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[1] (1821) [Altes Testament]
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727
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Entschuldigung des Volks.

Ieremia 44.

Jeremiä Antwort.

727

ii. Darum sprach der Herr Zebaoth, derGott Israels, also : Siehe,' ich will mein An-gesicht wider euch richten zum Unglück; undganz Juda soll ausgerottet werden. *Amos 9 , §.

i 2. Und ich will die Uebrigen aus Juda nehmen,so ihr Angesicht gerichtet haben in Egyptenlandzu ziehen, daß sie daselbst Herbergen; es soll einEnde mit ihnen allen werden in Egyptenland.* Durchs Schwert sollen sie fallen, und durchHunger sollen sie umkommen, beydes Klein undGroß; sie sollen durchs Schwert und Hungersterben, und sollen ein : Schwur, Wunder, Fluchund Schmach werden. - <. 42,17. 1- 24,9.

13 . Ich will auch die Einwohner in Egypten-land mit dem * Schwert, Hunger und Pestilenzheimsuchen, gleichwie ich zu Jerusalem gethan

habe: * c. 24 , IN. c. 29 / 17 . c. 42 ,17.

1 > 4 . Daß aus den Uebrigen Juda keiner sollentrinnen noch überbleiben, die doch darum hie-her gekommen find in Egyptenland zur Herberge,daß sie wiederum ins Land Juda kommen möch-ten , dahin sie gerne wollten wieder kommen undwohnen; aber es soll keiner wieder dahin kom-men, ohne welche von hinnen fliehen.

i Z. Da antworteten dem Jeremia alle Männer,die da wohl wußten, daß ihre Weiber * andernGöttern räucherten, und alle Weiber, so mitgroßem Haufen da standen, sammt allem Volk,die in Egyptenland wohneten und in Pathros,und sprachen: "c. 7,17.18. Es-y. 11,11.

16. Nach dem Wort, das du im Nahmen desHerrn uns sagest, * wollen wir dir nicht gehorchen;

* c. 18, 12.

17. Sondern * wir wollen thun nach allem demWort, das aus unserm Munde gehet, und wollenMelecheth des Himmels räuchern, und derselbigenTrankopfer opfern, wie wir und unsere Väter,unsere Könige und Fürsten gethan haben in denStädten Juda und auf den Gassen zu Jerusa-lem. Da hatten wir auch Brot genug, undging uns wohl, und sahen kein Unglück.

* 6 Mos. 29, 19.

18. Seit der Zeit aber wir haben abgelassen,Melecheth des Himmels zu räuchern, und Trank-opfer zu opfern, haben wir allen Mangel ge-litten, und find durchs Schwert und Hungerumgekommen.

19. Auch wenn wir Melecheth des Himmelsräuchern, und Trankopfer opfern; das thun wiria nicht ohne unserer Männer Willen , daß wirderselbigen Kuchen backen und Trankopfer opfern,sie zu bekümmern.

20. Da sprach Jeremia zum ganzen Volk, bey-des Männern und Weibern und allem Volk,die ihm so geantwortet hatten:

21. Ich meine ja, der Herr habe gedacht andas Räuchern, so ihr in den Städten Juda undauf den Gassen zu Jerusalem getrieben habt,sammt euer» Vätern, Königen, Fürsten undallem Volk im Lande, und hat es zu Herzengenommen;

22. Daß er nicht mehr leiden konnte euern bösenWandel und Gräuel, die ihr thatet; * daher aucheuer Land zur Wüste, zum Wunder und zumFluch geworden ist, daß Niemand darinnen woh-net , wie es heutiges Tages stehet. * c. 4 p 2. 6 .

23. Darum, daß ihr geräuchert habt, und widerden Herrn gesündiget, und der Stimme desHerrn nicht gehorchet, und in seinem Gesetz,Rechten und Zeugniß nicht gewandelt habt, darumist auch euch solches Unglück widerfahren, wie esheutiges Tages stehet.

2^. Und Jeremia sprach zu allem Volk, undzu allen Weibern: Höret des Herrn Wort, alleihr aus Juda, so in Egyptenland find:

25. So spricht der Herr Zebaoth, der GottIsraels: Ihr und eure Weiber habt mit euermMunde geredet und mit euern Händen vollbracht,das ihr sagt: Wir wollen unsere Gelübde halten,die wir gelobet haben Melecheth des Himmels,daß wir derselbigen räuchern und Trankvpftropfern. Wohlan, ihr habt eure Gelübde erfüllet,und eure Gelübde gehalten.

26. So höret nun des Herrn Wort, ihr alleaus Juda, die ihr in Egyptenland wohnet:Siehe, ich schwöre bey meinem großen Nahmen,spricht der Herr, daß mein Nähme nicht mehrsoll durch einiges Menschen Mund aus Judagenannt werden im ganzen Egyptenland, der dasage: So wahr der Herr Herr lebet.

27. Siehe, ich will über sie' wachen zum Un-

glück, und zu keinem Guten, daß, wer aus Judain Egyptenland ist, soll durchs Schwert undHunger umkommen , bis es ein Ende mit ihnenhabe. ' c. 31.28.

28. Welche aber dem Schwert entrinnen , diewerden doch aus Egyptenland in das Land Juda* wiederkommen müßen mit geringem Haufen.Und also werden dann alle die Uebrigen ausJuda, so in Egyptenland gezogen waren, daßsie daselbst Herbergeten, erfahren, weß Wortwahr geworden sey, meines oder ihres.

* Esaj. I I,

29. Und zum Zeichen, spricht der Herr, daß