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[1] (1821) [Altes Testament]
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516
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Elihu fernerer Beweis

Hiob 36. 37.

der Gerechtigkeit Gottes.

16. Darum hat Hiob seinen Mund umsonstaufgesperret/ und gibt stolze Dinge vor mitUnverstand.

Das 36. Capitel.

Fernerer Beweis der Gerechtigkeit, Allmacht und Weisheit Gottes.

i.Alihu redete weiter, und sprach:

^ 2. Harre mir noch ein wenig, ich willdirs zeigen; denn ich habe noch von Gottes wegenwas zu sagen.

3. Ich will meinen Verstand weit hohlen, undmeinen Schöpfer beweisen, daß er recht sey.

Meine Reden sollen ohne Zweifel nicht falschseyn, mein Verstand soll ohne Wandel vor dirfeyn.

s. Siehe, Gott verwirft die Mächtigen nicht;denn er ist auch mächtig von Kraft des Herzens.

6. Den Gottlosen erhält er nicht, sondern * hilftden Elenden zum Rechte. ' Ps. 47, 6.

7. Er wendet seine Augen nicht von dem Ge-rechten ; und die Könige läßt er sitzen auf demThron immerdar, daß sie hoch bleiben.

8. Und wo Gefangene liegen in Stöcken, undgebunden mit Stricken elendiglich:

9. So verkündiget er ihnen, was sie gethanhaben , und ihre Untugend, daß sie mit Gewaltgefahren haben.

i o. Und' öffnet ihnen das Ohr zur Zucht, undsagt ihnen, daß sie sich von dem Unrecht be-kryren sollen. * 2 Sam. 7 ,27. iChr. 18,27.

i t. Gehorchen sie, und dienen ihm; so werdensie bev guten Tagen alt werden, und mit Lustleben.

12. Gehorchen sie nicht; so werden sie in dasSchwert fallen und vergehen, ehe sie es gewahrwerden.

13. Die Heuchler, wenn sie der Zorn trifft;schreyen sie nicht, wenn sie gefangen liegen :

1^. So wird ihre Seele mit Qual sterben,und ihr Leben unter den Hurern.

15. Aber den * Elenden wird er aus feinemElend erretten, und dem Armen das Ohr öffnenin Trübsal. ' P>. 37,10. Ps. 72, 12.

16. Er wird dich * reisten ans dem weitenNachen der Angst, dis keinen Boden hat; unddein Tisch wird Ruhe haben, voll alles Guten.

* Ps. 18 , 20 .

17. Du aber machst die Sache der Gottlosengut, daß ihre Sache und Recht erhalten wird.

18. Siehe zu, daß dich nicht vielleicht Zornbeweget habe, Jemand zu plagen; oder großesGeschenk dich nicht gebeuget habe.

19. Meinest du, daß er deine Gewalt achte,oder Gold, oder irgend eine Stärke oder Ver-mögen ?

20. Du darfst der Nacht nickt begehren, dieLeute an ihrem Ort zu überfallen.

21. Hüthe dich, und kehre dich nicht zum Un-recht ; wie du denn vor Elend angefangen hast.

22. Siehe, Gott ist zu hoch in seiner Kraft;* wo ist ein Lehrer, wie Er ist? * Ps. 27,9.

23. Wer will über ihn heimsuchen seinen Weg?Und * wer will ihm sagen: Du thust Unrecht?

* c. 34,10.

2^. Gedenke, daß du sein Werk nicht wissest,wie die Leute singen.

25. Denn alle Menschen sehen das, die Leuteschauen es von ferne.

26. Siehe Gott ist groß und unbekannt; seinerJahre Zahl kann Niemand forschen.

27. Er macht das * Wasser zu kleinen Tropfen,und treibet seine Wolken zusammen zum Regen,

" c. 7, 10. c. 38, 27. 23. -

28. Daß die Wolken fließen, und triefen sehrauf die Menschen.

29. Wenn er vornimmt die Wolken auszubrei-ten, wie ein hoch Gezelt:

30. Siehe, so breitet er aus seinen Blitz überdieselbe, und bedecket alle Enden des Meers.

31. Denn damit * schreckt er die Leute, und gibtdoch Speise die Fülle. * Ps. i«, is.

32. Er decket den Blitz wie mit Händen, undheisset es doch wiederkommen.

33. Davon zeuget sein Geselle, nähmlich desDonners Zorn in Wolken.

Das 37. Capitel.

Gottes Majestät wird auö dem Buch der Natur erkannt.

i.A> entsetzet sich mein Herz, und bebet.

^ 2. Lieber, höret doch, wie sein * Donnerzörnet, und was für Gespräch von seinem Mundeausgehet. * Ps. 29,3.

3. Er flehet unter allen Himmeln, und seinBlitz scheinet auf die Ende der Erde.

Demnach brüllet der Donner, und er don-nert mit seinem großen Schall; und wenn seinDonner gehöret wird, kann man es nicht auf-hatten.

5. Gott * donnert mit seinem Donner gräulich,

und thut große Dinge, und wird doch nichterkannt. * Ps. 29,3. Ps. 104,7.

6. Er spricht'"zum Schnee, so ist er bald aufErden. und zum Platzregen, so ist der Platzre-gen da mit Macht. ' Ps. "7,16.