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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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554
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551 Der Gottlosen Glück Psalm 72. 73. 74. und Fall.

immerdar vor ihm bethen, täglich wird man ihnloben. 'Offenb. 1 , 18 .

16. Auf Erden, oben auf den Bergen, wirddas Getreide dick stehen; seine Frucht wird bebenwie Libanon, und wird grünen in den Städten,wie Gras auf Erden.

17. Sein Nähme wird ewiglich bleiben; so

lange die Sonne währet, wird sein Nähme aufdie Nachkommen reichen; und * werden durchdenselben gesegnet seyn; alle Heiden werden ihnpreisen. *iM»s. 12 , 3 .

18. Gelobet sey Gott der Herr, der GottIsraels, der allein Wunder thut;

19. Und gelobet sey sein herrlicher Nähmeewiglich; und * alle Lande müssen seiner Ehre vollwerden, Amen, Amen. * Es«,. 6, s.

20. Ein Ende haben die Gebethe Davids,des Sohnes Jsai.

Der 73. Psalm.

Lrsst und Warnung wider Acrgerniß, des Gottlosen Glück betreffend.

1. Ein Psalm Assaphs.

Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur^ reines Herzens ist.

2. Ich aber hätte schier * gestrauchelt mit mei-nen Füßen, mein Tritt hätte beynahe geglitten.

* Ps. 94, 18.

Z. Denn es verdroß mich auf die * Ruhmräthi-gen, da ich sah, daß es -t den Gottlosen so wohl

ging. * Jer. 12 , i. ff Hiob 21 , 7.

4. Denn sie find in keiner Gefahr des Todes,sondern stehen fest wie ein Pallast.s. Sie find nicht in Unglück wie andere Leute,und werden nicht wie andere Menschen geplaget.

6. Darum muß ihr Trotzen köstliches Dingseyn, und ihr Frevel muß wohlgethan heissen.

7. Ihre Person * brüstet sich wie ein fetterWanst; sie thun, was sie nur gedenken.

* Hiob 13, 27.

8. Sie vernichten alles, und reden übel davon,und reden und lästern hoch her.

9. Was sie reden, das muß vom Himmel herabgeredet seyn; was sie sagen, das muß gelten aufErden.

10. Darum fällt ihnen ihr Pöbel zu, und lau-sen ihnen zu mit Haufen wie Wasser,

11. Und sprechen: Was * sollte Gott nach jenenfragen? Was sollte der Höchste ihrer achten?

* Ps. 10, 11. Ps. 94, 7.

12. Siehe, das sind die Gottlosen; die firrdglückselig in der Welt, und werden reich.

is. Soll es * denn umsonst seyn, daß mein

Herz unsträflich lebet, und ich meine Hände inUnschuld wasche ? * Mal. 3,14.

14. Und bin geplaget täglich, und meine Strafeist alle Morgen da.

is. Ich hätte auch schier so gesagt, wie sie;aber siehe, damit hätte ich verdammet alle deineKinder, die je gewesen sind.

16. Ich gedachte ihm nach, daß ich es begreif-fen möchte; aber es war mir zu schwer,

1 7 . Bis daß ich ging in das Heiligthum Got-tes , und merkte auf ihr Ende.

18. Aber du setzest sie auf das Schlüpfrige,'und stürzest sie zu Boden. "Hiob 21,17.

19. Wie werden sie so plötzlich zu Nichte! Sie

gehen unter, und * nehmen ein Ende mit Schre-cken. * Ps. 37 , 38 .

20. Wie ein Traum, wenn einer erwachet;so machst du, Herr, ihr Bild in der Stadt ver-schmähet.

21. Aber es thut mir wehe im Herzen, undsticht mich in meinen Nieren,

22. Daß ich muß ein Narr seyn, und nichtswissen, und muß wie ein Thier seyn vor dir.

23. Dennoch bleibe ich stets an dir; denn duhältst mich bey meiner rechten Hand,

24 . Du leitest mich nach deinem Rath, undnimmst mich endlich mit Ehren an.

25. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichtsnach Himmel und Erde.

26. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmach-tet ; so bist du doch, Gott, allezeit meinesHerzens Trost und mein Theil.

27. Denn, siehe, die von dir weichen, werden

umkommen; du * bringest um alle, die widerdich huren. * Jur». 0. 7.

28. Aber das ist meine Freude, daß ich michzu Gort halte, und meine Zuversicht setze aufden Herrn Herrn, daß ich verkündige alles deinThun.

Der 74 . Psalm.

Gcbeth um Lrhalnmg der Kirche.

1. Eine Unterweisung Assaphs.

Mott, warum' verstoßest du uns so gar? Und^ bist so grimmig zornig über die Schafe deinerWeide? * Ps. 44,24.

2. Gedenke an deine Gemeine, die du vonAlters her erworben, und dir zum Erbrheilerlöset Haft, an den Berg ' Zion, darauf du

Wohnest. "Ps. 9, 12. Ps. 68, 17.

3. ' Tritt auf sie mit Füßen, und stoße sie gar