Druckschrift 
[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
645
Einzelbild herunterladen
 

Herrlichkeit -es N. T. Iesaia 26. 26. Aufmunterung und Trost der Kirche. 6 i5

5. Du demüthigest der Fremden Ungestüm,wie die Hitze in einem dürren Ort, daß dieHitze den Reben der Tyrannen verderbe, unddie Wolke dennoch Schatten gebe.

6. Und der Herr Zebaoth wird allen Völkernmachen auf diesem Berge ein * fettes Mahl,ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark,von Wein, darinnen keine Hefen sind.

* Matth. 22 / 2 . Luc. 1-4/ 16 .

7. Und er wird auf diesem Berge dasHüllen wegthun, damit alle Völker ver-hüllet sind, und die Decke, damit alleHeiden zugedeckt sind.

8. Dennerwird'denTod verschlingenewiglich. Undder Herr Herr ff wird dieThränen von allen Angesichtern abwi-schen, und wird aufheben die Schmachseines Volks in allenLanden: denn derHerr hat es gesagt. * 2 Tim. i/io. i-Off. 7 , 17 .

9. Zu der Zeit wird man sagen : "Siehe, dasist unser Gott, auf den wir ff harren, und erwird uns Helsen; das ist der Herr, auf den wirharren, daß wir uns freuen und fröhlich seynin seinem Heil. * Ps- 48/ 1 §. 1 - Ps. 42/ 6. 12 .

40 . Denn die Hand des Herrn ruhet auf die-sem Berge. Moab aber wird unter ihm zer-droschen werden, wie Stroh zerdroschen wird,und wie Koth.

11 . Und er wird seine Hände ausbreiten mittenunter sie, wie sie ein Schwimmer ausbreitetzu schwimmen; und wird ihre Pracht niedrigenmit den Armen seiner Hände.

12 . Und die hohe Festung eurer Mauern beu-gen , niedrigen und in den Staub zu Bodenwerfen.

Das 26. Capitel.

Austmmtmmg der Kirche/ Gott in Trübsal zu vertrauen.

1. Du der Zeit wird man ein solches Lied singen^ jm Lande Juda: Wir haben eine" feste

Stadt, Mauern und Wehre find Heil.

* Ps. 46/ 2 . 6. Ps. 87/ 1. Matth. 16 / 18 .

2 . "Thut die Thore auf, daß herein gehe dasgerechte Volk, das den Glauben bewahret.

* Ps. 118/ IS.

3. Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zu-sage ; denn mau verläßt sich auf dich.

Darum * verlasset euch auf den Herrn ewig-lich; denn Gott, der Herr, ist ein Fels ewiglich.

' Ps. 118/ 8. 9.

5. Und er beuget die, so in der Höhe wohnen;die hohe Stadt niedriget er, ja er stößt sie zu derErde, daß sie im Staube liegt,

6. Daß sie mit Füßen zertreten wird, ja mitFüßen der Armen, mit Fersen der Geringen.

7. Aber des Gerechten Weg ist schlecht (gerade),den Steig des Gerechten machst du richtig.

8. Denn wir warten auf dich, Herr, im Wegedeines Rechten; * des Herzens Lust stehet zudeinem Nahmen, und deinem Gedächtniß.

* Ps. 37/ 4.

9. Von Herzen begehre ich deiner des Nachts,dazu mit meinem Geist in mir wache ich frühezu dir. Denn wo dein Recht im Lande gehet,so lernen die Einwohner des Erdbodens Ge-rechtigkeit.

10. Aber wenn den Gottlosen gleich Gnadeangebothen wird; so lernen sie doch nicht Ge-rechtigkeit , sondern thun nur übel im richtigenLande; denn sie sehen des Herrn Herrlichkeitnicht.

14. Herr, deine Hand ist erhöhet, das sehensie nicht: wenn sie es aber sehen werden, so wer-den sie zu Schanden werden im Eifer über dieHeiden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit dudeine Feinde verzehrest, verzehren.

42 . Aber uns, Herr, wirst du Frieden schaffen;denn " alles, was wir ausrichten, das hast duuns gegeben. "S»h. i-,-.

13. Herr, unser Gott, es herrschen wohl an-dere Herren über uns, denn Du; aber wir ge-denken doch allein deiner und deines Nahmens.

i^. Die Tobten bleiben nicht leben, "die Ver-storbenen stehen nicht auf; denn du haß sie heim-gesucht und vertilget, und zu Nichte gemacht allesihr Gedächtniß. "Off. 20 /L.

15. Aber du, Herr, fahrest fort unter denHeiden, du fahrest immer fort unter den Heiden,beweisest deine Herrlichkeit, und kommst fernebis an der Welt Ende.

16. Herr, wenn " Trübsal da ist, so sucht mandich ; wenn du ge züchtigest, so rufen sie ängstlich.

* Ps. 18/ 7. Ps. 77/ 4.

4 7. Gleichwie " eine Schwangere, wenn siebald gebären soll; so ist ihr angst, sie schreyetin ihren Schmerzen. So gehet es uns auch,Herr, vor deinem Angesicht. *M. 16 , 21 .

18 . Da sind wir auch" schwanger und ist unsbange, daß wir kaum Odem hohlen: noch kön-nen wir dem Lande nicht helfen, und die Ein-wohner auf dem Erdboden wollen nicht fallen.

* Micha 4/ 10 . Off. 12/ 1.

19. Aber deine "Todten werden leben,und mit dem Leichnam auferftehen.Wachet auf und rühmet, die ihr liegetunter der Erde: denn dein Thau ist ein