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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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518
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518 Weisheit des Schöpfers Hiob

der Trübsal, und auf,den Tag des Streits undKriegs. * Offeilb. 11/ 19. c. 16/ 21.

2^. Durch welchen Weg sich das Licht theilet,und auffähret der Oftwind auf Erden?

25. Wer' hat dem Platzregen seinen Lauf aus-getheilet, und den Weg dem Blitz und Donner?

*Zer. ic>/ 13. c. 31/ 16.

26. Daß es regnet auf das Land, da Niemandist, in der Wüste, da kein Mensch ist?

27. Daß er füllet die Einöden und Wildniß,und macht, daß Gras wachset?

28. Wer ist des Regens Vater? Wer hat dieTropfen des Thaues gezeuget?

29. Aus weß Leibe ist das Eis gegangen? Undwer hat * den Reifen unter dem Himmel gezeuget,

* Ps. 147/ 16.

30. Daß das Wasser verborgen wird wie unterSteinen, und die Tiefe oben gestehet?

31. Kannst du die Bande der * sieben Sternezusammen binden? Oder das Band des Orion

ausiöseu? * c. 9/ 9. -k Esaj. 13/ 10.

32. Kannst du den Morgenstern hervor bringenzu seiner Zeit? Oder den Wagen am Himmelüber seine Kinder führen?

33. Weißt du, wie der Himmel zu regieren ist?Oder kannst du ihn meistern auf Erden?

3^. Kannst du deinen Donner in der Wolkehoch herführen? Oder wird dich die Menge desWassers verdecken?

35. Kannst du die Blitze auslassen, daß sie hin-fahren und sprechen: Hier sind wir?

36. Wer gibt die Weisheit in das Verborgene?Wer gibt verständige Gedanken?

37. Wer ist so weise, der die Wolken erzählenkönnte? Wer kann die Wasserschläuche am Him-mel verstopfen,

38. Wenn der Staub begossen wird, daß er zuHaufe läuft, und Klöße an einander kleben?

Das 39. Capitel.

An den Thieren leuchtet Gottes unerforschliche Weisheit hervor.Hiob bekennet seinen Fehler.

39. Kannst du der Löwinn ihren Raub zu ja-^ gen geben, und die jungen Löwen sättigen,^0. Daß * sie sich legen in ihre Stätte, und ru-hen in der Höhle, da sie lauren? * c. 37,8.

^1. Wer bereitet dem "Raben die Speise, wennseine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre,wenn sie nicht zu essen haben?

* Ps. 143/ 13. 16. Ps. 147/ 9.

(Anfang deS 39. CapitelS.)

i.Meißt du die Zeit, wann die Gemsen aufden Felsen gebären? Oder hast du ge-merkt, wann die Hirsche schwanger gehen?

38. 39. an den Thieren.

2. Hast du gezählet ihre Monathe, wann sievoll werden? Oder weißt du die Zeit wann siegebären ?

3. Sie beugen sie, wann sich gebären, undreissen sich, und lassen aus ihre Jungen.

Ihre Jungen werden feist, und mehren sichim Getreide, und gehen aus, und kommen nichtwieder zu ihnen.

s. Wer hat das Wild so frey lassen gehen,wer hat die Bande des Wildes aufgelöset,

6. Dem ich das Feld zum Hause gegeben habe,und die Wüste zur Wohnung?

7. Es verlachet das Getümmel der Stadt, dasPochen des Treibers höret es nicht.

8. Es schauet nach den Bergen, da seine Weideist, und suchet, wo es grüne ist.

9. Meinest du, das Einhorn werde dir dienen,und werde bleiben an deiner Krippe?

i o. Kannst du ihm dein Joch anknüpfen, dieFurchen zu machen, daß es hinter dir brache inGründen?

i i. Magst du dich darauf verlassen, daß es sostark ist? Und wirst es dir lassen arbeiten?

12. Magst du ihm trauen, daß es deinen Sa-men dir wieder bringe und in deine Scheunesammle?

13. Die Federn des Pfauen sind schöner, denndie Flügel und Federn des Storchs (Strauß)/

i'L. Der seine Eyer auf der Erde läffet undläßt sie die heisse Erde ausbrüten.

is. Er vergisset, daß sie möchten zertretenwerden, und ein wildes Thier sie zerbreche.

16. Er wird so hart gegen seine Jungen, alswären sie nicht sein, achtet es nicht, daß erumsonst arbeitet.

17. Denn Gott hat ihm die Weisheit genom-men, und hat ihm keinen Verstand mitgetheilet.

18. Zu der Zeit, wann er hoch führet, erhöheter sich, und verlachet beyde Roß und Mann.

19. Kannst du dem Roß Kräfte geben, oderseinen Hals zieren mit seinem Geschrey?

20. Kannst du es schrecken wie die Heuschrecken?Das ist Preis seiner Nase, was schrecklich ist.

21. Es strampfet auf den Boden, und ist freu-dig mit Kraft, und ziehet aus den Geharnisch-ten entgegen.

22. Es spottet der Furcht, und erschrickt nicht,und fliehet vor dem Schwert nicht,

23. Wenn gleich wider dasselbe klinget derKöcher, und glänzet beyde Spieß und Lanze.

2^. Es zittert und tobet, und scharret in dieErde, und achtet nicht der Trompeten Hall.