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[1] (1821) [Altes Testament]
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681
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I e r e m i a 2.

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Strafe ist der Bosheit Schuld.

uns in der Wüste, im wilden und ungebahntenLaude, im dürren und finstern Lande, im Lande,da Niemand wandelte, noch kein Mensch wohnete ?

* 2 Mos. 12/ 33. 3t. c. 20/ 2.

7. Und ich brachte euch in ein gutes Land, daßihr äßet seine Früchte und Güter. Und da ihrhinein kämet; verunreinigtet ihr mein Land,und machtet mir mein Erbe zum Gräuel.

8. Die Priester gedachten nicht: Wo ist derHerr ? und die Gelehrten * achteten meiner nicht;und die Hirten fnhreten die Leute von mir;und die Propheten weissagten vom Baal, undhingen an den unnützen Götzen. * c. 3,20.

9. Ich muß mich immer mit euch und miteuern Kindeskindern schelten, spricht der Herr.

10. Gehet hin in die Inseln Chitim, undschauet; und sendet in * Kedar, und merket mitFleiß und schauet, ob es daselbst so zugehet?

* Ps. 120/ 3.

11. Ob die Heiden ihre Götter ändern, wie-wohl ' fie doch nicht Götter find? Und meinVolk hat doch seine Herrlichkeit verändert, umeinen unnützen Götzen. *3 Mos. 32/21.

12. Sollte sich doch der Himmel davor ent-setzen, erschrecken und sehr erbeben, spricht derHerr.

iz. Denn mein Volk thut eine zwiefacheSünde: Mich, die ' lebendige Quelle,verlassen fie; und machen ihnen hierund da ausgehauene Brunnen, die dochlöchricht find und kein Wasser geben.

* c. 17/ 13. Ps. 36/ 10.

1L. Ist denn Israel ein Knecht oder leibeigen,daß er Jedermanns Raub seyn muß?

15. Denn die Löwen brüllen über ihn, undschreyen, und verwüsten sein Land, und ver-brennen seine Städte, daß Niemand darinnenwohnet.

16. Dazu so zerschlagen die von Noph undThachpanhes dir den Kopf.

17 . Solches ' machst du dir selbst, daß du denHerrn, deinen Gott, verlässest, so oft er dichden rechten Weg leiten will. * H°s. 13, 9.

18. Was hilft dirs, daß du in Egypten zie-hest und willst des Wassers Sihor trinken?Und was hilft dirs, daß du gen Assyrien ziehestund willst des Wassers Phrath trinken?

19. Es ist deiner * Bosheit Schuld, daß duso geftäupet wirst, und deines Ungehorsams,daß du so gestraft wirst. Also mußt du t innewerden und erfahren, was es für Jammer undHerzeleid bringet, den Herrn, deinen Gott,

Abgötterey der Juden.

verlassen und ihn nicht fürchten, spricht der HerrHerr Zebaoth. * c. 4/18. i- 4 Mos. i4, 34.

20. Denn du hast immerdar dein Joch zerbro-chen und deine Bande zerrissen und gesagt: Ichwill nicht so unterworfen seyn; sondern * aufallen hohen Hügeln und unter allen grünenBäumen liefest du der Hurerey nach.

* c. 3/ 6. Esaj. 37, 3. Szech. 6, 13.

21. Ich aber hatte * dich gepsianzet zu einem

süßen Weinstock, einem ganz rechtschaffenen Sa-men. Wie bist du mir denn gerathen zu einembittern wilden Weinftock? * Ma«. 12,1.

22. Und wenn du dich gleich mit Lauge wü-schest, und nähmest viele Seife dazu; so gleißtdoch deine Untugend desto mehr vor mir, sprichtder Herr Herr.

23 . Wie darfst du denn sagen : Ich bin nichtunrein, ich hänge nicht an Baalim? Siehe an,wie du es treibest im Thal, und bedenke, wiedu es ausgerichtet hast.

2^. Du läufst umher, wie eine Kameelin inder Brunft; und wie ein Wild in der Wüstepflegt, wenn es vor großer Brunst lechzet undläuft, das Niemand aufhalten kann. Wer eswissen will, darf nicht weit laufen; am Feyer-tage fieht man es wohl.

25. Lieber, halte doch, und lauf dich nichtso heilig (durstig, brünstig). Aber du sprichst: Daslasse ich; ich muß mit den Fremden buhlen,und ihnen nachlaufen.

26. Wie ein Dieb zu Schanden wird, wenner ergriffen wird; also wird das Haus Israelzu Schanden werden sammt ihren Königen,Fürsten, Priestern und Propheten,

27. Die zum Holz sagen : Du bist mein Vater;und zum Stein: Du hast mich gezeuget. Dennfie' kehren mir den Rücken zu, und nicht dasAngefickt. Aber wenn die Noth hergeht, spre-chen fie: Auf, und hilf uns !

* 1 Kön. 14, 9. Ezech. 23, 33.

28. "Wo find aber denn deine Götter, die dudir gemacht Haft ? Heisse fie aufstehen ; laß sehen,ob fie dir helfen können in deiner Noth. Denn-i-so manche Scadt; so manchen Gott hast du,

Juda. * Nicht. 10/ 14. ch Jer. 11, 13.

29. Was wollt ihr noch Recht haben wider

mich ? Ihr seyd' alle von mir abgefallen, sprichtder Herr. *Ps. 33,4.

30. Alle Anschläge find verloren an euern Kin-dern , ne * lassen fich doch nicht ziehen. Denneuer Schwert frißt gleichwohl eure Propheten,wie ein wuthiger Löwe. * Ps. 36 , 4 .

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