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[1] (1821) [Altes Testament]
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602
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Von Hader und Zank.

602 Der Menschen Thun regieret Gott. Sprüche 46. 17.

wer seinen Weg bewahret , der behält seinLeben.

18. Wer * zu Grunde gehen soll, der wirdzuvor stolz, und stolzer Muth kommt vor demFall. * c. i 8 ,12.

i s. Es ist besser niedriges Gemüths seyn mitden Elenden, denn Raub austheilen mit denHoffärtigen.

20. Wer eine Sache klüglich führet, der findet

Glück; und "wohl dem, der sich auf den Herrnverläßt. * Ps- 2,12.

21. Ein Verständiger wird gerühmet für einenweisen Mann, und liebliche Reden lehren wohl.

22. Klugheit ist ein lebendiger Brunnen dem,der fie hat; aber die Zucht der Narren ist Narrheit.

23. Ein weises Herz redet klüglich, und lehretwohl.

2^. Die * Reden des Freundlichen sind Honig-seim, trösten die Seele, und erfrischen die Ge-beine. * c. 12, 23.

2Z. Manchem * gefällt ein Weg wohl; abersein Letztes reicht zum Tode. * c. 14,12.

26. Mancher * kommt zu großem Unglück durchsein eigenes Maul. *2Sam. 1,16.

27. Ein loser Mensch gräbt nach Unglück, undin seinem Maul brenner Feuer.

28. Ein verkehrter Mensch richtet Hader an;und ein Verleumder macht Fürsten uneins.

29. Ein Frevler locket seinen Nächsten, undführet ihn auf keinen guten Weg.

30. Wer ' mit den Augen winkt, denkt nichts

Gutes; und wer mit den Lippen deutet, voll-bringet Böses. * c. 6, 13 . c. 10,10.

31. Graue * Haare find eine Krone der Ehren,

die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefundenwerden. * c. 20,29.

32. Ein Geduldiger ist besser, denn ein Star-ker, und der seines Muths Herr ist, (besser,)denn der Städte gewinnet.

33. Loos wird geworfen in den Schooß; aberes fällt, wie der Herr will.

Das 17. Capitek.

Von unzeitigem Zank und Hader.

i.l§s ist ein trockner Bissen, daran man sich^ genügen läßt, besser, denn ein Haus vollGeschlachtetes mit Hader.

2. Ein kluger Knecht wird herrschen über un-sieißige Erben, und wird unter den Brüdern dasErbe austheilen.

3. Wie das Feuer Silber, und der OfenGold, also prüfet der Herr die Herzen.

Ein Böser achtet auf böse Mäuler, und einFalscher gehorcht gerne schädlichen Zungen.

5 . Wer * des Dürftigen spottet, der höhnetdesselben i- Schöpfer; und wer sich seines Unfallsfreuet, wird nicht ungestraft bleiben.

* c. i- 1 , 31 . 1- 2 Mos. 4 , iu

6 . Der * Alten Krone sind Kindesrinder, undder Kinder Ehre sind ihre Väter. * Pf. 12s, 6 .

7 . Es stehet einem Narren nicht wohl an,von hohen Dingen reden, vielweniger einemFürsten, daß er gerne lüget.

8 . Wer zu schenken hat, dem ist es wie einEdelstein; wo er sich hinkehret, ist er klug ge-achtet.

9. Wer * Sünde zudeckt, der macht Freund-

schaft ; wer aber die Sache eifert, der machtFürsten uneins. * c. 10,12.

10. Schelten schreckt mehr an dem Verständi-gen, denn hundert Schläge an dem Narren.

11. Ein bitterer Mensch * trachtet Schaden zu

thun; aber es wird ein grausamer Engel über ihnkommen. * Ps. 33,20.

12. Es ist besser einem "Bären begegnen, demdie Jungen geraubt sind, denn einem Narren inseiner Narrheit. " Hos. 13, 8 .

13. Wer " Gutes mit Bösem vergilt, von deßHause wird Böses nicht lassen. *1 TM 3,13.

1^. Wer Hader anfängt, ist gleich, als derdem Wasser den Damm aufreißt. Laß du vomHader, ehe du darein gemenget wirst.

15. Wer' dem Gottlosen Recht spricht, undden Gerechten verdammet, die find beyde demHerrn ein Gräuel. * EM 3,23.

16. Was soll dem Narren Geld in der Hand,Weisheit zu kaufen, so er doch ein Narr ist ?

1 7 . Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruderwird in der Noth erfunden.

18. Es ist ein Narr, der" an die Hand gelobetund Bürge wird für seinen Nächsten.

* «. 6 , 1. c. 11, 13.

19. Wer Zank liebt, der liebt Sünde; undwer seine Thür hoch macht, ringet nach Un-glück.

20. Ein verkehrtes Herz findet nichts Gutes,und der verkehrter Zunge ist, wird in Unglückfallen.

21. Wer ' einen Narren zeuget, der hat Grä-men, und eines Narren Vater hat keine Freude.

* c. 13 , 20. c. 17, 23.

22. Ein " fröhlich Herz macht das Leben lustig;aber ein betrübter Muth vertrocknet das Gebein.

* e. 13 , 13 . 13 ..