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[1] (1821) [Altes Testament]
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735
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Wider

Babel.

Ieremia 50. 51.

735

trunken gemacht hat, ist in der Hand des Herrn.Alle Heiden haben von ihrem Wein getrunken,

Rossen, gerüstet wie Kriegsmänner wider dich,du Tochter Babel.

43. Wenn der König zu Babel ihr Gerüchthören wird, so werden ihm die Fäuste entsinken;ihm wird so angst und bange werden, * wie einerFrau in Kindesnöthen. * c. 4«/ 4i. c. 49/ 22.24.^4. Siehe, er kommt herauf wie ein Löwe vomstolzen Jordan, wider die festen Hütten; dennich will ihn daselbst her eilends laufen lassen.Und" wer weist, wer der Jüngling ist, den ichwider sie rüsten werde? Denn H wer ist mir gleich?Wer will mich meistern? Und wer ist der Hirte,der mir widerstehen kann? * c. 49/19. -k- Hiob 38/ 2.>45. So höret nun den Rathfchlag des Herrn,den er über Babel hat, und seine Gedanken,die er hat über die Einwohner im Lande derChaldäer. Was gilt es, ob * nicht die Hirten-knaben sie schleifen werden und ihre Wohnungzerstören? * 49/ 20.

>46. Und die Erde wird beben von dem Geschrey,und wird unter den Heiden erschallen, wennBabel gewonnen wird.

Das 51. Capitel.

- Di« Weissagung von der Zerstörung Babels wird wicderhshlet und

bestätiget.

1. Ao spricht der Herr: Siehe, ich will einen

- ^ scharfen Wind erwecken wider Babel,und wider ihre Einwohner, die sich wider michgesetzt haben.

2. Ich will auch Worfler gen Babel schicken,die sie worfeln sollen und ihr Land ausfegen;die allenthalben um sie seyn werden am Lageihres Unglücks.

3. Denn ihre Schützen werden nicht schießen,und ihre Geharnischten werden sich nicht wehrenkönnen. So verschonet nun ihrer jungen Mann-schaft nicht, verbannet alles ihr Heer.

-4. Dast die Erschlagenen da liegen im Landeder Chaldäer, und die Erstochenen auf ihrenGaffen.

s. Denn Israel und Juda sollen nicht "Witwenvon ihrem Gott, dem Herrn Zebaoth, gelassenwerden. Denn jener Land hat sich hoch der-schuldet am Heiligen in Israel. * M. 14/ is.

6. "Fliehet aus Babel, damit ein Jeg-licher seine Seele errette, daß ihr nichtunrergehet in ihrer Missethat. Denndieß ist die Zeit der Rache des Herrn, der einVergelter ist, und will sie'bezahlen.

* c. 20/ 8. Ossmb. 18 / 4. ff Esgj. 34/ 8.

7. Der goldene Kelch zu Babel, der alle Welt

darum sind die Heiden so toll geworden.

8. Wie plötzlich ist " Babel gefallen und zer-

schmettert! Heulet über sie; nehmet auch Sal-ben zu.ihren Wunden, ob sie vielleicht möchteheil werden. " Off. i»/ 2.

9. Wir heilen Babel , aber sie will nicht heilwerden. So laßt sie fahren, und laßt uns einJeglicher in sein Land ziehen. Denn " ihreStrafe reicht bis an den Himmel, und langethinauf bis an die Wolken. " Off. i?/ 2.

t o. Der Herr hat unsere Gerechtigkeit hervorgebracht. " Kommt, laßt uns zu Zion erzählendie Werke des Herrn, nnsers Gottes. * Ps. 66 /is.

11. Ja, poliret nun die Pfeile wohl und rü-

stet die Schilde. Der Herr hat den Muth derKönige in Meden erweckt. Denn seine Gedan-ken stehen wider Babel, daß er sie verderbe:denn " dieß ist die Rache des Herrn, die Racheseines Tempels. * c. 20/ 28.

12. Ja, stecket nun Panier auf die Mauernzu Babel, nehmet die Wache ein, setzet Wäch-ter, bestellet die Huth: denn der Herr gedenketetwas, und wird auch thuu, was er wider dieEinwohner zu Babel geredet hat.

13. Die du " an großen Wassern wohnest,und große Schätze hast; dein Ende ist gekommen,und dein Geitz ist aus. " Off. i'/1.

14. Der Herr Zebaoth hat" bey seiner Seele

geschworen: Ich will dich mit Menschen füllen,als wären es Käfer, die sollen dir ein LiedleinsiNgett. "D---F6/8.

iZ. Der die" Erde durch seine Kraft gemachthat, und den Weltkreis durch seine Weisheitbereitet, und den Himmel ordentlich zugerichtet.

* 1 Mos. 1/ 6. Jcr. 10, 12 .

16. Wenn " er donnert, so ist da Wasser die

Menge unter dem Himmel; er ziehet die Nebelauf vom Ende der Erde; er macht die Blitze imRegen, und läßt den Wind kommen aus heim-lichen Oertern. " c. io, 13.

17. " Me Menschen sind Narren mit ihrer Kunst,und alle ff Goldschmiede stehen mit Schandenmit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trü-gerey, und haben kein Leben.

* Jer. 10 / 14. ff Esaj. 44/ 9. 11 .

18. Es ist eitel nichts, und verführifches Werk;sie müßen mukommen, wenn sie heimgesuchtwerden.

19. Aber also ist Der nicht, der " JakobsSchatz ist; sondern der alle Dinge schafft, der