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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
555
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Von Erhaltung

Psalm

zu Boden. Der Feind hat alles verderbet imHeiligthum, * Jos. 24.

5 z. Deine Widerwärtigen brüllen in deinenHäusern, und setzen ihre Götzen darein.

5. Man siehet die Aexte oben her blicken/ wieman in einen Wald hauet;

6. Und zerhauen alle seine Tafelwerke mitBeil und Barten.

7. Sie * verbrennen dein Heiligthum / sie ent-weihen die Wohnung deines Rahmens zu Boden.

* 2!I. 25 / 9 .

8. Sie sprechen in ihrem Herzen: Laßt unssie plündern. Sie verbrennen alle Häuser Gottesim Lande.

9. Unsere Zeichen sehen wir nicht/ und keinProphet predigt mehr/ und kein Lehrer lehretuns mehr.

10. Ach Gott/ wie lange soll der Widerwärtigeschmähen / und der Feind deinen Nahmen so garverlästern?

11. Warum wendest du deine Hand ab / unddeine Rechte von deinem Schooß so gar?

12. Aber Gott ist mein König von Alters her/'der alle Hülfe thut/ so auf Erden geschieht.

* Ps. 68/ 21. Ps. 121/ 1. 2.

13 . Du zertrennest * das Meer durch deine

Kraft / und zerbrichst die Köpfe der Drachen imWasser. * 2 Mos. 14 / 21. «. 15, 4 .

1^. Du zerschlägst die Köpfe der Walisische/und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.is. Du lässest quellen Brunnen und Bäche;du lässest versiegen starke Ströme.

16. Tag und Nacht ist dein; du machst / daß

beydes * Sonne und Gestirn ihren gewissen Laufhaben. *Ps. 136/8.9.

17. Du setzest einem jeglichen Lande seineGrenze; Sommer und Winter machst du.

18. So gedenke doch deß, daß der Feind denHerrn schmähet/ und ein thörichtes Volk lästertdeinen Nahmen.

19. Du wollest nicht dem Thier geben die Seeledeiner Turteltaube/ und deiner elenden Thierenicht so gar vergessen.

20. Gedenke an den Bund; denn das Landist allenthalben jämmerlich verheeret/ und dieHäuser sind zerrissen.

21. Laß den Geringen nicht mit Schandendavon gehen: denn die Armen und Elenden rüh-men deinen Nahmen.

22. Mache dich auf, Gott/ und führe aus' deine Sache; gedenke an die Schmach die dirtäglich von den Thoren widerführet. * Es«,. 4 s, 4 .

74 . 76 . 76 . und Schutz der Kirche. 555

23. Vergiß nicht desGeschreyes deiner Feinde;das Toben deiner Widerwärtigen wird je län-ger je größer.

Der 75 . Psalm.

Lob der Wunder Gottes. Warnung vor Sicherbeit.

1. Ein Psalm und Lied Assaphs/ daß er nichtumkäme / vorzusingen.

2. As!ir danken dir/ Gott/ wir danken dir/

und verkündigen deine Wunder / daß *dein Nähme so nahe ist. * Ps. 9 ,2.

3. Denn zu seiner Zeit so werde ich rechtrichten.

Das * Land zittert/ und alle / die darinnenwohnen; aber ick halte seine Säulen fest/ Sela.

* Jos. 2/ 9. 24.

5 . Ich sprach zu den Ruhmräthigen: Rühmetnicht so ; und zu den Gottlosen: Pochet nicht aufGewalt/

, 6 . Pochet nicht so hoch auf eure Gewalt/redet nicht halsstarrig /

7 . Es habe keine Noth / weder vom Aufgang /noch vom Niedergang / noch von dem Gebirge inder Wüste.

8. Denn Gott ist Richter / der' Diesen ernie-driget / und Jenen erhöhet. * 1 Sam. s, 7.

9. Denn der Herr hat einen * Becher in derHand / und mit starkem Wein voll eingeschenket/und schenket aus demselben; aber die Gottlosenmüssen alle trinken/ und die Hefen aussaufen.

* Ps. 60/ 5.

10. Ich aber will verkündigen ewiglich/ undlobsingen dem Gott Jakobs.

11. Und will alle' Gewalt der Gottlosen zer-

brechen / daß die Gewalt des Gerechten erhöhetwerde. * vcrs 5.

Der 76 . Psalm.

Gott seiner Kirche Schutzwchr.

1. Ein Psalmlied Assaphs/ auf Saitenspielvorzusingen.

L.^ott ist in Juda bekannt/ in Israel ist sein^ Nähme herrlich;

3. Zu Salemist sein Gezelt/ und ' seine Woh-nung zU ZioN. * Ps- 9/ 12. Ps. 74/ 2.

Daselbst zerbricht er die Pfeile des Bogens/Schild/ Schwert und Streit/ Sela.

5. Du bist herrlicher und mächtiger/ denn dieRaube-Berge.

6 . Die Stolzen müssen beraubet werden undentschlafen, und alle Krieger müssen die Händelassen sinken;

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