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[1] (1821) [Altes Testament]
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690
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690 Gedrohete Strafen.

Ieremia 9. 10.

Eitelkeit der Götzen.

12. Wer nun * weise wäre, und ließe es ihmzu Herzen gehen, und verkündigte, was desHerrn Mund zu ihm sagt, warum das Landverderbet und verheeret wird, wie eine Wüste,da Niemand wandelt. *3^.32,29.

13. Und der Herr sprach: Darum, daß siemein Gesetz verlassen, das ich ihnen vorgegebenhabe, und gehorchen meiner Rede nicht, lebenauch nicht darnach;

i^. Sondern' folgen ihres Herzens Gedünken,und Baalim, wie sie ihre Väter gelehret haben:

* c. 3 , 17 . c. 7 / 24 . Esaj- 6 -/ 2.

15. Darum spricht der Herr Zebaoth, der GottIsraels, also: Siehe, ich will dieß Volk mit

* Wermuth speisen und mit Galle tränken;

* c. 23/ 13.

16. Ich will sie unter die Heiden zerstreuen,welche weder sie noch ihre Väter kennen; undwill das Schwert hinter sie schicken, bis daß esaus mit ihnen sey.

1 7 . So spricht der Herr Zebaoth: Schaffetund bestellet Klageweiber, daß sie kommen; undschicket nach denen, die es wohl können,

18. Und eilend uns klagen, daß unsere * Augen

mit Thränen rinnen und unsere Augenlieder mitWasser fließen; * v. i.

19. Daß man ein kläglich Geschrey höre zuZion, nähmlich also: Ach wie sind wir so garverstöret und zu Schanden geworden! Wir müs-sen das Land räumen, denn sie haben unsereWohnungen geschleifet.

20. So höret nun, ihr Weiber, des HerrnWort, und nehmt zu Ohren seines MundesRede; lehret eure Töchter weinen, und eine lehredie andere klagen, nähmlich also:

21. Der Tod ist zu unfern Fenstern hereinge-fallen, und in unsere Palläste gekommen, dieKinder zu würgen auf der Gasse, und die Jüng-linge auf der Straße.

22. So spricht der Herr: Sage: Der Men-schen * Leichname sollen liegen, wie der Mist aufdem Felde, und wie Garben hinter den Schnit-tern , die Niemand sammelt. *«- 7,33. c. 19,7.

23. So spricht der Herr: Ein Weiser rühmesich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühmesich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sichnicht seines Reichthums;

2^. Sondern wer sich rühmen will, der

* rühme sich deß, daß er mich wisse undkenne, daß Ich der Herr bin, derBarm-herzigkeit, Recht und Gerechtigkeitübet auf Erden; den» solches gefälltmir, spricht der Herr.

25 . Siehe, es kommt die Zeit, spricht derHerr, daß ich heimsuchen werde alle, die Be-schnittenen mit den Unbefchnittenen;

26 . Nähmlich Egypten, Juda, Edom, dieKinder Ammon, Moab, und alle, die in denOertern der Wüste wohnen. Denn alle Heidenhaben unbefchnittene Vorhaut; aber das ganzeHaus Israel hat ein * unbeschnittenes Herz.

* 3 Mos. 30, 6. Gcsch. 7/ 31.

Das 10. Capitel.

Nicht die Götzen, sondern Gott allein soll man furchten und anrufen.

1. ^öret, was der Herr zu euch vom Hause^ Israel redet.

2 . So spricht der Herr: Ihr sollt nicht derHeiden Weise lernen, und sollt euch nicht fürch-ten vor den Zeichen des Himmels, wie die Hei-den sich fürchten.

3. Denn der Heiden Götter sind lauter nichts.Sie hauen im Walde einen Baum, und derWerkmeister macht sie mit dem Beil,

Und schmückt sie mit Silber und Gold,und heftet sie mit Nägeln und Hämmern, daßsie nicht umfassen.

5 . Es sind ja nichts, denn Säulen überzogen.Sie * können nicht reden; so muß man sie auchtragen, denn sie können nicht gehen. Darumsollt ihr euch nicht vor ihnen fürchten; denn siekönnen weder helfen, noch Schaden thun.

* Ps. 113/ 3. 6. 7.

6. Aber dir, Herr, ist Niemand gleich; Dubist groß, und dein Nähme ist groß, und kannstes mit der That beweisen.

7. Wer sollte dich nicht' fürchten, du Königder Heiden? Dir sollte man ja gehorchen; dennes ist unter allen Weisen der Heiden, und inallen Königreichen deines gleichen nicht.

* Ps. 33/ 8. Offenb. 13/ 4.

8. Sie sind allzumahl Narren und Thoren,denn ein Holz muß ja ein nichtiger Gottesdienstseyn.

9. Silbernes Blech bringt man auf dem Meerher, Gold aus Uphas, durch den Meister undGoldschmied zugerichtet; gelbe Seide und Pur-pur zieht man ihm an, und ist alles der WeisenWerk.

10. Aber der Herr ist ein rechter Gott, einlebendiger Gott, ein ewiger König. Vor seinemZorn * bebet die Erde, und die Heiden könnensein Drohen nicht ertragen. ' Ez-ch. 32/ 32 .

11 . So sprechet nun zu ihnen also: Die Göt-ter, so den Himmel und Erde nicht gemacht