Untergang des
Hefe kiel 6. 7. Königreichs Juda. 7)9
12 . Wer ferne ist, wird an der Pestilenz ster-ben; und wer nahe ist, wird durch das Schwertfallen; wer aber überbleibet und davor behüthetist, wird Hungers sterben. Also will ich meinenGrimm unter ihnen vollenden.
13 . Daß ihr erfahren sollt, Ich fey derHerr, wenn ihre Erschlagene unter ihren Götzenliegen werden um ihre Altäre her, oben aufallen Hügeln, und oben ' auf allen Bergen,und unter allen grünen Bäumen, und unterallen dicken Eichen; an welchen Orten sie aller,ley Götzen süßes Räu-chopfer thaten.
* 1 Köil. 14/ 23. 2 Kön. 16 / 4.
1 ^. Ich will meine Hand wider sie ansstre-cken, und das Land wüste und öde machen, vonder Wüste an bis gen Diblath, wo sie wohnen,und sollen erfahren, daß Ich der Herr fey.
Das 7. Capitel.
Weissagung vom Untergang de§ Königreichs Juda.
1. Nud des Herrn Wort geschah zu mir, und
^ sprach:
2 . Du Menschenkind, so spricht der Herr Herrvom Lande Israel: Das Ende kommt, dasEnde über alle vier Oerter des Landes.
3. Nun kommt das Ende über dich: denn'ichwill meinen Grimm über dich senden und willdich richten, wie du verdienet ha-, und willdir geben, was allen deinen Gräueln gebühret.
Mein * Auge soll deiner nicht schonen, nochübersehen; sondern ich will dir geben, wie duverdienet hast, und deine Gräuel sollen unterdich kommen, daß ihr erfahren sollt, Ich seyder Herr. * c. n. e. s, is.
5. So spricht der Herr Herr: Siehe, es'
kommt ein Unglück über das andere.
6. Das Ende kommt, es kommt das Ende,es ist erwacht über dich; siehe, es kommt.
7. Es gehet schon auf und bricht daher überdich, du Einwohner des Landes ; die Zeit kommt,der Lag des Jammers ist nahe, da kein Singenaas den Bergen seyn wird.
8. Nun will ich bald meinen Grimm überdich schütten, und meinen Zorn an dir vollen-den ; und will dich richten, wie du verdienethast, und dir geben, was deinen Gräueln allengebühret.
9. Mein * Auge soll deiner nicht schonen, undwill nicht gnädig seyn; sondern ich will dirgeben, wie du verdienet hast ; und deine Gräuelsollen unter dich kommen, daß ihr erfahren sollt,Ich fty der Herr, der euch schlägt.
* e. 3/ n. c. 20/ 17.
io. Siehe, "der Tag, siehe, er kommt daher,er bricht an; die Ruthe blühet, und der Stolzegrünet. * v. 7 .
i i. Der Tyrann hat sich aufgemacht zur Rutheüber die Gottlosen, daß nichts von ihnen , nochvon ihrem Volk, noch von ihrem Haufen Trosthaben wird.
12 . Darum kommt die Zeit, der Tag nahetherzu. Der Käufer freue sich nicht, und derVerkäufer traure nicht; denn es kommt der Zornüber allen ihren Haufen.
13. Darum soll der Verkäufer nach seinem ver-kauften Gut nicht wieder trachten ; denn wer dalebet, der wird es haben. Denn die Weissagungüber allen ihren Haufen wird nicht zurück keh-ren; keiner wird sein Leben erhalten, um seinerMissethat willen.
i^i. Laßt sie die Posaune nur blasen und alleszurüsten; es wird doch Niemand in den Kriegziehen: denn mein Grimm gehet über allenihren Haufen.
is. Auf den Gassen gehet das Schwert, in denHäusern gehet Pestilenz und Hunger. Wer aufdem Felde ist, der wird vom Schwert sterben ;wer aber in der Stadt ist, den wird die Pesti-lenz und Hunger fressen.
16 . Und welche unter ihnen entrinnen, diemüssen auf den Gebirgen seyn, und ' wie dieTauben in den Gründen, die alle unter einandergirren; ein Jeglicher um seiner Missethat willen.
* Esaj. 38/ 14. c. 39/ 11.'
17. Aller Hände werden dahin finken, und allerKnie werden so ungewiß stehen, wie Wasser;
18. Und werden Säcke um sich gürten, und
mit Furcht überschüttet seyn; und aller' Angesichtjämmerlich sehen, und aller Häupter werdenkahl seyn. " Eiaj. 13/ 2 .
is. Sie werden ihr * Silber hinaus auf dieGassen werfen, und ihr Gold als einen Unflathachten; denn ihr Silberund Gold wird sie nichterretten am Tage des Zorns des Herrn. Undwerden doch ihre Seelen davon nicht sättigen,noch ihren Bauch davon füllen: denn es ist ihnengewesen ein Aergerniß zu ihrer Missethat.
» Spr. 11/ 4. Z-ph. 1, 18.
20 . Sie haben aus ihren edeln Kleinodien,damit sie Hoffart trieben, Bilder ihrer Gräuelund Scheuet gemacht: darum will ich es ihnenzum Unflath machen;
21 . Und will es Fremden in die Hände geben,daß sie es rauben, und den Gottlosen auf Erdenzur Ausbeute, daß sie es entheiligen sollen.