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[1] (1821) [Altes Testament]
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729
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Wider die Philister.

729

Ieremi a 46. 47. 48.

Wider Egypten.

ziehen in unser Vaterland vor dem Schwert desTyrannen.

17. Daselbst schrie man ihnen nach: Pharao,der König in Egypten, liegt; er hat sein Gezeltgelassen.

is. So wahr als ich lebe, spricht * der König,der Herr Zebaoth heißt, er wird daher ziehen,so hoch, wieder Berg Thabor unter den Bergenist, und wie der Carmel am Meer ist. * Ps. 24, 10.is. Nimm dein Wandergeräthe, du Einwoh-nerin«, Tochter Egypten; denn Noph wird wüsteund verbrannt werden, daß Niemand darinnenwohnen wird.

20. Egypten ist ein sehr schönes Kalb, aber eskommt von Mitternacht der Schlächter.

21. Und Taglöhner, so darinnen wohnen, findauch wie gemästete Kälber; aber fie müßen fichdennoch wenden, flüchtig werden mit einander,und werden nicht bestehen; denn * der Tag ihresUnfalls wird über fie kommen, uähmlich die Zeitt ihrer Heimsuchung. *c. 30,31. -j-Hos. s, 7 .

22. Sie fahren daher, daß der Harnisch pras-selt , und kommen mit Heerskraft , und bringenAexte über fie, wie die Holzhauer.

23. Dieselbigen werden hauen also in ihremWalde, spricht der Herr, daß nicht zu zählenist: denn ihrer ist mehr, weder* Heuschrecken,die niemand zählen kann. ' Nicht. 6 , 3. c. 7,12.

2^. Die Tochter Egyptens steht mit Schanden;denn sie ist dem Volk von Mitternacht in dieHände gegeben.

25. Der Herr Zebaoth, der Gott Israels,spricht: Siehe, ich will heimsuchen den Regen-ten zu No, und den Pharao, und Egyptensamtseinen * Göttern und Königen, ja Pharao, mitallen, die fich auf ihn verlassen.

* c. 43, 12 . Esaj. io, 10 . c. iS, 1.

26 . Daß ich fie gebe in die Hände * denen,die ihnen nach ihrem Leben stehen, und in dieHände NebueadNezars, des Königs zu Babel,und seiner Knechte. Und darnach sollt du be-wohnet werden, wie vor Alters, spricht der Herr.

* c. 21 , 7. c. 31, 20 .

27. Aber * du, mein Knecht Jakob , fürchtedich nicht, und du, Israel, verzage nicht. Dennstehe, ich will dir aus fernen Landen, und dei-nem Samen aus dem Lande seines Gefängnisseshelfen; daß Jakob soll wiederkommen, und imFrieden seyn, und die Fülle haben, und niemandsoll ihn schrecken. * c. 30,10. esaj. 44,2.

28. Darum * fürchte dich nicht, du Jakob,mein Knecht, spricht der Herr; denn Ich bin

bey dir. Mit allen Heiden, dahin ich dichverstoßen habe, will ich es ein Ende machen:aber mit dir will ich es nicht ein Ende machen:sondern ich will dich züchtigen mit Maße, aufdaß ich dich nicht ungestraft lasse.

' «. 1 , 8. 17. Esaj. 41, 10 . -s- Zer. 30, 11 .

Das 47. Capitel.

Weissagung wider die Philister, Tyrus und Zido».

1. ^>ieß ist das Wort des Herrn, das zum^ Propheten Jeremia geschah wider * die

Philister, ehe denn Pharao Gaza schlug.

* Esaj. 14, 2S. E;cch. 23, 13. 16. Zeph. 2, 3. Zach. 9, 3!.

2. So spricht der Herr: Siehe, es kommenWasser herauf von Mitternacht, die eine Flnthmachen werden; und beydes Land und was dar-innen ist, beydes Städte und die, so darinnenwohnen, wegreissen werden ; daß die Leute wer-den schreyen, und alle Einwohner im Landeheulen,

3. Vor dem Getümmel ihrer starken Rosse,so daher traben, und vor dem Rasseln ihrerWagen, und Poltern ihrer Räder: daß fich dieVäter nicht werden umfehen nach den Kmoern,so verzagt werden fie seyn

-L. Vor dem Tage, so da kommt zu verftörenalle Philister und auszureuten Tyrus und Zidon,sammt ihren andern Gehülfen. Denn der HerrWird die Philister, die das Uebrige find aus*der Insel Caphthor , verstören. "Amoss, 7 .

5 . Gaza wird kahl werden, und Aekalon,sammt den Uebrigen in ihren Gründen, verder-bet. Wie lange ritzest du dich?

6 . O du Schwert des Herrn, wa-nn willstdu doch aufhören? Fahre doch in deine Scheide,und ruhe, und sey stille.

7. Aber wie kannst du aufhören; weil derHerr dir Befehl gethan hat wider Aekalon,und dich wider die Anfurt am Meer bestellet?

Das 48. Capitel.

Weissagung wider Moab.

1. HAider * Moab. So spricht der Herr Ze-

baoth, der Gott Israels: Wehe derStadt Nebo, denn fie ist zerstöret und liegtelend; Kiriathaim ist gewonnen ; die Feste stehtelend, und ist zerrissen. * Esaj. 13 , 1 .

2. Der Trotz Moabs ist aus, den fie an Hecbonhatten: denn man gedenkt Böses wider fie,nähmlich: Kommt, * wir wollen fie ansrotten,daß fie kein Volk mehr seyen. Und du Mad-men, mußt auch verderbet werden; das Schwertwird hinter dich kommen. * Ps n, 4. In. 11, is.

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