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[1] (1821) [Altes Testament]
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684
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684 Gedrohete Verwüstung

Ieremia 4. 5.

und Strafe.

Rosse stnd schneller, denn Adler. Wehe uns,wir müssen verstöret werden.

i^. So" wasche mm, Jerusalem, dein Herzvon der Bosheit, auf daß dir geholfen werde.Wie lange wollen bey dir bleiben die leidigenLehren? * Es-a. i/16.

i L, Denn es kommt ein Geschrey von Dan her,und eine böse Bothschaft vom Gebirge Ephraimher,

16 . Wie die Heiden rühmen. Und es ist bisgen Jerusalem erschollen, daß Hüther kommenaus fernen Landen, und werden schreyen widerdie Städte Juda.

17. Sie werden sie rings umher belagern, wiedie Hüther auf dem Felde; denn sie haben micherzürnet, spricht der Herr.

18. Das Haft du zum "Lohn für dein Wesenund dein Thun. Dann wird dein Herz fühlen,wie deine Bosheit so groß ist. * c. 2,19.

is. Wie ist mir so herzlich wehe! Mein Herzpocht mir im Leibe, und habe keine Ruhe; dennmeine Seele hört der Posaunen Hall, und eineFeldschlacht,

20. Und ein Mordgeschrey über das andere;denn das ganze Land wird verheeret, plötzlichwerden meine Hütten und meine Gezelte verstöret.

21. Wie lange soll ich doch das Panier sehen,und der Posaunen Hall hören?

22. Aber mein * Volk ist toll, und glauben mirnicht; -t thöricht sind sie, und achten es nicht.Weise sind sie genug, Uebels zu thun; aberwohl thun wollen sie nicht lernen.

* L Mos. 32/ 6. -1- Röm. 16/ 19.

23 . Ich schauete das Land an, stehe, das warwüste und öde; und den Himmel, und er warstnster.

2^. Ich sah die Berge an, und stehe, die be-beten und alle Hügel zitterten.

25 . Ich sah, und stehe, da war kein Mensch,

und alles' Gevögel unter dem Himmel war weg-geflogen. * c. S, 10 .

26. Ich sah, und stehe, das Baufeld war eineWüste; und alle Städte darinnen waren zer-brochen vor dem Herrn, und vor seinem grim-migen Zorn.

27. Denn so spricht der Herr: Das ganze Land

soll wüste werden, und "will es doch nicht garausmachen. * c. 3 / io. is.

28. Darum wird das Land betrübt, und derHimmel droben traurig seyn; denn ich habe esgeredet, ich habe es beschlossen, und soll michnicht reuen, will auch nicht davon Massen.

29. Alle Städte werden vor dem Geschreyder Reiter und Schützen fliehen, und in die dickenWälder laufen, und in die Felsen kriechen; alleStädte werden verlassen stehen, daß Niemanddarinnen wohnet.

30. Was willst du alsdann thun, du Verstörte?

Wenn du dich schon mit Purpur kleiden, undmit goldenen Kleinodien schmücken, und " deinAngesicht schminken würdest; so schmückest dudich doch vergeblich: denn die dir jetzt hofiren,werden dich verachten; sie werden dir nach demLeben trachten. *2Kon. 9,30.

31. Denn ich höre ein Geschrey, als einer "Ge-bärerinn; eine Angst, als einer, die in den erstenKindesnöthen ist ; ein Geschrey der Tochter Zion,die da klagt und die Hände auswirft: Ach wehemir, ich muß schier vergehen vor dem Würgen!

* c. 6 / 24 . e. 13 / 21.

Das 5. Capitel.

Mancherley Sünden des Jüdischen Volks; und die dawider gcdroheten

Strafen.

1. Mehet durch die Gassen zu Jerusalem, und^ schauet, und erfahret, und suchet auf

ihrer Straße, ob ihr Jemand findet, der rechtthue und nach dem Glauben frage; so will ichihr gnädig seyn.

2. Und wenn fie schon sprechen: Bey dem le-bendigen Gott; so schwören sie doch falsch.

3. Herr, deine Augen sehen nach demGlauben. Du * schlagest sie , aber fie fühlenes nicht; du plagest sie, aber fie bessern sichnicht. Sie haben ein härter Angesicht t dennein Fels, und wollen sich nicht bekehren.

* c. 2, 30. -s Esaj. 48/ 4. Ezech. 2/ 4.

Ich dachte aber: Wohlan , der arme Haufeist unverständig , weiß nichts um des Herrn Wegund um ihres Gottes Recht.

s. Ich will zu den Gewaltigen gehen, und mitihnen reden; dieselbigen werden um des HerrnWeg, und ihres Gottes Recht wissen: aber die-selbigen allesammt hatten ' das Joch zerbrochen,und die Seile zerrissen. * c. 2/ 20.

6 . Darum wird sie auch der Löwe, der ausdem Walds kommt, zerreißen ; und * der Wolfaus der Wüste wird sie verderben, und derPardel wird auf ihre Städte lauern; alle, diedaselbst heraus gehen, wird er fressen. Dennihrer Sünden stnd zu viel, und bleiben verstocktin ihrem Ungehorsam. * Zeph- 3 / 3.

7 . Wie soll ich dir denn gnädig seyn? weilmich deine Kinder verlassen und schwören bey