Lebensregeln.
Sprüche 12. 13. 11. Von der Klugheit im menschlichen Leben. 599
23. Ein witziger Mann gibt nicht Klugheitvor; aber das * Herz der Narren ruft seineNarrheit aus. * c. 13,16.
2 >i. * Fleißige Hand wird herrschen; die aberlässig ist, wird müssen zinsen. * c. io, 4.
25. Sorge im Herzen'kränket; aber ein freund-liches Wort erfreuet. ' c. 13 , 13 .
26. Der Gerechte hat es besser, denn sein Näch-ster; aber der Gottlosen Weg verführet sie.
27. Einem Lässigen geräth sein Handel nicht;aber ein fleißiger Mensch wird reich.
28. Auf dem rechten Wege ist Leben, und aufdem gebahnten Pfad ist kein Tod.
Das 13. Capitel.
Fernere Lcbensrcgeln.
1. Ain" weiser Sohn läßt sich den Vater züch-^ tigen; aber ein Spötter gehorchet der
Strafe nicht. * i», s.
2. Der Frucht des Mundes genießt man; aberdie Verächter denken nur zu freveln.
3. Wer seinen Mund bewahret, der bewah-ret sein Leben; wer aber mit seinem Maul her-aus fährt, der kommt in Schrecken.
Der Faule begehrt, und krtgt es doch nicht;aber die Fleißigen krigen genug.
5. Der' Gerechte ist der Lüge feind; aber derGottlose schändet und schmähet sich selbst.
* Ps. 119/ 163.
6. Die * Gerechtigkeit behüthet den Unschuldi-
gen; aber das gottlose Wesen bringet einen zuder Sünde. * c. io, so.
7. Mancher ist arm bey großem Gut; undmancher ist reich bey seiner Armuth.
8. Mit Reichthum kann einer sein Leben erret-ten ; aber ein Armer höret das Schelten nicht.
9. Das Licht der Gerechten macht fröhlich;aber'die Leuchte der Gottlosen wird auslöschen.
* c. 24/ 20.
10. Unter den Stolzen ist immer Hader; aberWeisheit macht vernünftige Leute.
11. Reichthum'wird wenig, wo man es ver-
geudet; was man aber zusammen hält, daswird groß. * -. 28,19.20.
12. Die Hoffnung, die sich verzieht, ängstigetdas Herz ; ' wenn es aber kommt, das manbegehret, das ist ein Baum des Lebens.
* Ps. 14, 7.
13. Wer das Wort verachtet, der verderbetsich selbst; wer aber das Geboth fürchtet, demwird es vergolten.
1^. Die Lehre des Weisen ist eine lebendigeQuelle, zu meiden die Stricke des Todes.
15. Ein guter Rath thut sanft; aber der Ver-ächter Weg bringt Wehe.
16. Ein Kluger thut alles mit Vernunft; einNarr * aber breitet Narrheit aus. * c. 13,2.
17. Ein gottloser Bothe bringt Unglück; aberein treuer Werber ist heilsam.
18. Wer Zucht läßt fahren, der hat Armuth
und Schande; wer' sich gerne strafen läßt, wirdzu Ehren kommen. * --10, ^
19. Wenn es kommt, das man begehret, dasthut dem Herzen wohl; aber der das Bösemeidet, ist den Thoren ein Gräuel.
20. Wer mit den Weisen umgehet, der wirdweise; wer aber der Narren Geselle ist, derwird Unglück haben.
21. Unglück verfolget die Sünder; aber denGerechten wird Gutes vergolten.
22. Der Gute wird erben auf Kindeskind;
aber des * Sünders Gut wird dem Gerechtenvorgesparet. * Hiob 27,16.17.
23. Es ist viele Speise in den Furchen derArmen; aber die Unrecht thun, verderben.
2^. Wer feiner Ruthe schonet, der hasset seinenSohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtiget ihnbald.
25. Der * Gerechte isset, daß seine Seele sattwird; der Gottlosen Bauch aber hat nimmergenug. ' Ps. 22,27.
Das 11. Capitel.
Lob der Klugheit im menschlichen Leben.
1. ^>urch weise'Weiber wird das Haus er-^ bauet; eine Närrinn aber zerbricht es
mit ihrem Thun.
* c. 11, 16. e. 12, 4 . c. 19, 14 . c 3 l, 10.
2. Werden Herrn fürchtet, der gehet aufrech-ter Bahn; wer ihn aber verachtet, der weichtaus seinem Wege.
3. Narren reden tyrannisch; aber die Weisenbewahren ihren Mund.
Wo nicht Ochsen sind, da ist die Kripperein; aber * wo der Ochs geschäftig ist, da istviel Einkommens. ' c. 12,11.
5. Ein treuer Zeuge lügt nicht; aber ein falscherZeuge redet dürstiglich (fE Lügen.
6. Der Spötter sucht Weisheit, und findet sienicht; aber dem Verständigen ist die Erkenntnißleicht.
7. Gehe von * dem Narren; denn du lernest
nichts von ihm. ' c. i/ 22.
8. Das ist des Klugen Weisheit, daß er' auf