Syrer verblendet.
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Gehast Geitz. Schwimmendes Eisen. 2 Kötti
zu mir gekommen vom Gebirge Ephraim zweenKnaben, aus der Propheten Kindern; gib ihneneinen Zentner Silber , und zwey Feyerkleider.23 . Naeman sprach: Lieber, nimm zweenCentner. Und er nöthigte ihn, und band zweenCentner Silber in zween Beutel, und zweyFeyerkleider, und gabs seinen zween Knaben,die trugen es vor ihm her.
2^. Und da er kam gen Ophel, nahm er esvon ihren Händen, und legte es beyseit imHause, und ließ die Männer gehen.
25 . Und da fie weg waren, trat er vor seinenHerrn. Und Elisa sprach zu ihm: Woher,Gehast? Er sprach : Dein Knecht ist weder hie-her noch daher gegangen.
26. Er aber sprach zu ihm: Wandelte nichtmein Herz, da der Mann umkehrete von seinemWagen dir entgegen? War das die Zeit, Sil-ber und Kleider zu nehmen, Oehlgärten, Wein-berge , Schafe, Rinder, Knechte und Mägde?
27. Aber der * Aussatz Naemans wird diranhangen und deinem Samen ewiglich. Daging er von ihm hinaus -k- aussätzig wie Schnee.
* 2 Sam. 3/ 29. 1- 2 Mos. 4, 6. 4 Mos. 12 , 10 .
Das 6. Capitel.
Vom schwimmenden Eisen. Blindheit der Syrer. Hungersnoth zuSamaria.
1. ^>ie Kinder der Propheten sprachen zu^ Elisa: Siehe, der Raum, da wir vor
dir wohnen, ist uns zu enge.
2. Laß uns an den Jordan gehen, und einenJeglichen daselbst Holz hohlen, daß wir unsdaselbst eine Stätte bauen, da wir wohnen.Er sprach: Gehet hin.
3 . Und Einer sprach: Lieber, gehe mit deinenKnechten. Er sprach: Ich will mit gehen.
Und er ging mit ihnen. Und da fie an denJordan kamen, hieben fie Holz ab.
5 . Und da Einer ein Holz fällete, fiel dasEisen ins Wasser. Und'er schrie, und sprach :Awe, mein Herr! dazu ist es entlehnet.
6. Aber der Mann Gottes sprach: Wo ist esentfallen? Und da er ihm den Ort zeigte; schnitter ein Holz ab, und stieß daselbst hin. Daschwamm das Eisen.
7 . Und er sprach: Hebe es auf. Da regte erseine Hand aus, und nahm es.
8 . Und der König aus Syrien führete einenKrieg wider Israel, und berathschlagte stch mitseinen Knechten, und sprach: Wir wollen unslagern da und da.
g e 5. 6.
9 . Aber der Mann Gottes sandte zum KönigeIsraels, und ließ ihm sagen: Hüthe dich, daßdu nicht an den Ort ziehest; denn die Syrerruhen daselbst.
10. So sandte dann der König Israels hinan den Ort, den ihm der Mann Gottes sagte,verwahrete ihn, und hüthete daselbst; und thatdas nicht einmahl oder zweymahl allein.
11. Da ward das Herz des Königs zu SyrienUnmuths darüber, und rief seine Knechte, undsprach zu ihnen: Wollt ihr mir denn nicht an-sagen, wer ist aus den Unfern zu dem KönigeIsraels geflohen?
12. Da sprach seiner Knechte Einer: Nichtalso, mein Herr König; sondern Elisa, derProphet in Israel, sagt es alles dem KönigeIsraels, was du in der Kammer redest, da deinLager ist.
13. Er sprach: So gehet hin und sehet, woer ist, daß ich hinsende, und lasse ihn hohlen.Und fie zeigten ihm an, und sprachen: Siehe,er ist zu Dothan.
i^. Da sandte er hin Rosse und Wagen, undeine große Macht. Und da fie bey der Nachthinkamen, umgaben sie die Stadt.
15 . Und der Diener des Mannes Gottes standfrühe auf, daß er fich aufmachte und auszöge:und fiehe, da lag eine Macht um die Stadt,mit Rossen und Wagen. Da sprach sein Knabezu ihm: Awe, mein Herr, wie wollen wir nunthun?
16. Er sprach: Fürchte dich nicht; denn' dererist mehr, die bey uns find, denn derer, die bey
ihnen find. * 2 Chr. 32, 7.
17. Und Elisa bethete, und sprach: Herr,öffne ihm die Augen, daß er sehe. Da öffneteder Herr dem Knaben seine Augen, daß er sah:und fiehe, da war der Berg voll feuriger Rosseund Wagen um Elisa her.
18. Und da fie zü ihm hinab kamen, bathElisa und sprach: Herr, schlage dieß Volk mitBlindheit. Und ' er schlug fie mit Blindheit,nach dem Wort Elisä. * * Mos. 19,11.
19. Und Elisa sprach zu ihnen: Dieß ist nichtder Weg, noch die Stadt. Folget mir nach;ich will euch führen zu dem Manne, den ihrsuchet. Und führete fie gen Samaria.
20. Und da fie gen Samaria kamen, sprachElisa: Herr, öffne diesen die Augen, daß fiesehen. Und der Herr öffnete ihnen die Augen,daß fie sahen; und fiehe, da waren fie mittenin Samaria.
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