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Strafe.
Gott tröstet Ieremia. Ieremia 16. 16.
12 . Meinest du nicht, daß etwa ein Eisen sey,welches könnte das Eisen und Erz vcn Mitter-nacht zerschlagen?
13. Ich will aber zuvor euer Gut und Schätzein die' Rappule (Plünderung) geben, daß ihr nie! tsdafür kriegen sollt; und das um aller eurer Sün-den willen, die ihr in allen euern Grenzen be-gangen habt. * c. 17, 3. Ez. 23, 46.
i^. Und will euch zu euern Feinden bringenin ein Land, das ihr nicht kennet; denn es ist* das Feuer in meinem Zorn über euch angegangen.
* 3 Mos. 32, 22.
15 . Ach Herr, Du weißt es; gedenke an uns,und nimm dich unserer an, und räche uns anunfern Verfolgern. Nimm uns auf, und ver-ziehe nicht deinen Zorn über sie; denn du weißt,daß wir um deinet willen geschmähet werden.
16 . Jndeß enthalte uns dein ' Wort,
wenn wir es kriegen; und dasselbedein Wort ist unsers Herzens Freudeund Trost: denn wir find ja nach dei-nem Nahmen genannt, Herr, Gott Ze-baoth. * Ps. lS, 8. Ps. IIS, 30. S2. Lsaj 43, 7.
17. Wir gesellen uns nicht zu den * Spöttern,noch freuen uns mit ihnen; sondern bleibenallein vor deiner Hand: denn du zürnest sehr
mit uns. "Ps. 1 , 1. Ps. 26, 4.3.
18 . Warum währet doch unser Schmerz solange, und ' unsere Wunden find so gar böse,daß fie Niemand heilen kann? Du bist uns ge-worden, wie ein Born, der nicht mehr quellen
will. * 30, 12. 13.
19 . Darum spricht der Herr also : Wo du dichzu mir hältst, so will ich mich zu dir halten,und sollst mein Prediger bleiben. Und wo dudie Frommen lehrest sich sondern von den bösenLeuten, so sollst du mein Lehrer seyn. Und eheDu solltest zu ihnen fallen, so müssen fie eherzu dir fallen.
20 . Denn ich habe dich wider dieß Volk zurfesten ehernen Mauer gemacht; ob fie wider dichstreiten, sollen fie dir doch * nichts anhaben:denn ^ Ich bin bey dir, daß ich dir helfe unddich errette, spricht der Herr.
* c. 1, 19. E;. 3, 8. 9. -s Esaj. 41, 10 . Jer. 1, iS.
21 . Und will dich auch erretten aus der Handder Bösen, und erlösen aus der Hand derTyrannen.
Das 16 . Capitel.
Die Juden Men gen Babel geführet, und von dannen wieder erlöset
werden.
i.Nnd des Herrn Wort geschah zu mir, und^ sprach:
2 . Du sollst kein Weib nehmen, und wederSöhne noch Töchter zeugen an diesem Ort.
3. Denn so spricht der Herr von den Söhnenund Töch-ern, so an diesem Ort geboren wer-den, dazu von ihren Müttern, die fie gebären,ui.d von ihren Värern, die fie zeugen in diesemLande:
-4. Die sollen an Krankheiten sterben, und we-der beklaget noch * begraben werden; sondernsollen Mist werden auf dem Lande, dazu durchdas Schwert und Hunger umkommen , und ihreLeichname sollen der Vögel des Himmels und derThiere auf Erden Speise seyn. * c. n, 16 .
5. Denn so spricht der Herr: Du sollst nichtzum Trauerhause gehen, und sollst auch nirgendhin zu klagen gehen, noch Mitleiden über siehaben; denn ich habe meinen Frieden von diesemVolk weggenommen, spricht der Herr, sammtmeiner Gnade und Barmherzigkeit;
6. Daß beyde Große und Kleine sollen indiesem Lande sterben, und nicht' begraben nochbeklaget werden, und Niemand wird sich über fiei- zerritzen noch kahl machen.
* c. 22, 18. 19. -s 3 Mos. 19, 27. 2S.
7. Und man wird auch nicht unter fie Brotaustheilen über der Klage, fie zu trösten überder Leiche; und ihnen auch nicht aus dem Trost-becher zu trinken geben über Vater und Mutter.
8. Darum sollst du in kein * Trinkhaus gehen,bey ihnen zu fitzen, weder zu essen noch zu trinken.
* Prcd. 7, 3.
9. Denn so spricht der Herr Zebaoth, derGott Israels: Siehe, ich will an diesem Ort'aufheben, vor euern Augen und bey euerm Le-ben, die Stimme der Freude und Wonne, dieStimme des Bräutigams und der Braut.
' c. 7, 34.
10. Und wenn du solches alles diesem Volk
gesagt hast, und fie zu dir sprechen werden:* Warum redet der Herr über uns alles dießgroße Unglück? Welches ist die Missethat undSünde, damit wir wider den Herrn, unfernGott, gesündiget haben? * c. 3, is.
11 . Sollst du ihnen sagen: Darum, daß eureVäter mich verlassen, spricht der Herr, und an-dern Göttern gefolget, denselbigen gcdienet, undfie angebethet; mich aber verlassen, und meinGesetz nicht gehalten haben;
12 . Und 'Ihr noch ärger thut, denn eure
Väter. Denn siehe, ein Jeglicher lebt t nach sei-nes bösen Herzens Gedünken, daß er mir nichtgehorche. * 0 . 7 , 26 . i-c. 7 , 24 .
13 . Da-