Elihu redet von Gottes Wundermacht. Hiob 37.38. Gott preiset selbst seine Macht «.Weisheit. 517
7. Alle Menschen hat er in der Hand, als ver-schlossen , daß die Leute lernen, was er thunkann.
8. Das * wilde Thier gehet in die Höhle, undbleibet an seinem Ort. *Ps. «>4, 22 .
9. Vom Mittag her kommt Wetter, und vonMitternacht Kälte.
10. Vom Odem Gottes kommt Frost, undgroße Wasser, wenn er aufthauen läßt.
11. Die dicken Wolken scheiden sich, daß esHelle werde, und durch den Nebel bricht seinLicht.
12. Er kehret die Wolken, wo er hin will,daß sie schaffen alles, was er ihnen gebiethet,auf dem Erdboden;
13. Es sey über ein Geschlecht oder über einLand, so man ihn barmherzig findet.
1^. Da merke auf, Hiob, stehe, und vernimmdie Wunder Gottes.
15. Weißt du, wann Gott solches über flebringet? Und wann er das Licht seiner Wolkenläßt hervor brechen?
16. Weißt du, wie fich die Wolken ausstreuen?Welche Wunder * die Vollkommenen wissen.
* 1 Cor. 14/ 20 .
17. Daß deine Kleider warm find, wenn dasLand stille ist vom Mittagswinde?
18. Ja, du wirst mit ihm die Wolken aus-breiten, die fest stehen, wie ein gegossenerSpiegel.
is. Zeige uns, was wir ihm sagen sollen;denn wir werden nicht dahin reichen vor Fin-sterniß.
20. Wer wird ihm erzählen, daß ich rede?So Jemand redet, der wird verschlungen.
21. Jetzt stehet man das Licht nicht, das inden Wolken Helle leuchtet; wenn aber der Windwehet, so wird es klar.
22. Von Mitternacht kommt Gold, zn Lob vordem schrecklichen Gott.
23. Den Allmächtigen aber mögen sie nichtfinden, der so groß ist von Kraft; denn er wirdvon seinem Recht und guter Sache nicht Rechen-schaft gebem
2^. Darum * müssen ihn fürchten die Leute;und er fürchtet sich vor keinem, wie weise sie sind.
*Psi3Z, 8. Ps. S6, S.
Das 38. Eapitel.
Gott preiset s.'lbss seine Allmacht und Weisheit.
I.llnd der Herr antwortete Hiob aus einem^ ' Wetter, und sprach
2. Wer ist der, der so fehlet incher Weisheit,und redet so mit Unverstand?
3. * Gürte deine Lenden, wie ein Mann; ichwill dich fragen, lehre mich. * c. 4 o, 2.
Wo wärest du, da ich die Erde gründete;Sage mirs, bist du so klug?
5. Weißt du, " wer ihr das Maß gesetzt hat?Oder wer über sie eine Richtschnur gezogen hat?
* Spr. 30, 4. -
6 . Oder worauf stehen ihre Füße versenket?Oder wer hat ihr einen Eckstein gelegt?
7 . Da mich die Morgensterne mit einander lo-beten, und jauchzeten alle Kinder Gottes.
8 . Wer * hat das Meer mit seinen Thüren ver-
schlossen, da es heraus brach, wie aus Mutter-leibe? * e. 26, 10.
9. Da ich es mit Wolken kleidete , und inDunkel eimvickelte, wie in Windeln.
10. Da ich ihm den Lauf brach mit meinemDamm, und setzte ihm Riegel und Thür, .
11. Und sprach: * Bis hieher sollst du kommen,
und nicht weiter; hier sollen sich legen deinestolze Wellen. * Ps. i» 4 ,9.
12. Hast du bey deiner Zeit dem Morgengebothen, und der Morgenröthe ihren Ortgezeiget.
13. Daß die Ecken der Erde gefasset, und dieGottlosen heraus geschüttelt würden?
1^. Das Siegel wird sied wandeln wie Leimen,und sie stehen wie ein Kleid.
15. Und den Gottlosen wird * ihr Licht genom-
men werden; und der Arm der Hoffärtigen wirdzerbrochen werden. ' c. is, is.
16. Bist du in den Grund des Meers gekom-men, und hast in den Fußstapsen der Tiefengewandelt?
17. Haben sich dir des Todes Thore je aufge-than? Oder hast du gesehen die Thore der Fin-sterntß ?
18. Haft du vernommen, wie breit die Erdesey? Sage an, weißt du solches alles?
19. Welches ist der Weg, da das Licht woh-net, und welches sey der Finsterniß Stätte ,
20. Daß du mögest abnehmen seine Grenzen,und merken den Pfad zu seinem Hause?
21. Wußtest du, daß du zu der Zeit solltestgeboren werden? Und wie viele deiner Tage seyn
würden? -
22. Bist du gewesen da der Schnee herkommt?Oder hast du gesehen , wo der Hagel herkommt?
23. Die ich habe verhalten bis auf die * Zeit