600 Von der Klugh. im menschlichen Leben, S p
seinen Weg merket; aber das ist der NarrenThorheit, daß es eitel Trug mit ihnen ist.
' Epbes. 5/ is.
9. Die Narren treiben das Gespött mit derSünde; aber die Frommen haben Lust an denFrommen.
i o. Wenn das Herz traurig ist , so hilft keineäußerliche Freude.
11. Das Haus der Gottlosen wird vertilget;aber die Hütte der Frommen wird grünen.
12. Es gefällt manchem ein Weg wohl; aberendlich bringet er ihn zum Tode.
13. 'Nach dem Lachen kommt Lrauren, undnach der Freude kommt Leid. ' «»e. 6 , 2s.
i^. Einem losen Menschen wird es gehen, wieer handelt; aber ein Frommer wird * über ihnseyn. ' Ps- is.
15 . Ein Alberner glaubt alles; aber eki Witzi-ger merkt auf seinen Gang.
16. Ein Weiser * fürchtet sich, und meidet dasArge; ein Narr aber fährt hindurch dürsttglich.
(kühn, frech). * 1 Mos. 39 , 10.
17. Ein Ungeduldiger' thut närrisch; aber einBedächtiger hasset es. '«. 12,16.
18. Die Albernen erben Narrheit; aber es istder Witzigen Krone, vorfichtiglich handeln.
19. Die Bösen müssen sich bücken vor den Gu-ten , und die Gottlosen in den Thoren des Ge-rechten.
20. Einen Armen hassen auch seine Nächsten;aber die Reichen haben viele Freunde.
21. Der Sünder verachtet seinen Nächsten;aber wohl' dem, der sich der Elenden erbarmet.
* Ps. 41 , 2 .
22. Die mit bösen Ranken umgehen, werdenfehlen; die aber Gutes denken, denen wirdTreue und Güte widerfahren.
23. Wo man' arbeitet, da ist genug; wo manaber mit Worten umgehet, da ist Mangel.
* c. 10, 4 . c. 12, 24 .
2^. Den Weisen ist ihr Reichthum eine Krone;aber die Thorheit der Narren bleibt Thorheit.25. Ein treuer Zeuge errettet das Leben; aberein falscher Zeuge betrügt.
,26. Wer den Herrn fürchtet, "der hat einesichere Festung, und seine Kinder werden auchbeschirmet. * c. 10,2s. c. 18,10.
27. Die Furcht des Herrn ist' eine Quelle desLebens, daß man meide die Stricke des Todes.
' c. 10, 27 .
28. Wo ein König viel Volks hat, das istseine Herrlichkeit; wo aber wenig Volks ist,das macht einen Herrn blöde.
' üch e 1-4. 45. und derselben Wirkung.
29. Wer' geduldig ist, der ist weise; wer aber-r- ungeduldig ist, der offenbaret feine Thorheit.
* c. 19 , 11. 1 - e. 12, 16.
30. Ein gütiges Herz ist des Leibes Leben;aber Neid ist Eiter in Beinen.
31. Wer ' dem Geringen Gewalt thut, der lä-stert desselben s Schöpfer; aber wer sich desArmen erbarmet, der ehret Gott.
*e. 17 , L. 1 -2 Mos. 4 , 11.
32. Der Gottlose bestehet ' nicht in seinem
Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinemTode getrost. *Ps. 37,16.
33. Im Herzen des Verständigen ruhet Weis-heit, und wird offenbar unter den Narren.
3^. Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber dieSünde ist der Leute Verderben.
35. Ein ' kluger Knecht gefällt dem Königewohl; aber einem schändlichen Knechte ist er feind.
* 1 Mos. 41 , 38 .
Das 45. Capitel.
Der Klugheit Wirkung. Mittel fich vor Sünden zu hiithen.
1. Aine gelinde Antwort stillet den Zorn; aber^ ein hart Wort richtet Grimm an.
2. Der Weisen Zunge macht die Lehre lieb-lich ; der' Narren Mund speyet eitel Narrheit.
* e. 13 , 16. Esaj. 32 , 6.
3 . Die Augen des Herrn schauen an allen Or-ten beydes die Bösen und Frommen.
- 4 . Eine heilsame Zunge ist ' ein Baum desLebens; aber eine lügenhaftige macht Herzeleid.
* «. 3, 18. c. 11, 30. e. 12, ir.
s. Der Narr lästert die Zucht'seines Vaters;wer aber Strafe annimmt, der wird klug werden.
' Ps. 141 , S.
6 . In * des Gerechten Hause ist Gutes genug;
aber in dem Einkommen des Gottlosen ist Verder-ben. ' c- 2, 33 .
7 . Der Weisen Mund streuet guten Rath;aber der Narren Herz ist nicht also.
8 . Der Gottlosen Opfer ist dem Herrn einGräuel; aber das Gebeth der Frommen ist ihmangenehm.
9. Des ' Gottlosen Weg ist dem Herrn ein
Gräuel; wer aber der Gerechtigkeit nachjagt,der wird geliebet. ' c. 11,20.
10. Das ist eine böse Zucht, den Weg verlassen;und ' wer die Strafe hasset, der muß sterben.
* c. 29, 1.
11. Hölle 'und Verderbniß ist vor dem Herrn;wie vielmehr der Menschen Herzen? * Hi°k> 26, 6 .
12. Der Spötter liebt nicht, der ihn straft,und gehet nicht zu den Weisen.
13. Ein