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Gerichte Gottes.
Last über Israel und Juda.
I e sa i a 27. 28.
Thau des grünen Feldes. Aber dasLand der Todten wirft du stürzen.
* Ezech. 37/ 3. 5. Off. 20/ 4 - 6.
20. * Gehe hin, mein Volk, in deineKammer, und schließe die Thür nachdir zu; verbirg dich einen kleinen Au-genblick, bis der Zorn vorüber gehe.
' c. 2/ io. Ps. 57/ 2.
21. Denn siehe, der Herr* wird ausgehen vonseinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Ein-wohner des Landes über sie, daß das Land wirdoffenbaren ihr Blut, und nicht weiter verheh-len , die darinnen erwürget find.
* Mich. 1/ 3. Off. 17. 18.
Das 27. Capitel.
Gottes Gericht über alle Verwüster des geistlichen Weinberges.
1. Du der Zeit wird der Herr* heimsuchen mit^ seinem harten, großen und starken Schwert,
beydes den Leviathan, der eine gerade Schlange,und den Leviathan, der eine krumme Schlangeist; und wird die Drachen im Meer erwürgen.
* c. 24/ 21. Off. 12/ 9. c. 19/ 20. c. 20/ 2.
2. Zu der Zeit wird man singen von demWeinberge des besten Weins:
3. Ich, der Herr, behüthe ihn und feuchteihn bald, daß man seiner Blätter nicht ver-misse; ich will ihn Tag und Nacht behüthen.
Gott * zürne nicht mit mir. Ach daß ichmöchte mit den Hecken und Dornen kriegen! sowollte ich unter sie reiffen, und sie auf einenHaufen anstecken. * Ps. n», is.
L. Er wird mich erhalten bey meiner Kraft,und wird mir Frieden schaffen; Frieden wirder mir dennoch schaffen,
o. Es wird dennoch dazu kommen, daß Jakob* wurzeln wird, und Israel blühen und grünenwird, daß sie den Erdboden mit Früchten erfüllen.
* c. 37/ 31.
7 . Wird er doch nicht geschlagen, wie ihnseine Feinde schlagen; und wird nicht erwürget,wie ihn seine Feinde erwürgen:
8. Sondern mit Maßen richtest du sie, undlassest sie los, wenn du sie betrübet hast mitdeinem rauhen Winde, nähmlich mit dem Ost-winde.
y. Darum wird dadurch die * Sünde Jakobsaufhören; und das ist der Nutzen davon, daßseine Sünden weggenommen werden, in dem,daß er alle Steine des Altars macht, wie zer-stoßne Steine, zu Asche, daß keine Haine nochBilder mehr bleiben. * c. 2,20.
10 . Denn die feste Stadt muß einsam werden,
die schönen Häuser verstoßen und verlassen wer-den, wie eine Wüste, daß Kälber daselbst wei-den und ruhen, und daselbst Reiser abfressen.
11. Ihre Zweige werden vor Dürre brechen,daß die Weiber kommen und Feuer damit machenwerden. Denn es ist ein unverständiges Volk:darum wird sich auch ihrer nicht erbarmen, dersie gemacht hat; und der sie geschaffen hat, wirdihnen nicht gnädig seyn.
12. Zu der Zeit wird der Herr worfeln vondem Ufer des Wassers, bis an den Bach Egyp-tens: und ihr Kinder Israel werdet versammeltwerden, Einer nach dem Andern.
13. Zu der Zeit wird man mit einer großenPosaune blasen: so werden kommen die Verlor-nen im Lande Assur und die Verstoßnen im LandeEgypten, und werden den Herrn anbethen aufdem heiligen Berge zu Jerusalem.
Das 28. Capitel.
Last des Reichs Israel und Juda.
1. Mehe der prächtigen Krone der Trunkenen
von Ephraim, der welken Blume ihrerlieblichen Herrlichkeit, welche stehet oben übereinem fetten Thal derer, die vom Wein taumeln.
2. Siehe, ein Starker und Mächtiger vomHerrn, wie ein Hagelfturm, wie ein schädlichesWetter, wie ein Wasserfturm, die mächtiglicheinreissen, wird in das Land gelassen mit Ge-walt,
3 . Daß die prächtige Krone der Trunkenenvon Ephraim mit Fußen zertreten werde.
Und die welke Blume ihrer lieblichen Herr-lichkeit, welche stehet oben über einem fettenThal, wird seyn gleich wie das Reife vor demSommer, welches verdirbt, wenn man es noch 'an seinem Zweige hangen stehet.
5 . Zu der Zeit wird der Herr Zebaoth seyneine liebliche Krone und herrlicher Kranz denUebrigen seines Volks;
6 . Und ein Geist des Rechts dem, der zu Ge-richt fitzt; und eine Stärke denen, die vomStreit wieder kommen zum Thor.
7. Dazu sind diese auch vom Wein toll gewor-den , und taumeln von starkem Getränk. Dennbeyde Priester und Propheten sind toll von star-kem Getränk, sind im Wein ersoffen, und tau-meln von starkem Getränk; sie sind toll im Weis-sagen , und koken (stammeln) die Urtheile heraus.
8 . Denn alle Tische sind voll Speyens undUnflaths an allen Orten.
9 . Wen soll er denn lehren das Erkenntniß?