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[1] (1821) [Altes Testament]
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608

Allerley Regeln.

Faulheit schadet.

Sprüche 24 . 25 .

i i. Errette' die, so man tödten will; und ent-ziehe dich nicht von denen, die man würgen will.

* Hiob 2 . 9 / <2. Ps. 82/ 4 .

12. Sprichst du: Siehe, wir verstehen es

nicht; meinest du nicht, ' der die Herzen weiß,merket es? Und der auf die Seele Acht hat,kennet es? Und i- vergilt dem Menschen nachseinem Werk? * i Sam. i 6 , 7. -i- Ps. 62/ iz.

13 ., mein Sohn, Honig, denn es ist gut,und Honigseim ist süß in deinem Halse.

1^. Also lerne die Weisheit für deine Seele.Wenn du sie findest, so wird es hernach wohlgehen, * und deine Hoffnung wird nicht umsonstseyn. ' c. 23 / 18.

i ö. Laure* nicht, als ein Gottloser, auf dasHaus des Gerechten; verftöre seine Ruhe nicht.

* Ps. 10 / S. Ps. 37 / 32 .

16. Denn ein Gerechter ' fällt siebenmahl, und

steht wieder auf; aber die Gottlosen versinken imUnglück. "Hiob H iS.

17. Freue * dich des Falls deines Feindes nicht;und dein Herz sev nicht froh über seinem Unglück:

' Hiob 31 / 29 .

18. Es möchte es der Herr sehen, und ihmübel gefallen, und seinen Zorn von ihm wenden.

19. Erzürne * dich nicht über den Bösen, undeifre nicht über die Gottlosen. * Ps. 37,1.

20. Denn der Böse hat nichts zn hoffen, unddie' Leuchte der Gottlosen wird verlöschen.

' c. 13, s.

21. Mein Kind, ' fürchte den Herrn und den

König; und menge dich nicht unter die Aufrüh-rischen. ' 1 P-t. 2,17.

22. Denn ihr Unfall wird plötzlich entstehen;und wer weiß , wenn beyder Unglück kommt?

23. Dieß kommt auch von den Weisen: Der*Person Ansehen im Gericht ist nicht gut.

* 3 Mos. 19 , ir.

2^. Wer zum Gottlosen spricht: Du bist fromm,dem fluchen die Leute, und hasset das Volk.

25. Welche aber strafen, die gefallen wohl,und kommt ein reicher Segen auf sie.

26. Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicherKuß.

27. Richte draußen dein Geschäfte aus, undarbeite deinen Acker; darnach baue dein Haus.

28. Sey nicht * Zeuge ohne Ursach wider dei-nen Nächsten, und betrüge nicht mit deinem Munde.

* c. iS, 3 .

29. Sprich * nicht: Wie man mir thut, so will

ich wieder thun, und einem Jeglichen sein Werkvergelten. * r. 20,22.

30 . Ich ging vor dem Acker des Faulen, undvor dem Weinberge des Narren.

3 1. Und siehe, * da waren eitel Nesseln darauf,

und stand voll Disteln, und die Mauer war ein-gefallen. * c. iS, 19.

32. Da ich das sah, nahm ich es zu Herzen,und schämte und lernete daran.

33. Du * willst ein wenig schlafen und ein

wenig schlummern, und ein wenig die Hände zu-sammen thun, daß du ruhest: *0.6,9.

3^. Aber'es wird dir deine Armuth kommen,wie ein Wanderer, und dein Mangel, wie eingewaffneter Mann. * c. 23,19.

Das 25 . Capitel.

Ehre und Ruhm, als der Weisheit Lohn, wem er gebühre.

1. Dieß find auch Sprüche Salomons, die hin-

zu gesetzt haben die Männer * Hiskia, desKönigs Juda. *2Kön is, 1.

2 . As ist Gottes Ehre, eine Sache verbergen;^ aber der Könige Ehre ist es, eine Sache

erforschen.

3 . Der Himmel ist hoch; und die Erde tief;aber der Könige Herz ist unerforschlich.

Man thue den Schaum vom Silber, so wirdein rein Gefäß daraus.

5 . Man thue gottlos Wesen vom Könige, soWird * sein Thron mit Gerechtigkeit bestätiget.

* c. 16, 12.

6 . Prange nicht vor dem Könige, und trittnicht an den Ort der Großen.

7. Denn * es ist dir besser, daß man zu dirsage: Tritt hier herauf, denn daß du vor demFürsten genicdriget wirst, daß deine Augen sehen

Müssen. * Luc. 14 , 8 .

8 . Fahre nicht bald heraus zu zanken; dennwas willst du hernach machen, wenn du deinenNächsten geschändet hast?

9. Handle deine Sache mit deinem Nächsten,und offenbare nicht eines Andern Heimlichkeit,

10. Auf daß dirs nicht übel spreche, der eshöret, und dein böses Gerücht nimmer ablasse.

11. Ein * Wort geredet zu seiner Zeit, ist wiegoldene Aepfel in silbernen Schalen. * c. 13, 23.

12. Wer einen Weisen straft, der ihm ge-horchet, das ist wie ein * goldenes Stirnband,und goldenes Halsband. * Ps. 141,3.

13. Wie die Kälte des Schnees zur Zeit derErnte; so ist ein getreuer * Bothe dem, der ihngesandt hat, und erquicket seines Herrn Seele.

* c. 13 , 17.

1^. Wer viel geredet und hält nicht, der istwie * Wolken und Wind ohne Regen.* - P-t. 2, 17.

15. Durch