seinerschönsten Kammer? Denn * sie sagen : Der Herrstehet uns nicht; sondern der Herr hat das Landverlassen. * 9/ 9 . Pf. 94/ 7 . Es-v. 29 / 15 .

13. Und er sprach zu mir: Du sollst nochmehr größere Gräuel sehen, die sie thun.

iL. Und er führete mich hinein zum Thor andes Herrn Hause, das gegen Mitternacht sichet;und siche, daselbst saßen Weiber, die weinetenüber den Thamus.

15. Und er sprach zu mir: Menschenkind,stehest du das? Aber du sollst noch größereGräuel sehen, denn diese sind.

16. Und er führete mich in den innern Hof

am Hause des Herrn; und siehe, vor der Thüram Tempel des Herrn, zwischen der Halle unddem Altar, da waren bey fünf und zwanzigMänner , die ihren ' Rücken gegen den Tempeldes Herrn und ihr Angesicht gegen den Morgengekehret hatten, und betheten gegen der SonnenAufgang. * 2 Cbr. 29 , 6.

17. Und er sprach zu mir: Menschenkind,stehest du das ? Ist es dem Hause Juda zu wenig,daß sie alle solche Gräuel hier thun? So sie dochsonst im ganzen Lande eitel Gewalt und Unrechttreiben, und fahren zu, und reizen mich auch: