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[1] (1821) [Altes Testament]
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683
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Gottes Gnaden, Antrag. I e r e m i a 3 . 4 . Wiederhohlte Büßpredigt. 683

derseibigen nicht mehr gedenken, noch davonpredigen, noch sie besuchen, noch daselbst mehropfern;

17. Sondern zu derselbigen Zeit * wird manJerusalem heissen: Des Herrn Thron; undwerden sich dahin sammeln alle Heiden um desHerrn Nahmens willen zu Jerusalem, und wer-den nicht mehr wandeln -t nach den Gedankenihres bösen Herzens. * Esm. 2,2.3. 1- Esaj. 6-, 2.

Jer. 7/ 24.

18. Zu der Zeit wird das Haus Juda gehenzum Hause Israel; und werden mit einanderkommen von Mitternacht in das Land, das icheuern Vätern zum Erbe gegeben habe.

is. Und Ich sage dir zu: Wie will ich dirso viele Kinder geben. und das liebe Land, dasschöne Erbe, nähmlich das Heer der Heiden!Und ich sage dir zu: Du wirst alsdann michnennen: Lieber Vater; und nicht von mirweichen.

20. Aber das Haus Israel achtet meiner nichts;gleichwie ein Weib ihren Buhlen nicht mehrachtet, spricht der Herr.

21. Darum wird man ein klägliches Heulen nndWeinen der Kinder Israel hören auf den Höhen;dafür, daß sie übel gethan und des Herrn, ihresGottes, vergessen haben.

22. So kehret nun wieder, ihr abtrünnigenKinder; so will ich euch heilen von euerm Un-gehorsam. Siehe, wir kommen zu dir; dennDu bist der Herr, unser Gott.

23 . Wahrlich, es ist eitel Betrug mit Hügelnund mit allen Bergen. Wahrlich, es hat Israel* keine Hülfe, denn am Herrn, unserm Gott.

* Ps. 3, 9. Ps. 68, 2N. 21.

2^. Und unserer Väter Arbeit, die wir vonJugend auf gehalten haben, müsse mit Schandenuntergehen, sammt ihren Schafen, Rindern,Kindern und Töchtern.

25 . Denn darauf wir uns verließen, das istuns jetzt eitel Schande; und deß wir uns trö-steten , deß müssen wir uns jetzt schämen. Dennwir sündigten damit wider den Herrn, unfernGott, beyde wir und unsere Väter, von unsererJugend auf, auch bis auf diesen heutigen Tag;und gehorchten nicht der Stimme des Herrn,unfers Gottes.

Das 4. Capitel.

Wic-erh-hltc Büßpredigt. Weissagung von Verheerung des Indische»Landes»

1 .Drillst du dich, J-rael , bekehren, spricht^ der Herr, so bekehre dich zu Mir.

Und so du deine Gräuel wegthust von meinemAngesicht, so sollst du nicht vertrieben werden.

2. Alsdann wirst du ohne Heucheley recht undheiliglich schwören: So wahr der Herr lebet.Und die Heiden werden in ihm gesegnet werden,und sich semer rühmen.

3 . Denn so spricht der Herr zu denen in Judaund Jerusalem: * Pflüget ein Neues, und säetnicht unter die Hecken. * Hos. io, 12.

' Beschneidet euch dem Herrn, und thutweg die Vorhaut euers Herzens, ihr Männerin Juda, und ihr Leute zu Jerusalem; auf daßnickt mein Grimm ausfahre wie Feuer, undbrenne, daß Niemand löschen möge, um eurerBosheit willen. *3Mos. 10,16.

5. Ja , dann verkündiget in Juda nnd schreyetlaut zu Jerusalem, und sprechet: Blaset die *Trompeten im Lande. Rufet mit voller Stim-me, und sprechet: Sammelt euch, und laßt unsin die festen Städte ziehen.

' 4 Mos. 10, 9. e. 31, 6. Es. 18, 3.

6 . Werfet zu Zion ein Panier auf, häufet euch,

und säumet nicht. * Denn ich bringe ein Unglückherzu von Mitternacht, und einen großen Jam-mer. * c. 1/ 14 .

7 . Es fährt daher der Löwe aus feiner Hecke,und der Verstörer der Heiden zieht einher ausseinem Ort, daß er dein Land verwüste, unddeine Städte ausbrenne, daß Niemand darinnenwohne.

8 . Darum ziehet Säcke an, klaget und heuletdenn der grimmige Zorn des Herrn will nichtaufhören von uns.

9. Zn der Zeit, spricht der Herr, wird dem

Könige und den Fürsten * das Herz entfallen;die Priester werden verstürzt, und die Prophe-ten erschrocken seyn. *1 Mos. 42,28.

10. Ich aber sprach : Ach Herr Herr, du hastes diesem Volk und Jerusalem weit fehlen lassen,da sie sagten: Es wird Friede bey euch seyn;so doch das Schwert bis an die Seele reichet.

11. Zu derselbigen Zeit wird man diesem Volkund Jerusalem sagen: Es kommt ein dürrerWind über dem Gebirge her, als aus der Wüste,des Weges zu der Tochter meines Volks zu,nicht zu worfeln noch zu schwingen.

12. Ja ein Wind kommt, der ihnen zu starkseyn wird: da will Ich denn auch mit ihnenrechten.

13. Siehe, er fährt daher wie Wolken, undseine Wagen find wie ein Sturmwind, seine

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