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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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697
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Gnade. IereMia 16. 17. Straft der Abgötterei). 697

13. Darum will ich euch aus diesem Landestoßen in ein Land, davon weder ihr noch eureVater wissen: daselbst sollt ihr andern Göttern

' dienen Tag und Nacht, daselbst will ich euchkeine Gnade erzeigen.

14. Darum stehe, es kommt die Zeit, spricht

der Herr, daß man * nicht mehr sagen wird:So wahr der Herr lebt- der die Kinder Israelaus Cgyptenland gefuhret hat; * -. 23,7.».

15. Sondern: So wahr der Herr lebt, derdie Kinder Israel gefuhret hat aus dem Landeder Mitternacht und aus allen Ländern, dahiner sie verstoßen hatte. Denn ich will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern ge-geben habe.

15. Siehe, ich will viele Fischer* aussenden,spricht der Herr, die sollen sie fischen; und dar-nach will ich viele Jäger aussenden, die sollensie fangen auf allen Bergen und auf allen Hügelnund in allen Steinritzen. * Ez«h. 47, in. Luc. 3, in.

17. Denn ' meine Augen sehen auf alle ihre

Wege, daß sie vor mir sich nicht verhehlen kön-nen ; und ihre Missethat ist vor meinen Augenunverborgen. * c. 2z, 24.

18. Aber zuvor will ich ihre Missethat undSünde zwiefach bezahlen: darum, daß sie meinLand mit den Leichen ihrer Abgötterey verunrei'niget, und mein Erbe mit ihren Gräueln vollgemacht haben.

19. Herr, du bist meine Stärke undKraft, und meine Zuflucht in der Noth.Die Heiden werden zu dir kommen von derWelt Ende, und sagen: Unsere Väter habenfalsche und nichtige Götter gehabt, die nichtsnützen können.

20. Wie * kann ein Mensch Götter machen,

die nicht Götter find? * -.10,3.

21. Darum siehe, nun will ich sie lehren,und meine Hand und Gewalt ihnen kund thun,daß sie erfahren sollen, ich heisse der Herr.

Das 17 . Capitcl.

Abgötterey, Vertrauen auf die Creaturen, Entheiligung des Sabbaths re.

Ursachen alles' Unglücks.

1. A>ie Sunde Juda ist geschrieben mit eiser-^ neu Griffeln, und mit spitzigen Deman-ten geschrieben, und auf die Tafel ihres Herzensgegraben, und auf die Hörner an ihren Altären;

2. Daß ihre Kinder gedenken sollen derselbenAltäre und Haine, bey den grünen Bäumen,auf den hohen Bergen.

3. Aber ich will deine Höhen beydes auf Ber-

gen und Feldern, sammt deiner Habe und allendeinen Schätzen, in die * Rappuse (Plünderung)geben; um der Sünde willen, in allen deinenGrenzen begangen. * 13, iz. Ezech. 2z, 46.

4 . Und du sollst aus deinem Erbe verstoßenwerden, das ich dir gegeben habe; und willdich zu Knechten deiner Feinde machen, in einemLande, das du nicht kennest; denn ihr habt*ein Feuer meines Zorns angezündet, das ewig-lich brennen wird. * 1.3,19.-.13,14.5 Mos. 32,22.

5. So spricht der Herr: Verflucht ist derMann, der sich auf' Menschen verläßt,und hält Fleisch für seinen Arm, undmit seinem Herzen vom Herrn weicht.

* Ps. 118, z. Ps. 146, 3.

6 . Der wird seyn' wie die Heide in der Wüste,und wird nicht sehen den zukünftigen Trost;sondern wird bleiben in der Dürre, in der Wüste,in einem unfruchtbaren Lande, da Niemand

wohnet. c. 48, 6. Ps. 1N2, 7.

7 . Gesegnet aber * ist der Mann, dersich auf den Herrn verläßt, und derHerr seine Zuversicht ist.

' Ps. 2, 12. Ps. 146, 3. Esuj. 30, 13.

8 . Der ist * wie ein Baum am Wasser gepflan-zet, und am Bach gewurzelt. Denn obgleicheine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht,sondern seine Blätter bleiben grün; und sorgetnicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sonderner bringet ohne Aufhören Früchte.

* Ps. 1, 3. Ezcch. 47, 12.

9 . Es ist das Herz ein trotziges undverzagtes Ding, wer kann es ergrün-den?

10. Ich * der Herr kann das Herz ergrün-den , und die Nieren prüfen; und -k gebe einemJeglichen nach seinem Thun, nach den Früchtenseiner Werke. * Ps. 7,10. -s Ps. 62,13. Esaj. 40, i».

Matth. 16, 27. Röm. 2, 6. 1 Cor. 3, r.

i i. Denn gleichwie ein Vogel, der sich überEyer setzet und brütet sie nicht aus; also istder, so unrecht Gut' sammelt: denn er mußdavon, wenn er es am wenigsten achtet, undmuß doch zuletzt Spott davon haben.

* Ps. 39, 6. 7. 8.

12 . Aber die Stätte unsers Heiligthüms,nähmlich der Thron göttlicher Ehre, ist allezeitfest geblieben.

13. Denn, Herr, du bist die Hoffnung Israels.Alle, die dich verlassen, müssen zu Schandenwerden, und die Abtrünnigen müssen in dieErde geschrieben werden; denn sie * verlassen den

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