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[1] (1821) [Altes Testament]
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728
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Baruch getröstet.

Wider Egypten.

Ierem

Ich euch an diesem Ort heimsuchen will, damitihr wisset, daß mein Wort soll wahr werden übereuch zum Unglück;

30. So spricht der Herr also: Siehe, ich willPharaoHaphra, den König in Egypten, über-geben in die Hände seiner Feinde und derer, dieihm nach seinem Leben stehen; gleichwie ich Ze-dekia, den König Juda, übergeben habe in dieHand NebucadNezars, des Königs zu Babel,seines Feindes und der ihm nach seinem Lebenstand.

Das "45. Capitel.

Baruch wird von Jeremia getröstet.

1. A>ieß ist das Wort, so der Prophet Jere-^ mia redete zu Baruch, dem Sohne Ner-

ja , da * er diese Rede auf ein Buch schrieb ausdem Munde Jeremia, im vierten Jahr Joja-kims, des Sohnes Josia, des Königs Juda,und sprach: '<.36,4.

2. So spricht der Herr Zebaoth, der GottIsraels, von dir, Baruch:

3. Du sprichst: Wehe mir! Wie hat mir derHerr Jammer über meinen Schmerzen zugefüget;* ich seufze mich müde, und finde keine Ruhe.

' Ps- 6, 7.

4. Sage ihm also: So spricht der Herr: Siehe,was ich gebauet habe, das breche ich ab; undwas ich gepflanzet habe, das reute ich aus, sammtdiesem meinem ganzen eigenen Land;

5. Und du begehrest dir große Dinge, begehrees nicht. Denn siehe, ich will Unglück kommenlassen über alles Fleisch, spricht der Herr; aberdeine Seele will ich dir zur Beute geben, anwelchen Ort du ziehest.

Das 46. Capitel.

Egypten soll eingenommen und zerstöret, die Juden aus der Gefangen,schafl erlöset werden.

1. Z>ieß ist das Wort des Herrn, das zu dem^ Propheten Jeremia geschehen ist, wider

alle Heiden.

2. * Wider Egypten;

Wider das Heer PharaoNecho, des Königs inEgypten, welches lag am Wasser Phrath, zuCarchemis, das der König zu Babel, Nebucad-Nezar, schlug im vierten Jahr Jojakims, desSohnes Jofia, des Königs Juda: * Esaj. 19/1.

3. Rüstet Schilder und Tauschen, und ziehetin den Streit.

4. Spannet Rosse an, und lasset Reiter auf-sitzen, setzet die Helme auf, und schärfet dieSpieße, und ziehet Panzer an.

a 45. 46.

5. Wie kommt es aber, daß ich sehe, daß sieverzagt sind, und die Flucht geben, und ihreHelden erschlagen find? Sie fiiehen, daß sie sichauch nicht umsehen. Schrecken ist um und um,spricht der Herr.

6. Der Schnelle kann nicht entfliehen, nochder Starke entrinnen. Gegen Mitternacht amWasser Phrath find sie gefallen und darniedergelegt.

7. Wo ist nun der, so herauf zog, wie * ein

Strom, und seine Wellen sich erhoben, wie desWassers? 'Ps. 5,3,3.4.

8. Egypten zog herauf wie ein Strom, undfeine Wellen erhoben sich wie des Wassers, undsprach: Ich will hinauf ziehen, das Land be-decken, und die Stadt verderben, sammt denen,die darinnen wohnen.

9. Wohlan, fitzet auf die Rosse, rennet mitden Wagen, lasset die Helden ausziehen, dieMohren, und aus Put, die den Schild führen,und die Schützen aus Lydien.

10. Denn dieß ist der Tag des Herrn HerrnZebaoth, ein Tag der Rache, daß er sich anseinen Feinden räche, da das Schwert fressenund von ihrem Blut voll und trunken werdenwird. Denn sie müßen dem Herrn Herrn Ze-baoth ein Schlachtopfer werden im Land gegenMitternacht, am Wasser Phrath.

11. Gehe hinauf gen * Gilead und hohle Salbe,

Jungfrau, Tochter aus Egypten; aber es istumsonst, daß du viel arzneyest; du wirst dochnicht heil. ' <. 8/ 22.

12. Deine Schande ist unter die Heiden er-schollen , deines Heulens ist das Land voll:denn ein Held fällt über den andern, und liegenbeyde mit einander darnieder.

13. Dieß ist das Wort des Herrn, das er zudem Propheten Jeremia redete, da Nebucad-Nezar, der König zu Babel, daher zog, Egyp-Lenland zu schlagen:

14. Verkündiget es in Egypten, und saget esan zu Migdal; saget es an zu Nvph und Thach-panhes , und sprechet: Stelle dich zur Wehre;denn das Schwert wird fressen, was um dichher ist.

15. Wie geht es zu, daß deine Gewaltigen zuBoden fallen und mögen nicht bestehen? DerHerr hat sie so gestürzt.

io. Erwacht, daß ihrer viele fallen, daß Einermit dem Andern darnieder liegt. Da sprachensie: Wohlauf, laßt uns wieder zu unserm Volk

ziehen