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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
519
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Weisheit des Schöpfers an dem Behemoth, Hi >

25 . Wenn die * Trompete stark klinget/ sprichtes: Hui; und riecht den Streit von ferne / dasSchreyen der Fürsten und Jauchzen.

* 4 Mos. 1«/ 9. 2 Chr. 13/ 14.

26. Flieget der Habicht durch deinen Verstand/und breitet seine Flügel gegen Mittag?

27. Flieget der Adler aus deinem Befehl sohoch/ daß er sein Nest in der Höhe macht?

28. Im Felsen wohnet er/ und bleibet auf denKlippen an Felsen und in festen Orten.

29. Von dannen schauet er nach der Speist/und seine Augen sehen ferne.

30 . Seine Jungen saufen Blut; und * wo einAas ist/ da ist er. *Hab. i/8. MM. 24/ 28 .

3 1. Und der Herr antwortete Hiob / und sprach:

32 . Wer mit dem Allmächtigen hadern will /soll es ihm der nicht beybringen? Und wer Gotttadelt/ soll es der nicht verantworten?

33. Hiob aber antwortete dem Herrn/ undsprach:

3^. Siehe/ ich bin zu leichtfertig gewest«/was soll ich antworten? Ich * will meine Handauf meinen Mund legen. * c. 21/-.29/9.

33 . Ich habe einmahl geredet/ darum will ichnicht mehr antworten; zum andern Mahl willich es nicht mehr thun.

Das 40. Capitel.

Spiegel göttlicher Allmacht an dem Behemoth.

i.llnd der Herr antwortete Hiob aus einem^ Wetter / und sprach:

2. Gürte * wie ein Mann deine Lenden; ichwill dich fragen / lehre mich. * c. 38 /3.

3. Solltest du mein Urtheil zu Nichte machen /und * mich verdammen/ daß du gerecht seyest?

* Ps. LI/ 6. Röm. 3/ 4.

Hast du einen Arm wie, Gott/ und kannstmit gleicher Stimme donnern/ als er thut?

5. Schmücke dich mit Pracht/ und erhebe dich;ziehe dich löblich und herrlich an.

6 . Streue aus den Zorn deines Grimms; schauean die Hochmüthigen / wo sie sind / und demü-thige sie.

7. Ja/ * schaue die Hochmüthigen/ wo sie sind/

und beuge sie/ und mache die Gottlosen dünne/wo sie find. * Ps. ?L/ s.

8 . Verscharre sie mit einander in der Erde/und versenke ihre Pracht in das Verborgene:

9. So will ich dir auch bekennen / daß dirdeine rechte Hand helfen kann.

10. Stehe / der Behemoth / den ich neben dirgemacht habe/ frißt Heu, wie ein Ochst.

b 39 . 40 . 41 . und dem Leviathan. 519

11. Siehe/ seine Kraft ist in seinen Lenden/und sein Vermögen im Nabel seines Bauchs.

12. Sein Schwanz strecket sich wie eine Ceder/die Adern seiner Scham starren wie ein Ast.

13. Seine Knochen sind wie festes Erz/ seineGebeine sind wie eiserne Stäbe.

1^. Er ist der Anfang der Wege Gottes: derihn gemacht hat/ der greift ihn an mit seinemSchwert.

is. Die Berge tragen ihm Kräuter/ und allewilde Thiere spielen daselbst.

16. Er liegt gern im Schatte»/ * im Rohr undim Schlamm verborgen. *Ps. 68/3,.

17. Das Gebüsch bedeckt ihn mit seinem Schat-ten/ und die Bachweiden bedecken ihn.

18. Siehe/ er schluckt in sich den Strom / undachtet es nicht groß; läßt sich dünken/ er wolleden Jordan mit seinem Mund ausschöpfen.

19. Noch sänget man ihn mit seinen eigenenAugen/ und durch Fallstricke durchbohret manihm seine Nase.

Das 41. Capitel.

Beschreibung des Leviathans Grösse/ Macht und Stärke.

20. Kannst du * den Leviathan (CrokodM ziehen mit^ dem Hamen/ und seine Zunge mit einemStrick fassen? *Ps.74/i4. Es. 2-, 1.

21. Kannst du ihm einen Angel in die Naselegen/ und mit einer Stachel ihm die Backendurchbohren?

22. Meinest du / er werde dir viel Flehensmachen oder dir heucheln?

23. Meinest d»/ daß er einen Bund mit dirmachen werde, daß du ihn immer zum Knechtehabest?.

2>1. Kannst du mit ihm spielen/ wie mit einemVogel? Oder ihn deinen Dirnen binden?

25. Meinest du, die Gesellschaften werden ihnzerschneiden , daß er unter die Kaufleute zerthei-let wird?

26. Kannst du das Netz füllen mit seiner Haut,und die Fischreusen mit seinem Kopf?

27. Wenn du deine Hand an ihn legst; sogedenke, daß es ein Streit sey, den du nichtausführen wirst.

28. Siehe, seine Hoffnung wird ihm fehlen;und wenn er seiner ansichtig wird, schwinget ersich dahin.

(Anfang des 41. Capitcls.)

1. Niemand ist so kühn, der ihn reizen darf;

wer ist denn, der vor mir stehen könne?

2. * Wer hat mir was zuvor gethan, daß ich