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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
691
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Eitelkeit der Götzen. Ierem

haben, müssen vertilget werden von der Erdeund unter dem Himmel.

12. Er aber hat die * Erde durch seine Kraft

gemacht, und den Weltkreis bereitet durch seineWeisheit, und den Himmel ausgebreitet durchseinen Verstand. * i Mos. i, 6. 9 .

13. Wenn * er donnert/ so ist des Wassers dieMenge unter dem Himmel / und ziehet die Nebelauf vom Ende der Erde; 1 - er macht die Blitzeim Regen, und laßt den Wind kommen aus heim-lichen Oertern. * Ps. E, 7. -k- Hiob 38 , 2-.

1^. Alle * Menschen find Narren mit ihrerKunst/ und alle Goldschmiede stehen mit Schan-den mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sindTrügerey / und haben kein Leben. * c. 17 .

15. Es ist eitel nichts/ und ein verführerischesWerk; sie müssen umkommen, wenn sie heimge-sucht werden.

16. Aber also ist der nicht/ der Jakobs Schatz

ist; sondern Er ist es/ der Alles geschaffen hat,und Israel ist sein Erbtheil. * Er heißt HerrZebaoth. * Esaj. -i, 1-.

17. Thue dein Gewerbe weg aus dem Lande,die du wohnest in der festen (Stadt).

18. Denn so spricht der Herr: Siehe, ich willdie Einwohner des Landes auf dießmahl ver-schleudern; und will sie ängstigen, daß sie esfühlen sollen.

is. Ach meines Jammers und Herzeleids! Ichdenke aber: Es ist meine Plage, ich ' muß fieleiden. * Ps. 77,11.

2v. Meine Hütte ist zerstöret, und alle meineSeile sind zerrissen. Meine Kinder sind weg,und nicht mehr vorhanden. Niemand richtetmeine Hütte wieder auf, und mein Gezelt schlägtNiemand wieder auf.

21. Denn die Hirten find zu Narren gewor-den , und fragen nach dem Herrn nicht; darumkönnen sie auch nichts rechts lehren, sondernalle Herden sind zerstreuet.

22. Siehe, es kommt ein Geschrey daher undein großes Beben aus dem Lande von Mitter-nacht, daß die Städte Juda verwüstet, und zurDrachenwohnung werden sollen.

23 . Ich weiß, Herr, daß' des Menschen Thunstehet nicht in seiner Gewalt, und stehet inNiemandes Macht, wie er wandte oder seinenGang richte. ' Hiob 34, 21. Svr. 3, 21.

27 ,. Züchtige mich, * Herr, doch mitMaße, und nicht in deinem Grimm,auf daß du mich nicht aufreibest.

* Ps. 6, 2 . Ps. 38, 2. Zer. 46, 28 . Hab. 1, 12.

a 10 . 11 . _Gottes Bund. 69 t

25 . Schütte * aber deinen Zorn über die Hei-den , so dich nicht kennen, und über die Ge-schlechter, so deinen Nahmen nicht anrnfen.Denn sie haben Jakob aufgefressen und ver-schlungen; sie haben ihn aufge'.äumet und seineWohnung verwüstet. *Ps. 79 ,6.

Das 1t. Capitel.

Gottes Bund. Der Juden Uebcrtrctung. Jeremiä Lebensgefahr.

1. A)ieß ist das Wort, das zu Jeremia ge-

schah vom Herrn, und sprach:

2. Höret die Worte dieses Bundes, daß ihrsie denen in Juda und den Bürgern zu Jerusa-lem saget.

3. Und sprich zu ihnen: So spricht der Herr,der Gott Israels: * Verflucht sey, wer nichtgehorcht den Worten dieses Bundes;

* 3 Mos. 2/, 26.

Den ich euern Vätern geboth des Tages,da ich sie aus Egyptenland führete aus demeisernen Ofen und sprach: * Gehorchet meinerStimme und thut, wie ich euch gebothen habe,so sollt ihr mein Volk seyn, und Ich will euerGott seyn. ' c. 7,2z.

5 . Auf daß ich den Eid halten möge, den icheuern Vätern geschworen habe, ihnen zu geben* ein Land, darinnen Milch und Honig fließet,wie es denn heutiges Tages stehet. Ich ant-wortete, und sprach: Herr, ja, es sey also.

* 1 Mos. 12 , 7.

6 . Und der Herr sprach zu mir: Predige allediese Worte in den Städten Juda und auf denGassen zu Jerusalem, und sprich: Höret dieWorte dieses Bundes, und thut darnach.

7 . Denn ich habe euern Vätern bezeuget vondem Tage an, da ich sie aus Egyptenland füh-rete, bis auf den heutigen Tag; und zeugetefrüh und sprach: Gehorchet meiner Stimme.

8 . Aber sie * gehorchten nicht, neigten auch ihreOhren nicht; sondern ein Jeglicher ging nachseines bösen Herzens Gedünken. Darum willich auch über sie gehen lassen alle Worte diesesBundes, den ich gebothen habe zu thun, und siedoch nicht darnach gethan haben. *«. 7,16.21.

9. Und der Herr sprach zu mir: Ich Weiß wohl,wie sie in Juda und zu Jerusalem sich rotten.

10. Sie kehren sich eben zu den Sünden ihrervorigen Väter, welche auch nicht gehorchen woll-ten meinen Worten, und folgten auch andernGöttern nach, und dieneten ihnen. Also hat dasHaue Israel und das Haus Juda (immerdar)meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vä-tern gemacht habe.

Ssss 2