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[1] (1821) [Altes Testament]
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370
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370 Theure Zeit in Samaria. 2 Könige 6

21. Und der König Israels, da er sie sah,sprach er zu Elisa: Mein Vater, soll ich sieschlagen?

22. Er sprach: Du sollst sie nicht schlagen.Welche du mit deinem Schwert und Bogensängest, die schlage. " Setze ihnen Brot undWasser vor, daß sie essen und trinken; und laßsie zu ihrem Herrn ziehen. * Spruch. 25,21.

23. Da ward ein großes Mahl zugerichtet.Und da sie gegessen und getrunken hatten; ließer sie gehen, daß sie zu ihrem Herrn zögen.Seit dem kamen die Kriegsleute der Syrernicht mehr ins Land Israel.

2^. Nach diesem begab sichs, daß BenHadad,der König zu Syrien, alles sein Heer ver-sammelte , und zog herauf, und belagerte Sa-maria.

25. Und es war eine große Theurung zu Sa-maria. Sie aber belagerten die Stadt, bisdaß ein Eselskopf achtzig Silberlinge, und einViertheil Kab Taubenmist (Taubenfutter) fünf Sil-berlinge galt.

26. Und da der König Israels zur Mauer

ging, schrie ihn ein Weib an und sprach: *Hilf mir, mein Herr König! *2 Sam. 14, 4 .

27. Er sprach: Hilft dir der Herr nicht, wo-her soll ich dir helfen? Von der Tenne oder vonder Kelter?

28. Und der König sprach zu ihr: Was istdir? Sie sprach: Dieß Weib sprach zu mir:Gib deinen Sohn her, daß wir heute essen,morgen wollen wir meinen Sohn essen.

2y. * So haben wir meinen Sohn gekochtund gegessen. Und ich sprach zu ihr am andernTage: Gib deinen Sohn her, und laß unsessen; aber sie hat ihren Sohn versteckt.

* 2 Mos. 28, 23 .

39. Da der König die Worte des Weibeshörete; "zerriß er seine Kleider, indem er zurMauer ging. Da sah alles Volk, daß er einenSack unten am Leibe anhatte. *«. 7.

31. Und er sprach: "Gott thue mir dieß unddas, wo das Haupt Elisä, des Sohnes Sa-phats, heute auf ihm stehen wird. *iK»n. 19,2.

32. (Elisa aber saß in seinem Hause, und dieAeltesten saßen bey ihm.) Und er sandte einenMann vor ihm her. Aber ehe der Bothe zuihm kam, sprach er zu den Aeltesten: Habt ihrgesehen, wie dieß Mordkind hat hergesandt,daß er mein Haupt abreisse? Sehet zu, wennder Bothe kommt, daß ihr die Thür zuschließetund stoßet ihn mit der Thür weg; siehe, " das

7. Wohlfeile Zeit verheissen. Flucht der Syrer.Rauschen seines Herrn Füße folget ihm nach.

* 1 Kon. 14 , 6.

33. Da er noch also mit ihnen redete; siehe,da kam der Bothe zu ihm hinab, und er sprach:Siehe, solches Uebel " kommt von dem Herrn;was soll ich mehr von dem Herrn erwarten?

* Amo§ 3 , 6 .

Das 7. Capitel.

Geschwinde wohlfeile Zeit zu Samaria.

1. Elisa aber sprach: Höret des Herrn Wort.^ So spricht der Herr: Morgen um diese

Zeit wird ein Scheffel Semmelmehl einen Sekelgelten , und zween Scheffel Gerste einen Sekel,unter dem Thor zu Samaria.

2. Da antwortete ein Ritter, auf" welchesHand sich der König lehnte, dem Manne Gottesund sprach: Und wenn der Herr Fenster amHimmel machte, wie könnte solches geschehen?Er sprach: Siehe da, mit deinen Augen wirstdu es sehen, und nicht davon essen. ' c. 2, i».

3. Und es waren vier aussätzige Männer an

der Thür" vor dem Thor; und einer sprach zumandern: Was wollen wir hier bleiben, bis wirsterben? *3 Mos. 13, 46 .

Wenn wir gleich gedächten in die Stadtzu kommen; so ist Theurung in der Stadt, undmüßten doch daselbst sterben: bleiben wir aberhier, so müßen wir auch sterben. So laßt unsnun hingehen, und zu dem Heer der Syrerfallen. " Lassen sie uns leben, so leben wir;tödren sie uns, so sind wir todt. * Eüh. 4,16.

5. Und machten sich in der Frühe auf, daßsie zum Heer der Syrer kämen. Und da sievorne an den Ort des Heers kamen; siehe, dawar Niemand.

6. Denn der Herr hatte die Syrer lassenhören ein * Geschrey von Nossen, Wagen undgroßer Heerskraft, daß sie unter einander spra-chen : Siehe, der König Israels hat wider unsgedinget die Könige der Hethiter und die Königeder Egypter, daß sie über uns kommen sollen.

*«. 19,7.

7. Und machten sich auf, und flohen in derFrühe, und ließen ihre Hütten, Rosse undEsel im Lager, wie es stand, und flohen mitihrem Leben davon.

8. Als nun die Aussätzigen an den Ort desLagers kamen; gingen sie in der Hütten eine,aßen und tranken, und nahmen Silber, Goldund Kleider, und gingen hin und verbargen es,und kamen wieder, und gingen in eine andere