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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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685
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Gedrohete Strafen. Jerem

' dem, der nicht Gott ist; und nun ich sie ge-fallet habe/ treiben sie Ehebruch und laufen insHurenhaus. * c- 2, n.

8 . Ein jeglicher wiehert nach seines NächstenWeibe/ wie die vollen müßigen Hengste.

9. Und ' ich sollte sie um solches nicht heim-suchen / spricht der Herr; und meine Seele solltesich nicht rächen an solchem Volk / wie dieß ist?

' c. 9/ 9.

10. Stürmet ihre Mauern / und werfet sie um,

und * macht es nicht gar aus. Führet ihre

Reben weg, denn sie sind nicht des Herrn.

* c. 27 .

11. Sondern sie verachten mich, beydes dasHaus Israel und das Haus Juda, spricht derHerr.

12. Sie verläugnen den Herrn, und sprechen:Das ist Er nicht, und so übel wird es uns nichtgehen, Schwert und Hunger werden wir nichtsehen;

13 . Ja die Propheten sind Wäscher (Schwäher),und haben auch Gottes Wort nicht; es gehe übersie selbst also.

1^. Darum spricht der Herr, der Gott Zebaoth:Weil ihr solche Rede treibet; siehe, so * will ichmeine Worte in deinem Munde zu Feuer machen,und dieß Volk zu Hol;, und soll sie verzehren.

* Esaj. 30/ 33.

15. Siehe, ich will über euch vom Hause Is-

rael, spricht der Herr, * ein Volk von fernebringen; ein mächtiges Volk, die das erste Volkgewesen find; ein Volk, deß Sprache du nichtverstehest, und nicht vernehmen kannst, was siereden. * c. 6/ 22.

16. Seine Köcher sind offene Gräber, es findeitel Riesen.

17. Sie werden deine Ernte und dein Brotverzehren, sie werden deine Söhne und Töchterfressen, sie werden deine Schafe und Rinderverschlingen, sie werden deine Weinstöcke undFeigenbäume verzehren; deine festen Städte,* darauf du dich verläffest, werden sie mit demSchwert verderben. * c. 4», 7. Amo§ 6 /1.

18. Und ich will es, spricht der Herr, zu der-selbigen Zeit nicht gar ausmachen.

19. Und ob sie würden sagen: * Warum thutuns der Herr, unser Gott, solches alles? Sollstdu ihnen antworten: Wie ihr mich verlasset,und fremden Göttern dienet in euerm eigenenLande; also sollt ihr auch Fremden dienen ineinem Lande das nicht euer ist. * e. 16,10.

20. Solches sollt ihr verkündigen im HanseJakobs, und predigen in Juda, und sprechen:

i a 5 . 6 . Gottlose Lehrer. 685

21. * Höret zu, ihr tolles Volk, das keinenVerstand hat, die da Augen haben, und sehennicht, Ohren haben, und hören nicht.

' Esaj. 6/ s. 10 .

22. Wollt ihr mich nicht' fürchten, spricht derHerr, und vor mir nicht erschrecken? Der t ichdem Meer den Sand zum Ufer setze, darinnenes allezeit bleiben muß, darüber es nicht gehenmuß; und ob es schon wallet, so vermag es dochnichts; und ob seine Wellen schon toben, somüssen sie doch nicht darüber fahren.

* c. io, 7. 1- Hiob 38/ 8.

23. Aber dieß Volk hat ein abtrünniges un-gehorsames Herz, bleiben abtrünnig und gehenimmerfort weg.

2^. Und sprechen nicht einmahl in ihrem Her-zen : Laßt uns doch den Herrn, unfern Gott,fürchten, der uns * Frühregen und Spatregenzu rechter Zeit gibt, und uns die Ernte treulichund jährlich behüthet. * 3 Ms. 26 / 4. 6 Ms. 11 / 14 .

c. 28 / 12 . Esaj. 30/ 2 Z. Gesch. 14/ 17 .

25. Aber * eure Missethaten hindern solches;und eure Sünden wenden solches Gut von euch.

* Esaj. 39/ 2 .

26. Denn man findet unter meinem Volk Gott-lose, die den Leuten stellen, und Fallen zurichten,sie zu fangen, wie die Vogler thun mit Kloben.

27. Und ihre Häuser sind voller Tücke, wieein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher wer-den sie gewaltig und reich, fett und glatt.

28. Sie gehen mit bösen Stücken um; sie hal-ten kein Recht, dem' Waisen fördern sie seineSache nicht, und gelinget ihnen, und helfen denArmen nicht zum Rew-..

* 2 Mos. 22 , 22 . Esaj. 1/ 23. Zach. 7/ 10.

29. Sollte 'ich denn solches nicht heimsuchen,spricht der Herr, und meine Seele sollte sichnicht rächen an solchem Volk, wie dieß ist?

* c. 9/ 9.

30. Es stehet gräulich und scheußlich im Lande.

31. Die Propheten lehren falsch, und die Prie-ster herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hates gerne also. Wie will es euch zuletzt darobgehen ?

Das 6. Capitel.

Babylonische Gefangenschaft/ und deren Ursachen.

1.sammelt euch, ihr Kinder Benjamin, aus^ Jerusalem, und blaset die Trompetenauf der Warte Thekoa, und werfet ans ein Pa-nier auf der Warte Beth-Cherem; denn es gehtdaher ein Unglück von Mitternacht, und eingroßer Jammer.