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[1] (1821) [Altes Testament]
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513
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Elthu

eifert.

513

Hiob 31. 32. 33.

sondern meine Thür that ich dem Wanderer

auf. * Rom. 12 / 13. Ehr. 13/ 2.

3 Z. Habe ich meine * Schalkheit wie ein Menschgedeckt, daß ich heimlich meine Mrssechat ver-bürge ? * Ps. 32 / 5 .

3 ^ 4 . Habe ich mir grauen lassen vor der großenMenge, und hat die Verachtung der Freund-schaften mich abgeschreckt? Ich blieb stille, undging nicht zur Thür aus.

35. Wer gibt mir einen Verhörer, daß meine* Begierde der Allmächtige erhöre / daß Jemandein Buch schriebe von meiner Sache? * c. 19,7.

36 . So wollte ich es auf meine Achseln nehmen,und mir wie eine Krone umbinden.

37 . Ich wollte die Zahl meiner Gänge ansa-gen , und wie ein Fürst wollte ich fie darbringen.

38 . Wird mein Land wider mich scbreyen, undmit einander seine Furchen weinen?

39. Habe ich seine Früchte unbezahlt gegessen,und das Leben der Ackerleute sauer gemacht:

^0. So wachsen mir Disteln für Weizen,und Dornen für Gerste.

Die Worte Hiobs haben ein Ende.

Das 32. Capitel.

Elihu zürnet über das Stillschweigen der Freunde Hiobs.

1. ^)a höreten die drcy Männer auf, Hiob^ zu antworten, weil er sich für gerecht

hielt.

2. Aber Elihn, der Sohn Baracheels, von

Bus, des Geschlechts Rams, ward zornig überHiob , daß * er seine Seele gerechter hielt, dennGott. * c. 35/ 2 .

3. Auch ward er zornig über seine drey Freunde,daß fie keine Antwort fanden, und doch Hiobverdammeten.

Denn Elihu hatte geharret, bis daß sie mitHiob geredet hatten; weil sie älter waren,denn er.

5. Darum, da er sah, daß keine Antwort warim Munde der dreyen Männer, ward er zornig.

6 . Und so antwortete Elihu, der Sohn Bara-cheels von Bus, und sprach: Ich kill jung,ihr aber seyd alt; darum habe ich mich gescheuet,und gefürchtet, meine Kunst an euch zu be-weisen.

7 . Ich dachte: "Laß die Jahre reden, und dieMenge des Alters laß Weisheit beweisen.

* c. 12 / 12 .

8. Aber der Geist ist in den Leuten, und derOdem des Allmächtigen " macht sie verständig.

* Spr. 2 / 6.

9. Die Großen sind nicht die Weisesten, unddie Alten verstehen nicht das Recht.

10. Darum will ich auch reden ; höre mir zu.Ich will meine Kunst auch sehen lassen.

11. Siehe, ich habe geharret, daß ihr geredethabt; ich habe aufgemerkt auf euern Verstand,bis ihr träfet die rechte Rede;

12. Und habe Acht gehabt auf euch: aber siehe,da ist keiner unter euch, der Hiob strafe, oderseiner Rede antworte.

13 . Ihr werdet vielleicht sagen: Wir habendie Weisheit getroffen, daß Gott ihn verstoßenhat, und sonst Niemand.

i^. Die Rede thut mir nicht genug; ich willihm nicht so nach eurer Rede antworten.

15. Ach! sie sind verzagt, können nicht mehrantworten, fie können nicht mehr reden.

16. Weil ich denn geharret habe, und siekonnten nicht reden (denn sie stehen still, undantworten nicht mehr),

17. Will doch ich mein Theil antworten, undwill meine Kunst beweisen.

18. Denn ich bin der Rede so voll, daß michder Odem in meinem Bauch ängstet.

19. Siehe, mein. Bauch ist wie der Most,der zugestopfet ist, der die neuen Fässer zerreißet.

20. Ich muß reden, daß ich Odem hohle ; ichmuß meine Lippen aufthun, und antworten.

21. Ich will Niemandes Person ansehen, undwill keinen Menschen rühmen.

22. Denn " ich weiß nicht, wo ich es thäte, ob

mich mein Schöpfer über ein Kleines hinnehmenwürde. " c. 31/ 23.

Das 33. Capitel.

Elihu vcrthcidiget Gottes Gerechtigkeit.

1. ^öre doch, Hiob, meine Rede, und merke

auf alle meine Worte.

2. Siehe, ich thue meinen Mund auf, undmeine Zunge redet in meinem Munde.

3. Mein Herz soll Recht reden, und meineLippen sollen den reinen Verstand sagen.

4 . Der Geist Gottes hat mich gemacht, undder Odem des Allmächtigen hat mir das Lebengegeben.

5. Kannst du, so antworte mir ; schicke dichgegen mich, und stelle dich.

6 . Siehe, ich" bin Gottes eben so wohl, alsdu; und aus Leimen bin ich auch gemacht.

* c. 31/ 13. -f- c. 10 / 9.

7 . Doch du darfst vor mir nicht erschrecken;und "meine Hand soll dir nicht zu schwer seyn.

* Ps. 32, 4. Ps. 38^3.