Wohlfeile Zeit.
2 Könige 7. 8. BenHadad liegt krank. 371
Hütte, und nahmen daraus, und gingen hinund verbargen es.
9. Aber Einer sprach zum Andern: Laßt unsnicht also thun, dieser Tag ist ein Tag guterBothschaft; wo wir das verschweigen und har-ren , bis daß licht Morgen wird, wird unsereMissethat gefunden werden: so laßt uns nunhingehen, daß wir kommen und ansagen demHause des Königs.
'io. Und da sie kamen, riefen sie am Thor derStadt, und sagten es ihnen an, und sprachen:Wir sind zum Lager der Syrer gekommen,und siehe, es ist Niemand da, noch keine Men-schenftimme; sondern Rosse und Esel angebun-den, und die Hütten, wie sie stehen.
11. Da rief man die Thorhüther, daß sie esdrinnen ansagten im Hause des Königs.
12. Und der König stand auf in der Nacht,und sprach zu seinen Knechten: Laßt euch sagen,wie die Syrer mit uns umgehen. Sie wissen,daß wir Hunger leiden; und sind aus dem Lagergegangen, daß sie sich im Felde verkröchen; unddenken , wenn sie aus der Stadt gehen, wollenwir sie lebendig greiffen und in die Stadtkommen.
13. Da antwortete seiner Knechte einer, undsprach: Man nehme die fünf übrigen Rosse ,die noch darinnen sind übriggeblieben (siehe, diesind darinnen übriggeblieben von aller Mengein Israel, welche alle dahin ist) die laßt unssenden und besehen.
i^. Da nahmen sie zween Wagen mit Rossen;und der König sandte sie dem Lager der Syrernach, und sprach: * Ziehet hin, und besehet.
' Matth. 2 , s.
15 . Und da sie ihnen nachzogen bis an denJordan; siehe, da lag der Weg voll Kleiderund Geräthe, welche die Syrer von sich gewor-fen hatten, da sie eileten. Und da die Bothenwieder kamen, und sagten es dem Könige an;
16 . Ging das Volk hinaus, und beraubte
das Lager der Syrer. Und es galt ein ScheffelSemmelmehl einen Sekel, und zween ScheffelGerste auch einen Sekel, 'nach dem Wort desHerrn. ' v. i.
17. Aber der König bestellte den Ritter, aufdessen Hand er sich lehnte, unter das Thor.Und das Volk zertrat ihn im Thor, daß erstarb: wie der Mann Gottes geredet hatte,da der König zu ihm hinab kam.
18. Und es geschah, wie der Mann Gottesdem Könige sagte, da er sprach: Morgen um
diese Zeit werden zween Scheffel Gerste einenSekel gelten und ein Scheffel Semmelmehl einenSekel, unter dem Thor zu Samaria;
19. Und der Ritter dem Manne Gottes ant-wortete und sprach: Siehe, * wenn der HerrFenster am Himmel machte, wie möchte solchesgeschehen? Er aber sprach: Siehe, mit deinenAugen wirst du es sehen und nicht davon essen.
* verS 2.
20. Und es ging ihm eben also; denn dasVolk zertrat ihn im Thor, daß er starb.
Das 8. Capitel.
Siebenjährige Theurung. Veränderung im Königreich der Syrer.Joram und Ahasja, Könige in Juda.
1. M^ redete mit dem Weibe, * deß Sohn^ er hatte lebendig gemacht, und sprach:
Mache dich auf, und gehe hin mit deinem Hause,und sey Fremdling, wo du kannst; denn derHerr wird eine Theurung rufen, die wird indas Land kommen i sieben Jahre lang.
» c. 4, 33. 1- i Mos. 3o.
2. Das Weib machte sich auf und that, wieder Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihremHause, und war Fremdling in der PhilisterLande sieben Jahre.
3. Da aber die sieben Jahre um waren, kam* das Weib wieder aus der Philister Lande;und sie ging aus, den König anzuschreyen umihr Haus und Acker. * Ruth i, 6.
Der König aber redete mit Gehasi, demKnaben des Mannes Gottes, und sprach: Erzählemir alle großen Thaten, die Elisa gethan hat.s. Und indem er dem Könige erzählte, wie erhätte einen Tobten lebendig gemacht; siehe,da kam eben dazu das Weib, deß Sohn erhatte lebendig gemacht, und schrie den Königan um ihr Haus und Acker. Da sprach Gehasi:Mein Herr König, dieß ist das Weib; und dießist ihr Sohn, den Elisa hat lebendig gemacht.
6. Und der König fragte das Weib; und sieerzählte es ihm. Da gab ihr der König einenKämmerer, und sprach: Schaffe ihr wiederalles, das ihr ist; dazu alles Einkommen desAckers, seit der Zeit sie das Land verlassen hat
bis hieher. , ^ .
7. und Elisa kam gen Damaskus. Da lagBenHadad, der König zu Syrien, krank; undman sagte es ihm an und sprach: Der MannGottes ist hergekommen.
8. Da spracd der König zu Hasael: NimmGeschenke mit dir, und gebe dem Manne Gottes
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