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Wider
Ieremia 50.
Babel.
ersten fraß sie der König zu Assyrien; darnachüberwältigte sie NebueadNezar, der König zuBabel.
18. Darum spricht der Herr Zebaoth, derGott Israels, also: Siehe, ich will den Königzu Babel heimsuchen und sein Land, gleichwieich den König zu Assyrien heimgesuchet habe.
i s. Israel aber will ich wieder heim zu seinerWohnung bringen, daß sie auf Carmel undVasan weiden, und ihre Seele auf dem GebirgeEphraim und Gilead gesättiget werden soll.
20. Zu derselbigen Zeit und in denselbigenTagen wird man die Missethat Israels suchen,spricht der Herr, aber es wird keine da seyn;und die Sünde Juda, aber es wird keine ge-funden werden: denn ich will sie vergeben denen,so ich überbleiben lasse.
21 . Ziehe hinauf wider das Land, das allesverbittert hat; ziehe hinauf wider die Einwoh-ner der Heimsuchung; verheere und verbanneihre Nachkommen, spricht der Herr; und thuealles, was ich dir befohlen habe.
, 22. Es ist ein Kriegsgeschrey im Lande, und
großer Jammer.
23. Wie geht es zu, daß der * Hammer derganzen Welt zerbrochen und zerschlagen ist?Wie geht es zu, daß -l- Babel eine Wüste ge-worden ist unter allen Heiden?
* c. Li/ 20 . -k- Esaj. 13/ 19.
2-L. Ich habe dir gestellet, Babel; darum bistdu auch gefangen, ehe du dich es versähest; dubist getroffen und ergriffen, denn du hast demHerrn getrotzet.
25. Der Herr hat seinen * Schatz aufgethan,und die Waffen seines Zorns hervor gebracht;denn solches hat der Herr Herr Zebaoth in derChaldäer Lande ausgertchter. * Röm. 2 / s.
26. Kommt her wider sie, ihr vom Ende,öffnet ihre Kornhäuser, werfet sie in einen Hau-fen, und verbannet sie, daß ihr nichts übrigbleibe.
27. Erwürget alle ihre Rinder, führet sie hinabzur Schlachtbank. Wehe ihnen; denn der Tagist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.
28. Man höret em Geschrey der Flüchtigen,und derer, so entronnen sind aus dem LandeBabel; auf daß sie verkündigen zu Zion dieRache des Herrn, unsers Gottes, und die Racheseines Tempels.
29. Ruft Viele wider Babel, belagert sie umund um, alle Bogenschützen, und laßt keinendavon kommen; * vergeltet ihr, wie sie verdienet
hat, wie sie gethan hat, so thut ihr wieder:denn sie hat stolz gehandelt wider den Herrn,den Heiligen in Israel. ' Ps. in/«.
30. Darum soll ihre junge Mannschaft fallenauf ihren Gassen, und alle ihre Kriegsleuteuntergehen zu derselbigen Zeit, spricht der Herr.
31. Siehe, du Stolzer, ich will an dich, sprichtder Herr Herr Zebaoth; denn dein Tag ist g'e-kommen, die Zeit deiner Heimsuchung.
32. Da soll der Stolze stürzen und fallen,daß ihn Niemand auftichte; ich will seine Städtemit Feuer anstecken, das soll alles, was um ihnher ist, verzehren.
33. So spricht der Herr Zebaoth: Siehe,die Kinder Israel, sammt den Kindern Juda,müßen Gewalt und Unrecht leiden; alle, die siegefangen weggeführet haben, halten sie, undwollen sie nicht los lassen.
3^. Aber ihr Erlöser ist stark, der heißt HerrZebaoth; der wird ihre Sache so ausführen,daß er das Land bebend, und die Einwohnerzu Babel zitternd mache.
35. Schwert soll kommen, spricht der Herr,über die Chaldäer, und über die Einwohner zuBabel, und über ihre Fürsten, und über ihreWeifen.
36. Schwert soll kommen über ihre Weissager,daß sie zu Narren werden. Schwert soll kom-men über ihre Starken, daß sie verzagen.
37. Schwert soll kommen über ihre Rosse undWagen und allen Pöbel, so darinnen ist, daßsie zu * Weibern werden. Schwert soll kommenüber ihre Schätze, daß sie geplündert werden.
* c. 51/ 30.
38. Trockenheit soll kommen über ihre Wasser,daß sie versiegen: denn es ist ein Eötzenland,und trotzen auf ihre schreckliche Götzen.
39 . Darum sollen * ungeheure Thiere und Vö-gel darinnen wohnen, und die jungen Straußen;und soll nimmermehr bewohnet werden, undNiemand darinnen Hausen für und für:
* Offenb. 18/ 2.
^o. Gleichwie Gott * Sodom und Gomorrasammt ihren Nachbarn umgekehret hat, sprichtder Herr, daß Niemand darinnen wohne, nochkein Mensch darinnen Hause. * i Mos. 19 /24. 25 .
^1. Siehe, es kommt * ein Volk von Mitter-nacht her; viele Heiden und viele Könige werdenvon der Seite des Landes sich aufmachen. * v. 9.
^ 2 . Die haben Bogen und Schild, sie findgrausam und unbarmherzig; ihr Geschrey istwie das Brausen des Meers; sie reiten auf