Der Klugheit Wirkung. Sprüche
<3. Ein ' fröhliches Herz macht ein fröhlichesAngesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist,so fällt auch der Muth. * c. 17,22.
i^. Ein kluges Herz handelt bedächtiglich;aber die kühnen Narren regieren närrisch.
15. Ein Betrübter hat nimmer keinen gutenTag; aber ein * guter Muth ist ein tägliches
Wohlleben. ' 1 Tim. 6 , 6 .
16. Es * ist besser ein wenig mit der Furcht
des Herrn, denn großer Schatz, darinnen Un-ruhe ist. * c- 16, 8.
17. * Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe,denn ein gemästeter Ochs mit Haß. ' c. 17,1.
18. Ein zorniger Mann richtet Hader an;ein Geduldiger aber stillet den Zank.
is. Der Weg des Faulen ist'dornicht; aberder Weg der Frommen ist wohl gebahnct.
* c. 24/ 30. 3t.
20. Ein * weiser Sohn erfreuet den Vater;
und ein närrischer Mensch ist seiner MutterSchande. * c. 10/1. c. 17/ 23 . e. 19/ 13 . 26.
21. Dem Thoren ist die Thorheit eine Freude;aber ein verständiger Mann bleibt auf dem rech-ten Wege.
22. Die * Anschläge werden zu Nichte, wonicht Rath ist; wo 7 - aber viele Rathgeber sind,bestehen sie. * c. 20,18. c. 11,14. c. 24 / 6 .
23 . Es ist einem eine Freude, wo man ihm
richtig antwortet; und'ein Wort zu seiner Zeitist sehr lieblich. ' c. 23, 11.
2^. Der Weg des Lebens ' gehet überwärts,klug zu machen, auf daß man meide die Hölleunterwärts. * C->l. 3 /1.2.
25. Der Herr wird das ' Haus der Hoffähi-
gen zerbrechen, und die Grenze der Witwenbestätigen. ' c. 12/7. 1 Per 3 / 3 .
26. Die' Anschläge des Argen sind dem Herrnein Gräuel; aber tröstlich reden die Reinen.
* 1 Mos. 37/ IS. 20 .
27. Der Geizige verstöret' sein eigenes Haus;wer aber t Geschenke hasset, der wird leben.
»c. 11/29. -j- Ps. 13/ 3.
28. Das * Herz des Gerechten dichtet, was zu
antworten ist; aber der Mund der Gottlosenschäumet Böses. * v. 14.
29. Der Herr ist ' ferne von den Gottlosen;aber der Gerechten Gebeth erhöret er.
* Joh. 9/ 31.
30. Freundlicher Anblick erfreuet das Herz,
ein' gutes Gerücht macht das Gebeine fett.
* «. 22/ 1.
3 1. Das Ohr, das da höret die Strafe desLebens, wird unter den Weisen wohnen.
15. 16. Der Menschen Thun regieret Gott. 601
32. Wer sich nicht ziehen läßt, der machet sich
selbst zu Nichte; wer ' aber Strafe höret, derwird klug. * Ps. r-ii, s.
33 . Die Furcht des Herrn ist Zucht zur Weis-
heit; und ' ehe man zu Ehren kommt, mußman zuvor leiden. * -. 18/12.
Das 16. Capitel.
Von Gottes Vorsehung und Regierung / und der Menschen Pflicht.
1. ^er Mensch ' setzt ihm wohl vor im Her-^ zen; aber vom Herrn kommt, was die
Zunge reden soll. * J-r. 10,2z.
2. Einem' Jeglichen dünken seine Wege reinseyn; aber allein der Herr macht das Herz gewiß.
* c. 2l, 2.
3 . Befiehl ' dem Herrn deine Werke, sowerden deine Anschläge fortgehen. * M-mh. 6 ,23.
Der Herr macht alles um sein selbst willen,auch den Gottlosen zum bösen Tage,s. Ein ' stolzes Herz ist dem Herrn ein Gräuel,und wird nicht ungestraft bleiben, wenn sie sichgleich alle an einander hängen. * 1 Pet. 3 / 3 .
6 . Durch ' Güte und Treue wird Missethatversöhnet; und durch die Furcht des Herrnmeidet man das Böse. ' -. 40,12.
7 . Wenn Jemandes Wege dem Herrn Wohl-gefallen ; so macht er auch seine Feinde mitihm zufrieden.
8 . Es ist besser wenig mit Gerechtigkeit, dennViel Einkommen mit Unrecht.
9. Des Menschen Herz schlägt seinen Weg an,aber der Herr allein gibt, daß er fortgehe.
10. Weissagung ist in dem Munde des Königs,sein Mund fehlet nicht im Gericht.
11. Rechte' Wage und Gewicht ist vom Herrn,und alle Pfunde im Sack sind seine Werke.
* c. il/ 1. c. 20/ 10. 23.
12. Vor den Königen Unrecht thun ist ein Gräuel;
denn ' durch Gerechtigkeit wird der Thron bestä-tiget: ' c. 20/ 28.
1 3 . Recht rathen gefällt den Königen; und wergleichzu rärh, wird geliebet.
1^. Des ' Königs Grimm ist ein Bothe desTodes, aber ein weiser Mann wird ihn versöh-nen. ' c. 20/ 2.
15. Wenn des Königs Angesicht freundlich ist,das ist Leben; und seine Gnade ist wie einAbendregen.
16. Nimm an die Weisheit, denn sie' ist besser,
weder Gold, und Verstand haben ist edler, dennSilber. ' 3,14. c.«/10.11.19.
17. Der Frommen Weg meidet das Arge; und
Gggg