Kindische herrschen.
Der Töchter Zions Stolz. 629
Iesaia 2. 3. 4.
hatte machen lassen anzubethen, in die Löcherder Maulwürfe und der Fledermäuse.
* c. 27/ 9. c. 30/ 22 . c. 31/ 7.
21. Auf daß er möge in die Steinritzen undFelsklüfte kriechen vor der Furcht des Herrn,und vor seiner herrlichen Majestät, wenn * ersich aufmachen wird zu schrecken die Erde.
* 2 Thess. 1/ 9.
22. So laßt nun ab von dem Menschen, derOdem in der Nase hat; denn ihr wisset nicht,wie hoch er geachtet ist.
Das 3 . Capitel.
Strafe der Unbarmherzigkeit und Hoffart.
1. Aenn siehe, der Herr Herr Zebaoth wird^ von Jerusalem und Juda nehmen aller-
ley * Vorrath, allen Vorrath des Brots, undallen Vorrath des Wassers,
* Ezech. 4/ 16. c. 3, 16 . 17. t. 14/ 13.
2. Starke und Kriegs'lente, Richter, Prophe-ten, Wahrsager und Nettesten,
3. Hauptleute über fünfzig, und ehrliche Leute,Räthe und weile Werkleute, und kluge Redner;
Und will ihnen * Jünglinge zu Fürsten ge-ben, und Kindische sollen über sie herrschen.
* Prcd. 10 / 16 .
5 . Und das Volk wird Schinderey treiben,einer über den andern, und ein Jeglicher überseinen Nächsten; und der Jüngere wird stolz seynwider den Alten, und ein loser Mann wider denehrlichen.
6. Dann wird einer seinen Bruder ans seinesVaters Hause erqreiffen: Du Haft Kleider, seyunser Fürst, hilf du diesem Unfall.
7 . Er aber wird zu der Zeit schwören, undsagen: Ich bin kein Arzt, es ist weder Brot nochKleid in meinem Hause; setzet mich nicht zumFürsten im Volk.
8. Denn Jerusalem fällt dahin, und Juda liegtda; weil ihre Zunge und ihr Thun wider denHerrn ist, daß sie den Augen feiner Majestätwiderstreben.
ö. Ihr Wesen hat sie kein Hehl, und rühmenihre Sünde, wie die zu Sodom, und verbergensie nicht. Wehe ihrer Seele,! 'denn damit brin-gen sie sich selbst in alles Unglück. *Hos. i3/S.
io. Prediger von den Gerechten, 'daß sie esgut haben; denn sie werden die Frucht ihrerWerke essen. 'Pf. 37 / 37 .
ir. Wehe aber den Gottlosen, denn sie findboöhaftig, und es wird ihnen vergolten werden,wie sie es verdienen.
12. Kinder sind Treiber meines Volks, undWeiber herrschen über sie. Mein Volk, deineTröster verführen dich, und zerstören den Weg,den du gehen sollst.
13. Aber der Herr stehet da zu rechten, undist ausgetreten, die * Völker zu richten.
' Pf. 96/ 10. 13. Ps. 98/ 9.
1^. Und der Herr * kommt zum Gericht mitden Aeltesten seines Volks, und mit seinen Für-sten. Denn ihr habt den Weinberg verderbet,und der Raub von den Armen ist in euerm Hause.
* Tan. 7/ 13.
15 . Warum zertretet ihr mein Volk, und zer-schlaget die Personder Elenden? spricht der HerrHerr Zebaoth.
io. Und der Herr spricht: Darum, daß dieTöchter Zions stolz sind, und gehen mit aufge-richtetem Halse, mit geschminkten Angesichtern,treten einher und schwänzen, und haben ' köst-liche Schuhe an ihren Füßen; *3Mos.28/36.
17. So wird der Herr die Scheitel der TochterZions kahl machen, und der Herr wird ihrGeschmeide wegnehmen.
1 8 . Zu der Zeit wird der Herr den Schmuck anden köstlichen Schuhen wegnehmen, und dieHefte, die Spangen,
19. Die Kettlein, die Armspangen, die Hauben,
20. Die Flitter», die Gebräme, die Schnür-lein, die Biesemäpfel, die Ohrenspangen,
21. Die Ringe, die Haarbänder,
22. Die Feyerkleider, die Mäntel, die Schleyer,die Beutel,
23. Die Spiegel, die Koller, die Borten, dieKittel;
2^. Und wird Gestank für guten Geruch seyn,und ein loses Band für einen Gürrel, und eineGlatze für ein krauses Haar, und für einenweiten Mantel ein enger Sack. Solches allesanstatt deiner Schöne.
25. Dein Pöbel wird durch das Schwert fallen,und deine Krieger im Streit.
26. Und ihre Thore werden trauern und kla-gen , und sie wird jämmerlich sitzen auf der Erde,
Das 4.' Capitel.
Weissagung von Christo.
i.^>aß sieben Weiber werden zu der ZeitEinen Mann ergrciffen, und sprechen:Wir wollen uns feibst nähren und kleiden; laßuns nur nach deinem Nahmen heissen daß un-sere Schmach von uns genommen werde.