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[1] (1821) [Altes Testament]
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615
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Alles vergänglich und eitel. Prediger 2 . 3 . Alles hat seine Zeit. 615

gehabt hatte; siehe -t da war es alles eitel undJammer / und nichts mehr unter der Sonne.

* Matth. 6/ 29. -l- Prcd. 1/ 17.

12. Da * wandte ich mich, zu sehen, die Weis-heit , und Klugheit, und Thorheit. Denn werweiß, was für ein Mensch werden wird nachdem Könige, den sie schon bereit gemacht haben?

* c. 1, 17.

13 . Da sah ich, daß die Weisheit die Thor-heit übertraf, wie das Lickt die Finsterniß,

i^. Daß * dem Weisen seine Augen im Hauptstehen, aber die Narren in Finsterniß gehen,und merkte doch, daß es Einem gehet wie demAndern. * <.«, i. Spr. 17, 24. >

15. Da dachte ich in meinem Herzen : Weil esdenn dem Narren geht wie mir; warum habe ichdenn nach Weisheit gestanden? Da dachte ich inmeinem Herzen, daß solches auch eitel sey.

16. Denn man gedenket des Weisen nicht im-merdar; eben so wenig als des Narren; und diekünftige Tage vergessen alles; und wie der Weisestirbt, also auch der Narr.

17. Darum verdroß mich zu leben; denn esgefiel mir übel, was unter der Sonne geschiehst,daß es so gar eitel und Mühe ist.

18. Und mich verdroß alle meine Arbeit, die

ich unter der Sonne hatte, daß * ich dieselbeeinem Menschen lassen müßte, der nach mir seynsollte. *». 21 . Ps. 39 , 7 .

19. Denn wer weiß, ob er weise oder toll seynwird? Und soll doch herrschen in aller meinerArbeit, die ich weislich gethan habe unter derSonne. Das ist auch eitel.

20. Darum wandte ich mich, daß mein Herzabließe von aller Arbeit, die ich that unter derSonne.

21. Denn es muß ein Mensch, der seine Arbeitmit Weisheit, Vernunft und Geschicklichkeit ge-than hat, einem andern zum Erbtheil lassen,der nicht daran gearbeitet hat. Das ist aucheitel und ein großes Unglück.

22. Denn was krigt der Mensch von aller seinerArbeit und Mühe seines Herzens, die er hatunter der Sonne,

23. Denn alle sein Lebtage Schmerzen, mitGrämen und Leid, daß auch sein Herz des Nachtsnicht ruhet? Das ist auch eitel.

2^. Ist es nun nicht besser dem Menschen essenund trinken, und seine Seele guter Dinge seynin seiner Arbeit? Aber solches sah ich auch, daßvon Gottes Hand kommt.

25. Denn wer hat fröhlicher gegessen und sichergötzet, denn ich?

26. Denn dem Menschen, der ihm gefällt,gibt er Weisheit, Vernunft und Freude; aberdem Sünder gibt er Unglück, daß er sammleund häufe, und doch dem gegeben werde, derGott gefällt. Darum ist das auch eitel Jammer.Das 3. Capitel.

Gottes Vorsehung zeigt, daß die heidnische Sorge der Nahrung eitel sey,

1. Ain Jegliches hat seine Zeit, und alles Vor-^ nehmen unter dem Himmel hat seine

Stunde.

2. Geboren werden, ^

Sterben,

Pfianzen,

Ausrotten, das gepflanzt ist,

3. Würgen,

Heilen,

Brechen,

Bauen,

Weinen,

Lachen,

Klagen,

Tanzen,

6 . Steine zerstreuen ,

Steine sammeln,

Herzen,

Fernen von Herzen,

6. Suchen,

Verlieren,

Behalten,

Wegwerfen,

7 . Zerreißen,

Zunähen,

Schweigen,

Reden,

8. Lieben,

Hassen,

Streit,

Friede,

9. Man arbeite, wie man will; so kann mannicht mehr ausrtchten.

10. Daher sah ich die Mühe, die Gott denMenschen gegeben hat, daß sie darinnen geplagetwerden.

11. Er aber thut alles fein zu seiner Zeit, undläßt ihr Herz sich ängsten, wie es gehen soll inder Welt; denn der Mensch kann doch nicht treffendas Werk, das Gott thut, weder Anfang nochEnde.

12. Darum merkte ich, * daß nichts bessersdarinnen ist, denn fröhlich seyn und ihm gütlichthun in seinem Leben. ' c.«, i§.

1.3. Denn ein jeglicher Mensch, der da isset

hat seineZeit.